Kastration vor der 1. Läufigkeit???
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Ich klaue mal staffy's Empfehlung. Ich habe leider (wie so oft) nur englische Quellen...
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Hallo,
hast du hier Kastration vor der 1. Läufigkeit??? schon mal geschaut ?*
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Zitat
und: bloß weil unter uns frauen der brustkrebs weitverbreitet ist, lasse ich mir meine beiden brüste nicht amputieren! du?
Warum wird hier eigentlich so oft der Mensch mit einem Hund verglichen? Schon auf rein sachlicher Ebene funktioniert das nicht, weil in der Humanmedin doch viel viel mehr möglich ist als in der Tiermedizin.
Zitatsie müsste ja jetzt eigentlich welpen haben (denkt sie!) und jankert hier in einer tour rum. auch verkrümelt sie sich in die dunkelsten ecken, frisst arg schlecht und hat kaum lust für irgend was. klar, ich habe ja auch alles spielzeug verschwinden lassen. im grunde tut sie mir sehr leid - aber ich versuche sie so wenig wie möglich zu "betüddeln".
Siehst Du... ich finde so etwas absolut unnatürlich. Mindestens so unnatürlich wie eine Kastration für den Hund. Enthaltsamkeit und sexuelle Selbstkontrolle gibt es in einem Hunderudel normalerweise nicht. Und nun liegt es an einem selbst, welche unnatürliche Entscheidung man für den Hund trifft.
Fakt ist:
- ein junger Hund kommt mit einer OP besser klar als ein älterer Hund
- eine "normale" OP ist leichter zu überstehen als eine Not-OPLiebe Grüße
Susanne -
Zitat
Siehst Du... ich finde so etwas absolut unnatürlich.
Sicherlich gibt es Scheinschwangerschaften bei Hündinnen, die jenseits von Gut und Böse verlaufen und bei deren gesteigerter Wiederholung eine Kastration hilfreich sein kann, aber:Eine Scheinschwangerschaft ist etwas vollkommen normales, jede Hündin durchlebt diese nach ihrer Läufigkeit, die eine mehr, die andere weniger. Die Frage ist nur, wie ich als Hundehalter damit umgehe, wie sehr ich mit meinem Hund "mitleide"!
Seltsamerweise kommen Arbeitshunde besser damit klar, als wohlbehütete Familienmitglieder. Viele sehen Leid und Dramen dort, wo der Hund ein normales, hundetypisches Verhalten zeigt. Oft ist es so, daß dort, wo man den Hund unmittelbar erlebt, solches "abnormes" Verhalten persönlich viel schlimmer eingeschätzt wird - der Hund damit nicht wirklich ein Problem hat.Mal am Rande bemerkt: Viele derer, die sich um ihren ach so bedauerlichen, jammernden Rüden sorgen, ihre arme, welpenlose Hündin bedauern, denen eine Kastration doch bestimmt eine Erleichterung verschaffen würden, bekommen draussen, alltags nicht einmal mit, wenn ihr Hund gemobbt wird, wann er wirklich Hilfe benötigt und warum er an der Leine aggressiv reagiert - man sieht nur das, was man sehen will !!!
Gruß, staffy
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Zitat
man sieht nur das, was man sehen will !!!
Ja, staffy.. da hast Du sehr sehr recht

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Es ist schon ein Witz, wenn behauptet wird, eine Kastration hätte keine Auswirkung auf das Verhalten, v.a., wenn man dem Hund nicht mal Zeit lässt, erwachsen zu werden.
Und Nachteile gibt es genug, das geht los bei so einfachen Sachen wie nicht korrekter Fellentwicklung und endet bei stark erhöhten Risiken für diverse Tumorarten und Diabetes, dazu kommt ein nicht zu unterschätzender Prozentsatz von inkontinenten Hündinnen, die dann lebenslang mit Medikamenten behandelt oder schlimmer noch, erneut operiert werden müssen.
Irgendwie hege ich immer grosse Zweifel daran, dass die Kastra doch nur zum Wohle des Hundes geschieht, in den allermeisten Fällen will sich der Hundehalter einfach ein paar Unbequemlichkeiten ersparen.
Gruss
Joe -
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Hallo Joe,
Du scheinst Dich ja näher mit dem Thema befasst zu haben. Kannst Du denn Belege dafür geben - würde mich wirklich interessieren, denn bisher konnte ich immer nur ähnliches wie "stark erhöhte Risiken", "nicht zu unterschätzender Prozentsatz" usw. lesen. Sind das nun Mutmaßungen oder wurde das bereits untersucht und belegt (ich meine jetzt nicht die Studie von Frau Dr. Niepel, in der sie durch die Befragung von 1000 Hundehaltern zu ihrem Fazit kam). Niemand konnte mir da bisher weiterhelfen - ich hoffe nun auf Dich?
Liebe Grüße
SusanneP.S. nicht, dass hier ein falscher Eindruck entsteht: Gegen eine Frühkastration bin ich ebenfalls.
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Eine gute Zusammenfassung der positiven und negativen Folgen fand ich dies hier (allerdings auf englisch)
http://www.naiaonline.org/pdfs/LongTermH…euterinDogs.pdf -
Zitat
Schade, daß sich kaum einer die Mühe macht, sich WIRKLICH fachlich kompetent zu informieren.
Das ist aber schon ein riesengroßes Problem - denn selbst bei den "Spezialisten" (ich meine jetzt Tierärzte oder auch Hundepsychologen) gehn ja schon die Meinungen über dieses Thema dermaßen auseinander.
Wer ist denn nun fachlich kompetent??? :irre:@ Joe: Ja, ich schließe mich da "literaturschock" (wie kommt man überhaupt auf so nen Nick??? :irre:
) an und würd gerne wissen, ob du da nähere Infos hast.Zitatbloß weil unter uns frauen der brustkrebs weitverbreitet ist, lasse ich mir meine beiden brüste nicht amputieren! du?

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Hier noch ein Link zum Thema Kastration und andere Krankheiten:
http://www.golden-retriever-zwinger.de/html/kastration.html
Die Bielefelder Kastrationsstudie ist meines Wissens nach nun mal die größte zu diesem Thema.
Die Befragung von 1000 Leuten ist übrigens völlig üblich für eine repräsentative Studie (so zB auch bei der Sonntagsfrage).
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Zitat
Eine gute Zusammenfassung der positiven und negativen Folgen fand ich dies hier (allerdings auf englisch)
http://www.naiaonline.org/pdfs/LongTermH…euterinDogs.pdfAch du Schande....
...so gut bin ich in Englisch dann doch nicht! 
Übersetzer!!!! *malmitdemFingerschnipp*

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