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Rüde kastrieren?????

  • Hallo! :help:
    Brauche ganz dringend und schnell eure Hilfe! Ich habe seit 4 Monaten einen Menschen und der Umwelt gegenüber sehr scheuen mittelgroßen Rüden aus einer spanischen Tötungsstation. Vor kurzem fing er an, nachts laut zu heulen, ja, fast zu singen... :love: . Das haben wir allerdings wieder in den Griff bekommen (mit Bewerfen mit papierknäueln :-))
    Allerdings verhält er sich gegenüber Rüden, besonders wenn eine Hündin in der Nähe ist, sehr aufmüpfig und greift diese zum Teil auch an, auch wenn der andere Rüde viel größer ist. Letztens in der Hundeschule hat er einen eigentlich sehr friedlichen Rüden so lange provoziert, bis dieser ihn schon richtig an der Kehle packte und schüttelte. Wir mussten dazwischen gehen, sonst wäre wahrscheinlich Schlimmes passiert.
    Wahrscheinlich, seinem Verhalten nach zu urteilen, hat mein Hund nie richtiges Rudelverhalten entwickeln können (war wahrscheinlich immer allein).
    Meine "Hundeschulenfrau" hat nun gesagt, ich solle ihn kastrieren lassen, da sie denkt, das würde ihm bei seinem rüpeligen Verhalten wohl mal das Leben retten. Allerdings tut er mir total leid!
    Was denkt ihr darüber? Brauche schnell Antworten, da ich schon einen Termin habe!!!

  • Da wird Dir eine Kastration nichts nützen... Vielleicht nimmst Du damit einen Auslöser weg, aber in der Regel handelt es sich um ein erlerntes Verhalten, dass man dem Hund aberziehen muss...


    Warum erklärt Dir die Hundeschulfrau nicht, wie man Provozieren unterbindet und warum lässt man das dort überhaupt zu???


    Viele Grüße
    Corinna

  • Ich denke auch, dass du erst mal versuchen solltest das Problem so zu lösen. Dafür wechselst du am besten die Hundeschule, oder redest mit deiner Trainerin. Die erlebt deinen Hund ja vor Ort und sollte das besser beurteilen können. Wenn sie dir aber als einzigen Rat gibt deinen Hund kastrieren zu lassen, solltest du dir wirklich mal überlegen was du da noch zu suchen hast.


    Wie alt ist dein Rüde denn ungefähr? Ich würde nicht ausschließen, dass eine Kastration nichts bringt, aber man sollte es doch erst mal so versuchen, sonst geht es mit den Problemen auch nach der Kastration weiter.


    Wenn du dich wirklich für eine Kastration entscheiden solltest (nach langem Überlegen und Sammeln vieler Informationen, etc.) braucht dein Hund dir nicht Leid tun. Wenn du mal im "Krankenhaus" bist gefällt's dir zwar auch nicht so super, aber irgendwann kommst du ja auch wieder raus, und dann ist alles vorbei. Shadow hat die Kastration prima weggesteckt, Tommy sah die ersten Tage schon etwas wehleidiger aus :wink:


    Überleg es dir auf jden Fall gut und versuche verschiedene Meinungen und Ratschläge über deinen Hund zu sammeln.


    kg Kristina

  • Also, mein Hund ist ca. 1 Jahr alt.
    Ich halte übrigens sehr viel von meiner "Hundeschulenfrau". Sie sagt eigentlich nichts unüberlegtes und zugelassen haben wirs auch nicht. Es wird alles über Leckerlis gelernt, Zwang ist nis im Spiel. Es ist wirklich super dort und wir haben schon total viel gelernt.
    Der andere Rüde ist normal ein ganz friedlicher und wir wollten sie halt spielen lassen. Dann kam es ganz unerwartet dazu. Er wollte einfach seine "Frauen" verteidigen. An der Leine oder so ist er nie provozierend und wenn ein Rüde allein ist, dann ist er auch nict so, sondern will meist spielen. Aufreiten tut er aber auch öfter.
    Mir tut mein Kleiner nicht wegen der OP an sich leid, sondern weil ich mir unsicher bin, ob eine Kastration wirklich artgerecht ist.... Und eigentlich habe ich bei Übernahme auch einer Kastration zugestimmt, bzw. habe mich verpflichtet ihn kastrieren zu lassen......................

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Nur noch als Information:
    Etwa ein Drittel aller kastrierten Rüden fängt nach der Kastration an für Rüden sehr interessant zu riechen.
    Das führt dazu, dass diese Kastraten häufig von unkastrierten Rüden belästigt werden.
    Bei einigen Kastraten ist es so schlimm, dass sie wie eine läufige Hündin riechen. Nur, dass das nicht nach drei Wochen aufhört, wei bei einer Hündin und man zeitlebens damit leben muss.


    Ich habe so ein Exemplar, den ich schon kastriert übernommen habe. Zum Glück hat er ein sehr sicheres Sozialverhalten. Trotzdem sind wir beide häufig genervt von zudringlichen Rüden.


    Ich würde einen Rüden auf jeden Fall NICHT vorschnell kastrieren lassen.


    Einziger Grund für mich, wäre eine läufige Hündin im Haushalt oder viele unkastrierte Hündinnen im Umkreis, wenn der Rüde sehr darunter leidet.
    Verhaltensprobleme sollte man anders in den Griff kriegen können.
    Wobei ich das Verhalten Deines Hundes nicht soooo problematisch finde. Es ist eine Illusion, dass man erwachsene Rüden, die sich nicht so toll kennen mit Hündinnen immer gemeinsam spielen lassen kann. Früher oder später gibt das halt Zoff.

  • Zitat von "Alexandra P."

    Hi Mia,


    wenn Du Dich bei Übernahme des Hundes verpflichtet hast, ihn kastrieren zu lassen, solltest Du das auch tun....


    Gruß
    Alexandra


    Hallo Mia,
    das sehe ich auch so...


    LG Sanny

    fides esperantia caritas
    1 Kor 13 13

  • Mia : Irgendwie passen Deine beiden Beiträge nicht so recht zueinander. Einmal ist das Problem (scheinbar?) so groß, dass er sofort kastriert werden soll und dann wieder ist alles ja gar nicht so schlimm und so...


    Was denn nun?


    Viele Grüße
    Corinna

  • Irgendwie find ich das hier total daneben...Ich wollte eigentlich nur ganz neutral wisen, was Vor- und Nachteile einer Kastration sind. Manche haben das auch getan. Ich wollte weder, dass meine Hundetrainerin bewertet noch ich irgendwie angegriffen werde, noch dass mir gesagt wird, dass ich mich an Verträge zu halten habe. Das weiß ich selbst.
    Außerdm bin ich nicht der Ansicht dass ich mich widersprüchlich geäußert habe.
    Ich seh das nur kritisch und habe versucht abzuwägen.
    Fühle mich allerdings nur angegriffen. Super, wenn man sich einfach nur informieren wollte............

  • Zitat von "procanis"

    Nur noch als Information:
    Etwa ein Drittel aller kastrierten Rüden fängt nach der Kastration an für Rüden sehr interessant zu riechen. .


    das hab ich ja gar nicht gewusst :!:


    bei uns in der huschu gibts nämlich auch so einen kastrierten hund,der meinen rüden "magisch" anzieht (mein hund ist nicht kastriert) und auch andere nicht kastrierte hunde zieht er an :shock: :wink:

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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