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Rasssehund oder Mischling?

  • Wir wollen uns einen Hund anschaffen. Nun ist die Frage groß Rassehund oder Mischling, ich würde mit gerne einen Cavalier oder einen Pudel anschaffen, also einen familienfreundlichen Begleithund.


    Leider habe ich von viele Leuten die Auskunft bekommen das Rassehunde überzüchtet sind und man sehr auf den Stammbaum achten sollte.
    Habe mich hauptsächlich mit dem Cavlier beschäftigt und erfahren das man aus einer guten Linie mindesten 1000 Euro bezahlen muß.


    Das ist uns zuviel, stimmt es das wenn mann z. B aus Tschechien einen für 300 € holt automatisch Gefahr läuft das der Hund dann in 3 - 4 Jahren mit Herzerrankungen usw. zu kämpfen hat?


    Ich hatte schon 2 Mischlingshunde die nie krank waren aber ich dachte mir durch einen Rassehund kann ich bestimmte Eigenschaften ausschließen z. B. extremen Jagdtrieb.


    Wer kann mir da einen Rat geben oder hat selbst schon Erfahrungen gemacht?


    Wäre nett wenn mir einer Antworten könnte
    Maha

  • Hallo Du!


    Nicht alle Rassehunde sind überzüchtet...! Bei einem Hund wie Pudel oder Spaniel liegst du da im Moment auch ganz gut, da die nicht "in Mode" sind und die Gefahr nicht so groß ist, dass der Wurf wahllos pruduziert sondern mit Verstand gezüchtet wurde!


    Am besten du sprichst mal mit einzelnen Züchtern bei denen du dich für einen Welpen interessierst... Die Preise sind unterschiedlich, du solltest allerdings drauf achten, dass die Elterntiere keine Erbkrankheiten haben und auch sonst auf gesundheitliche Aspekte gecheckt sind! Dafür kann man z.B. als Züchter dem VDH oder einem Rasse-Club beitreten und dafür ist garantiert, dass die Eltern der Welpen gesund sind!


    Ein Welpe aus Tschechien ist Glückssache mit der Gesundheit, da diese unkontrolliert ohne gesundheitliche Aspekte einfach vermehrt wurden... Das größere Übel sehe ich in der unzureichenden Sozialisation. Da die Welpen aus Tschechien etc. meist nicht in Familien aufwachsen sondern in einem dunklen Schuppen, lernen sie in den ersten Lebenswochen kaum etwas kennen (Geräusche, andere Hunde, andere Menschen, Kinder, Fahrräder, Autos etc) und verpassen so sehr wichtige Dinge, die nur schwer wieder nachzuholen sind und fast unweigerlich zu großen Problemen mit dem Hund führen!


    Bei einem Pudel z.B. kann man schon allgemein davon ausgehen, dass er einen geringen Jagdtrieb hat... Ganz ausschließen kann man es natürlich nie! Der Jagdtrieb entwickelt sich beim Hund zwischen dem 6. und 12. Lebensmonat... Das ist die Zeit in der man schauen muss, diesen Trieb in andere Bahnen zu lenken ;) Desweiteren weiß ich vom Pudel, dass sie leichtführig sein sollen und es ein netter Familienhund ist! Wir selbst hatten überlegt, ob es ein Pudel werden soll... Daher habe ich mich etwas mit der Rasse beschäftigt. Außerdem haaren sie nicht :freude:


    LG murmel

  • Also ich habe seit Jahren Hunde und muß sagen, Rassehund oder Mischling hat nicht wirklich was mit Gesundheit zu tun. Mischlinge sind ja auch "Rassehunde" halt mit mehreren Rassen und da kann es passieren, daß ein Mischling die A....karte gezogen hat und alles was krank macht von den beteiligten Rassen bekommt.


    Ich hatte vor Jahren mal einen Pinscher-Mix, der mußte mit 6 Jahren leider eingeschäfert werden, weil er völlig kaputte Bandscheiben hatte. Da haben der starke Knochenbau und die zarten Pinschergelenke einfach nicht zusammen gepaßt. Dieser Hund war übrigens die Freude für jeden TA, da er so ziemlich alles hatte, was Hund so bekommen kann, angefangen bei Allergien, bis hin zu ständigen Erkältungen usw.


    Auf der anderen Seite war mein letzter Hund vor Silky, ein Black-and-Tan-Pudel (sehr wahrscheinlich ein reinrassiger). Felix wurde 17 Jahre alt und wir mußten ihn leider im Februar nach einem Schlaganfall einschläfern lassen.


