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Kastration eines Rüden

  • Hallo zusammen,


    der Hund ( Border-Collie-Mix) meiner Frau ist aus dem Tierheim und wurde dort nicht kastriert. Leider ist er durch seine früheren Herrchen sehr agressiv gegenüber anderen Hunden erzogen worden. Da wir beide in einem Hundeverein sind und auch noch einen zweiten Hund ( Flat-Coated-Retriever) haben, ist ein bisschen Erfahrung mit Hunden vorhanden. Die Erziehung geht sehr langsam voran bedingt auch durch seine schlechten Erfahrungen aber es wird langsam. Leider haben wir mit seinen Agressionen gegenüber fremden Hunden noch keine Fortschritt gemacht. Nun haben wir einen Termin beim Tierarzt und wollen "Arizio" erst einmal kastrieren lassen. Es soll dadurch besser werden, da die Hormone stark reduziert werden.


    Hat jemand schon Erfahrung mit solchem Verhalten vorher/nachher? Bitte meldet Euch. Ich bin für jeden Tip dankbar.


    Uwe :flehan:

  • Also damit wäre ich sehr vorsichtig. Denn eine Kastration bewirkt keine Verhaltensänderung. SOLLTE das Verhalten durch Sexualtrieb bedingt sein (sprich Konkurrenten in die Flucht schlagen), KÖNNTE es etwas bringen.


    Bei anerzogenem Verhalten, mangelnder Sozialisierung usw. bringt eine Kastration NICHTS. Risko ist sogar, daß sich eine Verschlimmerung einstellt, da der Rüde evtl. unsicher wird, Mobbingverhalten anderer intakter Hunde auftritt usw.


    Ich würde es mir an eurer Stelle noch mehr als einmal gut durch den Kopf gehen lassen.


    Kastration ist KEIN Erziehungsmittel!

    Liebe Grüße
    Silvia und die Mogwais

  • Das ist immer doof, Beiträge zu schreiben, die keinen neue Inhalt haben *lach*, aber damit noch eine Meinung kommt:


    Ich kann mich Silvia nur anschließen!

    who let the dogs out

  • Ich kann mich Pepples nur anschließen. Die Tierärzte sind immer schnell mit der Kastration dabei aber die Folgen auf der Hundewiese werden vergessen.


    Oft scheinen kastrierte Rüden wie läufige Hündinnen zu riechen und die anderen Rüden wollen sie decken. Dies führt dann wieder zu Problemen, denn kein Rüde - auch wenn kastriert - lässt das auf Dauer zu.


    Unser Paul hat teilweise auch ein sehr blödes Verhalten. Er meint immer sehr sensible Rüden unterdrücken zu müssen. Ich hab mir eine Wasserpistole angeschafft und wenn er jetzt - ich merk natürlich an seinem Verhalten, wenn er sich einen Rüden ausgeguckt hat - auf den Rüden zu geht, dann geb ich ihm zuerst das Komando nein, reagiert er nicht bekommt er eine Ladung mit der Wasserpistole. Hilft sehr gut. Ich brauch nur noch "nein" sagen und er dreht ab. Wichtig dabei ist die Konsequenz. Du musst das Nein grundsätzlich durchsetzen und schon hast Du gewonnen. Ein Sprühhalsband könnte auch helfen, damit kannst Du den Hund auf jeden Fall immer erreichen.


    Also überlegt es Euch noch mal mit der Kastration und versuchts erst mal mit der Variante Wasserpistole maximal 10 € Reichweite 10 Meter gabs in der Fegro. Einen Versuch ist Wert. :wink:

  • Hallo zusammen,


    vielen Dank für die guten Tips.


    Wir haben jetzt einen Hundetrainer aufgesucht, der sich nur mit Problemhunden geschäftigt - unser gehört bis jetzt leider dazu - .
    Er hat uns geraten die Kastration auszuschieben bis wir mit dem Sondertraining fertig sind. Er meint danach wäre es nicht mehr nötig, da der Hund sich an seinem Frauchen orientiert und nicht mehr sich an andere Rüden vergreifen will. Mal sehen was da herauskommt.


    Dann noch einen schönen Tag. :gut:

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den kostenlosen Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Hallo,
    wir haben uns vor ca. 6 Monaten dazu entschlossen unseren Rüden (Cane Corso, 2,5 Jahre alt) kastrieren zu lassen. Wir haben in unserer Familie noch eine Cane Corso Hündin 3 Jahre alt und sterilisiert. Seit kurzer Zeit müssen wir feststellen, das Corlos nicht kastrierten Rüden, in seiner Gewichtsklasse, gegenüber sehr agressiv wird. Kleinen Hunden gegenüber ist er sehr verträglich. Ohne jegliche Vorwarung fällt der die Vollrüden an. Leider konnte uns bis heute niemand mit einem Guten Rat weiterhelfen. Vielleicht kann man uns hier helfen

  • ich würde einen eigenen thread eröffnen-
    das ist meist einfacher nachzuvollziehen,
    da man ansonsten immer erst einen uraltthread durchlesen muss!!!


    vielleicht kannst du auch etwas ausführlicher berichten.

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