Pfeife für Hündin die halbseitig taub oder schwerhörig ist?

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  • Du kannst nicht einerseits 'Gleichheit' schreien und im nächsten Satz die Biologie unterschlagen, nur damit es in dein Weltbild passt. Fakt bleibt: Das Gehirn nutzt die Filterung der Ohrmuschel zum Orten, auch wenn nur ein Ohr da ist. Das ist Physik, keine Meinung.

    Wenn der Hörnerv kaputt ist, dann kommt im Gehirn nix an. Der Hörnerv nimmt den Schall auf, das Gehirn verarbeitet ihn.

    Wenn das Mikrofon kaputt ist. Kommt im Mischpult nix an.

  • Ich hab gar keine Ahnung, das vorweg, finde aber das Thema spannend.

    Wenn man "nur" einseitig taub ist, dann hört man im Zweifel ja noch, kann nur, wenn der Ton von links kommt und man links nichts hört, nicht direkt lokalisieren, dass der Ton von links kommt. Richtig soweit? Dann wäre es aber doch möglich, dass das, was vom Schall an das rechte, hörende Ohr getragen wird für das Gehirn aufgrund von Intensität etc. ausreicht, um zu schlussfolgern, dass der Ton scheinbar von links kommen muss, da man ihn sonst intensiver hören müsste?
    Ist das nicht möglich?

    Also natürlich nur gesetzt den Fall, dass überhaupt noch was beim hörenden Ohr ankommt.
    So habe ich jedenfalls Boomerang s Beiträge verstanden :denker:

  • Überhaupt hätte ich niemals diese Züchterin nehmen dürfen, auch wenn es keine andere im Umkreis von 400km gab.

    Ganz sachlich von mir:

    Das sagt niemand, letztlich war es deine Entscheidung.

    Was mir, als Externe, wirklich wichtig ist: Es sind zwei unterschiedliche Dinge, um die es im Grundsatz geht. Dein Hund hat Probleme. Mindestens mit dem Hörsinn, vielleicht auch mit dem Sehsinn. Das kannst du abklären lassen. Eventuell gibt es Behandlungsansätze, um ihr das Leben leichter zu gestalten. Ganz unabhängig davon ergreifst du Managementstrategien, damit ihr beide lernt, besser mit der Situation umzugehen. Die Züchterin sollte zeitnah davon erfahren. Dein Hund ist jetzt erst 11 Monate alt. Niemand kennt ihre weitere Zuchtplanung. Vielleicht gibt es schon einen Folgewurf mit diesen Elterntieren, vllt. ist zeitnah der nächste Wurf geplant. Es ist ihre Aufgabe (finde ich), die Informationen der Abnehmer sorgfältig zu prüfen und ggf. Gentests durchführen zu lassen. Ich fände es wirklich fahrlässig, wenn sie - wissend, dass da was schief gelaufen ist und wiederholt schief laufen kann - die Elterntiere weiterhin zur Zucht einsetzt.

    Dir wünsche ich, dass ihr eine Lösung findet, mit der ihr beide eine schöne lange Zeit gemeinsam habt.

  • Überhaupt hätte ich niemals diese Züchterin nehmen dürfen, auch wenn es keine andere im Umkreis von 400km gab.

    Ganz sachlich von mir:

    Das sagt niemand, letztlich war es deine Entscheidung.

    Was mir, als Externe, wirklich wichtig ist: Es sind zwei unterschiedliche Dinge, um die es im Grundsatz geht. Dein Hund hat Probleme. Mindestens mit dem Hörsinn, vielleicht auch mit dem Sehsinn. Das kannst du abklären lassen. Eventuell gibt es Behandlungsansätze, um ihr das Leben leichter zu gestalten. Ganz unabhängig davon ergreifst du Managementstrategien, damit ihr beide lernt, besser mit der Situation umzugehen. Die Züchterin sollte zeitnah davon erfahren. Dein Hund ist jetzt erst 11 Monate alt. Niemand kennt ihre weitere Zuchtplanung. Vielleicht gibt es schon einen Folgewurf mit diesen Elterntieren, vllt. ist zeitnah der nächste Wurf geplant. Es ist ihre Aufgabe (finde ich), die Informationen der Abnehmer sorgfältig zu prüfen und ggf. Gentests durchführen zu lassen. Ich fände es wirklich fahrlässig, wenn sie - wissend, dass da was schief gelaufen ist und wiederholt schief laufen kann - die Elterntiere weiterhin zur Zucht einsetzt.