    Seit März zählt ein Cocker zu unserer Familie und ich muß gestehen, ich bin vom Mischlingsfan zum Cockerfan mutiert. Cockerspaniel sind übrigens auch super Familienhunde, man muß sich allerdings im klaren sein, daß es Jagdhunde sind. Aber vom Wesen her, sind diese Hunde wirklich super. Vielleicht schaut ihr ja mal bei der http://www.cockerrettung.de vorbei, da warten viele junge und alte Cocker auf liebe Familien.

    Viele Grüße
    Daniela und die Cockergang.


    Nicht jeder, der einen Hund hochheben kann, kann auch einen Hund vernünftig halten.

  • Zitat von "Maha"

    Ich hatte schon 2 Mischlingshunde die nie krank waren aber ich dachte mir durch einen Rassehund kann ich bestimmte Eigenschaften ausschließen z. B. extremen Jagdtrieb.


    Ich muss noch was zur Gesundheit sagen: Bei Mischlingen ist der Gen-Pool größer und somit die Gefahr von erblichen Krankheiten kleiner! Allerdings ist ein Mischling immer auch ein bisschen Wundertüte, weil man nie weiß was genau drin steckt... Denn wenn es ungünstig ist, können auch Mischlinge die jeweiligen Erkrankungen der Eltern erben.


    LG murmel

  • wenn du einen verantwortungsvollen zuechter hast kann er krankheiten mit einer grossen wahrscheinlichkeit ausschliessen und er wird falls etwas auftritt dem rechnung tragen.
    mischlinge sind aber auch was tolles, aber wie schongesagt ne wundertuete, unser mischling hatte leicht HD, aber sehr aktiv und hat viel spass gemacht mit ihm.
    man eiss nie was man bekommt, auch zuchthunde aus einer guten zucht(sprich man achtet auf erbkrankheiten) kann krank werden. eine garantie hat man nie

    "Alles wissen, die Gesamtheit aller Fragen und Antworten, sind im Hund."
    Franz Kafka

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Danke für eure Tipps,


    das mit der Wundertüte stimmt wirklich ich hatte einen Schnauzermischling und einen Dackelmischling also nicht gerade ohne Jagdleidenschaft. Habe mich aber auch damals nicht so sehr beschäftigt.


    Mir ist wichtig das ich den Hund ohne Leine durch den Wald mitnehmen kann, da ich viel Nordic Walking betreibe und die Leine dann hinderlich ist.
    Mir ist klar das ich auch durch Erziehung und Hundeschule einiges ereichen kann.


    Am besten würde mir ein Cavalier King Charles Spaniel gefallen, aber die Züchterin hat mich ganz verückt gemacht mit Herzerkrankungen PA, HD Augen.


    Aber es stimmt schon mit einem Mischling kann ich genauso Pech haben.
    Habe auch schon nachgedacht ob ich einen älteren Hund zu mitr nehme aber ich denke das sich meine Katze eher an einen Welpen gewöhnt vor allem wenn er erst so groß wir sie ist.



    Vielen Dank Leute
    Maha

  • Ich weiß nicht ob deine Katze schon Hunde kennt, wenn ja: wunderbar! Wenn nicht würde ich dir sogar einen älteren Hund, der Katzen gewöhnt ist und den sie kaum interessiert emfpehlen! Auch in Bezug auf dei Nordic Walking... Da wirst du deinen Welpen das erste halbe Jahr nicht mitnehmen können!


    LG murmel

  • Hallo,
    ob Rassehund oder Mischling musst du selbst entscheiden.
    Aber von einem billigen Hund aus dem Ausland würde ich dir abraten. In Osteuropäischen Ländern gibt es viele Krankheiten die unsere Haustiere gar nicht kennen. Sicher mag es aucb verantwortungsvolle züchter geben aber die werden dann in etwa den gleichen Preis verlangen we in Deutschland.
    Geh doch einfach mal auf eine Rassehundeausstellung und informiere dich vorort zu den einzelnen Rassen.
    Ich denke Mit dem Cavalier triffst du eine gute wahl, da er nicht in Mode ist.
    Beim Pudel denke ich ist das auch ok, wenn du dir einen guten Züchter suchst.
    Lieber etwas mehr Geld für einen gesunden Hund hinlegen.
    Bei einem billigen Hund ist das Risiko viel höher, dass du das Geld was du sparst später beim Tierarzt liegen lässt.
    Da kommst du wirklich billiger weg mit einem guten Rassehund.
    Oder dann eben einen Mischling. DA gibt es ja auch inzwischen schon Leute die bestimmte Rassen miteinander verpaaren damit was rauskommt ohne oder mit Jagdtrieb/Hütetrieb....
    Von Hinterhofzuchten ist dringend abzuraten. :gut:

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