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    Alina was ist denn ein Leinenruck für Dich? Das hab ich schonmal gefragt!! Eine Leine die kurz straff ist? Ein leichtes zuppeln an der Leine (zuppeln = die Leine bewegt sich leicht!)? Ein stärkeres ziehen? Ein rucken das der Hund aufs Kreuz fliegt? Was??

    Nochmal Alina...ich bitte dich diese Frage zu beantworten...und zwar SELBER.

  • Hallo Angy,
    als wir unsere Hündin vor 6 Jahren bekamen, sind wir in eine Hundeschule gegangen, wo u.a. mit Kettenhalsband und Leinenruck gearbeitet wurde. Auch, wenn wir da Ruhe und Konsequenz gelernt haben, wurde mit dieser Art der Erziehung viel kaputt gemacht. Mein Bauchgefühle sagte mir, das kann nicht richtig sein. Cathie ist immerhin eine mißhandelte Hündin, die von ihren Vorbesitzern auch aufgehängt wurde, aber damals kam von allen Seiten, das muß so sein. Es tut mir heute noch Leid, das ich erst nach einiger Zeit die Schule und damit auch die Methoden geändert habe.
    Ich würde nie wieder so arbeiten und merke, dass ich mit dem Lesen der Hundesprache, Lob und v.a. Leckerlies viel weiter gekommen bin. Dieser positive Ansatz dauert länger, aber es sitzt viel tiefer.
    Wie Du Deinen Mann überzeugen kannst, sich zumindest eine andere Hundeschule anzusehen, weiß ich leider auch nicht. Vielleicht als Kompromiß, nach dem Motto, man muß doch mindestens zwischen 2 Dingen entscheiden können.

  • hallo andrea,

    ich mußtze ihn garnicht überzeugen. nachdem er seine "sturheit" überwunden hatte, (immerhin hatte ich recht :D ) hat er sofort geasgt ich sollenen termin in einer anderen schule machen und da gehen wir jetzt dienstag hin. er hatte sich halt leider noch nicht mit der "hundesprache" vertraut machen können so wie ich und konnte deshalb ja nicht erkennen das es auch andere methoden gibt. aber er traut meinen recherchen und kommt dienstag brav mit und freut sich zu sehen wie schön hundererziehnung sein kann.

  • Hallo Angy,
    da ich recht neu bin im Forum, hatte ich leider übersehen, dass noch seitenweise zu dem Thema geschrieben wurde, das habe ich grade gemerkt und alles durchgelesen.
    Aber bei uns war es auch so, dass ich gelesen habe ohne Ende, bin in Seminare gegangen, habe mich überall informiert und mein Mann (ist beruflich viel mehr als ich eingespannt) hat dann eben mitgemacht, nachdem ich ihn mit meiner Arbeit überzeugen konnte.

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    hallo andrea,

    ich mußtze ihn garnicht überzeugen. nachdem er seine "sturheit" überwunden hatte, (immerhin hatte ich recht :D ) hat er sofort geasgt ich sollenen termin in einer anderen schule machen und da gehen wir jetzt dienstag hin. er hatte sich halt leider noch nicht mit der "hundesprache" vertraut machen können so wie ich und konnte deshalb ja nicht erkennen das es auch andere methoden gibt. aber er traut meinen recherchen und kommt dienstag brav mit und freut sich zu sehen wie schön hundererziehnung sein kann.


    Sei so gut und gib deinem Mann ein :bussi: von mir - ich darf das - ich bin schon älter. :D

    Ne, aber mal im Ernst, ich freue mich wirklich für euch, und selbstverständlich auch für euren Hund, dass ihr einen gemeinsamen Nenner zur gewaltfreien Hundeerziehung gefunden habt.
    Es wird in den kommenden Wochen sicherlich noch viele Unstimmingkeiten zu diesem Thema geben.
    Aber ich bin sicher - gemeinsam werdet ihr es schaffen.

    Und gib doch einfach in einem halben Jahr mal Bescheid, wie TOLL sich euer Hund entwickelt hat. :D :D

  • Andrea: ist doch nicht schlimm, ich bin doch auch ganz neu im forum und mir macht es wirklich nix aus das nochmal zu schreiben wenn jemand fragt. manchmal will man so schnell was loswerden, das man auch die vorderen seiten nicht alle durchblättern will, so geht es zumindest mir manchmal.