    Dir wünsche ich, dass ihr eine Lösung findet, mit der ihr beide eine schöne lange Zeit gemeinsam habt.

    Ich hätte das fairerweise dazu schreiben sollen: Lumi ist die letzte der Linie. Sonst hätte ich mich schon gemeldet, denn natürlich sollte nach so einem Zuchtfehler nicht weitergemacht werden. Die Züchterin wird mit der Mutter nicht weiter züchten, weil sie O-Ton: "keinen passenden Rüden hat" Diese Form der Inzucht ist mittlerweile verboten und damit ist diese Linie mit dem speziellen Schwarz zu Ende. Es wird noch ein paar Würfe mit der zweiten Hündin geben, aber dann ist eh Schluss mit den Löwchen. Der Schwerpunkt des Zwingers sind Havaneser, die Löwchen liefen nur nebenher.

    Am Wochenende ist sie immer auf Ausstellungen, unter der Woche bin ich einfach zu müde. Aber ich hab morgen frei, ich ruf sie mal an.

  • SchokoSaurier Würde man dir die Augen verbinden, dich mit einer Person die einen gleichbleibenden Ton von sich gibt in einen Raum stellen - hättest du dann wirklich gar keine Chance, die Person über das Geräusch zu finden? Hörst du keinen Unterschied in der Lautstärke, wenn du dich um die eigene Achse drehst und im Raum bewegst?

    Falls doch, dann wäre eben dies auch für den Hund möglich. Entsprechend leichter, weil der Hund auch die Muskulator des Ohrs in verschiedene Richtungen ausrichten kann. (Und gleichzeitig natürlich schwieriger, weil man das Ganze ja draußen mit Umgebungsgeräuschen anwenden wollen würde.)

    Ich bin mir nicht sicher, ob Boomerang das meinte, aber so hätte ich (ohne tiefergehende Ahnung von diesen Dingen) das eingeschätzt. Wenn das nicht geht, würde mich schon interessieren, woran es da scheitert, denn rein logisch erschließt sich mir das nicht.

  • Im Alter von 11 Monaten würde ich sie vermutlich doch einmal gründlich untersuchen lassen um genau zu wissen was es ist und möglicherweise behandeln zu können. Obwohl ich durchaus auch sehe, das eine Diagnose nichts ändert, sondern sich damit abfinden und umgehen lernen muss. Aber man weiß, dass man keine Behandlungsmöglichkeit verpasst.

    Wie andere User bereits schrieb. Ist ein Ohr taub ist eine Tonortung unmöglich.
    Aaaber: Ich denke das Lumi mit zunehmendem Alter durchaus lernen wird damit umzugehen und dich einfach besser im Auge zu behalten und sich besser zu merken wo du bist. Ich gehe stark davon aus, dass das mit der Lebenserfahrung kommt.

    LG

    Franziska mit Till

  • SchokoSaurier Würde man dir die Augen verbinden, dich mit einer Person die einen gleichbleibenden Ton von sich gibt in einen Raum stellen - hättest du dann wirklich gar keine Chance, die Person über das Geräusch zu finden? Hörst du keinen Unterschied in der Lautstärke, wenn du dich um die eigene Achse drehst und im Raum bewegst?

    Hm. Gute Frage. Bei einem gestellten Versuchsaufbau vermutlich ja. Aber hier ging letztens ein Feuermelder los, weil die Batterie leer war. Ich war völlig verloren und musste alle kontrollieren. Als ich direkt drunter stand wusste ich natürlich welcher es ist, aber in welche Richtung ich von meinem Standort aus laufen muss, pff keine Ahnung. Ich laufe auch oft sehr selbstbewusst einem Geräusch nach und werde von meinem Mann korrigiert.


    Hinweis: Es war nicht immer so. Die Taubheit auf einem Ohr besteht erst seit ca. 5 Jahren. Ich weiß also wie es ist normal zu höreny

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