    @bruno&heike: soso, meinen mann abknutschen, nanana :lachtot:
    ich bin echt mal gespannt wie es dort ist. haben jetzt erstmal ne einzelstunde, sie meinte sie wolle uns und den hund erstmal kennenlernen um zu sehen wie wir harmonieren, welche fragen wir haben, welche tips wir brauchen usw.... hört sich gut an. sie meinte auch ihr wäre es nicht wichtig das man jede woche kommt, sie wolle nur das man was von ihr mitnehmen kann und und und.
    mit speedy klappt es wirklich gut, wobei er mich eben angeknurrt hat, was ja wohl grad garnicht geht. er hat mal wieder in meiner abwesenheit sich aufs bett gelegt, das darf er aber nicht. ich ihn also runter geworfen, auf sein bettchen geschickt und da knurrt der mich doch an. was mach ich denn da? ich hab ihn mal angefahren das er das nicht darf und das zimmer verlassen. er kam natürlich direkt nach, aber ich hab ihn kurz nicht beachtet nicht damit er meint, das er im recht ist. aber natürlcih wirklich nur ganz kurz, ca ne minute. war das ok oder ein fehler von mir und wenns einer war, wie gehts richtig? mußte ja schnell reagieren, immerhin darf er ja nicht merken das ich in dem moment bißchen perplex war :???:

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    mit speedy klappt es wirklich gut, wobei er mich eben angeknurrt hat, was ja wohl grad garnicht geht. er hat mal wieder in meiner abwesenheit sich aufs bett gelegt, das darf er aber nicht. ich ihn also runter geworfen, auf sein bettchen geschickt und da knurrt der mich doch an. was mach ich denn da? ich hab ihn mal angefahren das er das nicht darf und das zimmer verlassen. er kam natürlich direkt nach, aber ich hab ihn kurz nicht beachtet nicht damit er meint, das er im recht ist. aber natürlcih wirklich nur ganz kurz, ca ne minute. war das ok oder ein fehler von mir und wenns einer war, wie gehts richtig? mußte ja schnell reagieren, immerhin darf er ja nicht merken das ich in dem moment bißchen perplex war :???:

    Verstehe ich das jetzt richtig ?
    Er hat dich angeknurrt als er bereits auf seinem Bettchen war - nicht als du ihn vom Bett runter gejagt hast ???
    Wenn ich es richtig verstanden habe .... folgendes:
    Du hast eigentlich völlig richtig gehandelt. Es könnte aber sein, dass sich dein Hund in seinem "ureigensten" Reich von dir bedroht gefühlt hat. Vielleicht hast du dich dabei vornerüber gebeugt und so seinen Raum begrenzt ?

    Sollte das nochmals vorkommen - ein scharfes NEIN - nicht geschrien, sondern mit möglichst tiefer Stimme gesprochen - umdrehen und ignorieren. Laß ihn 2 bis 3 Minuten links liegen.
    Wenn er dir nachkommt - ignorieren - womöglich zur Seite drängen.
    Wenn Hund z.B. von Bettchen zur Tür läuft - geh du ihm genau in den Weg - schau ihn dabei nicht an - tu so als ob er nicht da wäre. Bewege dich im Raum und dränge ihn mit deinem Körper zur Seite >>> nimm seinen Platz weg.

  • ja heike, völlig richtig verstanden. er war auf seinem bettchen und sollte platz machen. dann hat er mich angeknurrt. als er das gemacht hat hab ich ihm zu verstehen gegeben das das nicht geht und bin weg gegangen. er ist hinterher und ich hab ihn ca ne minute ignoriert.

    also muß ich ihm klar machen das das zwar sein platz ist, es aber trotzdem auch mein platz ist und er mich zu "akzeptieren" hat dort?

  • Im großen und ganzen: JA

    Aber ich meinte mit "Platz wegnehmen" nicht, dass du dich auf sein Bettchen /Decke etc setzt und somit körperlich sagst: das ist meine Decke.

    Ich meinte (sorry, hab mich da wohl schlecht ausgedrückt :ops: ) nicht den Platz, sondern den "Raum".

    Verschränke die Arme vor der Brust, richte dich auf und "schiebe" den Hund mit deiner Körpersprache weg. Durch Drehen der Schulter oder der Hüfte. Das ist eine Sprache die der Hund versteht.
    Raumkontrolle nennt sich diese Art der Körpersprache. Wenn du dich in der oben beschriebenen Körperhaltung auch noch leicht nach vorne beugst, kontrollierst du den Raum und baust einen gewissen Druck auf.

    Seine Decke oder sein Bettchen würde ich deinem Hund als Rückzugsmöglichkeit lassen. Wenn du mit obiger Körpersprache deinem Hund klarmachen kannst, wer das Sagen hat, wird sich das Problem des Knurrens hoffentlich von selbst erledigen.

    Aber wohlgemerkt, diese Tipps können, müssen aber nicht zum Erfolg führen. Ich kenne deinen Hund nicht.
    Vielleicht kommen hier ja noch andere gut gemeinte Ratschläge.

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