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Austauschthread über Herdenschutzhunde/Mixe in Privathand
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Ich habe jetzt tagelang den tollen Thread von McChris über arbeitende Herdenschutzhunde gelesen und sehr viel über HSH dabei gelernt. Sowohl McChris als auch andere betonen jedoch ausdrücklich, dass arbeitende HSH und HSH in Privathand zwei im Verhalten völlig unterschiedliche Hunde sind, was ja auch auf der Hand liegt, denn ein HSH, der weder eine Herde noch Arbeit noch - meistens - eine arttypische Umgebung, Verantwortung und Freilauf hat, reagiert natürlich ganz anders als ein arbeitender HSH innerhalb seiner Herde und seines Gefüges, in dem er seinen Platz hat.
Da es aber auch nicht wenige HSH-Mixe in Prvathand gibt, die häufig als Labbi-, Schäferhund-, Sonstwas-Mix vermittelt wurden, ohne dass die HH auch nur eine Ahnung hatten, dass ein HSH mit drin steckt, oder die als ausgewiesene HSH-Mixe vermittelt wurden, ohne dass den HH klar war, was das bedeutet, würde ich gern diesen Thread als Möglichkeit eröffnen, sich darüber auszutauschen. Einen HSH-Mix in einer Großstadt z.B. zu halten oder zwar mit Garten, aber ohne konkretes Wissen, wie ein HSH reagiert, nämlich anders als normale Schutz- und Wachhunde, das sind Herausforderungen, die man allein kaum schafft. Viele solcher Hunde landen dann ja wieder im Tierheim, weil die Halter überfordert waren, Angst vor ihm Hund bekamen oder ihn einfach nicht mehr händeln konnten.
Ich habe selbst einen solchen HSH-Mix, ohne dass ich die leiseste Ahnung davon hatte, und stand dann erst mal hilflos und ratlos da, als sich rausstellte, dass mit Sam irgendwas anders ist, er anders reagiert und alle Ratschläge, auch von einer Hundetrainerin, es erst mal noch schlimmer statt besser machten. Wenn ich nicht hier im DF kompetente Hilfe bekommen hätte, mit umsetzbaren Ratschlägen und Informationen, bei denen ich auch merkte, dass sie bei Sam fruchteten und das Verhältnis zwischen ihm und mir deutlich verbesserten, wäre es vielleicht bei mir auch irgendwann soweit gewesen, dass ich gesagt hätte, ich bin die Falsche für Sam und kann ihn nicht ausreichend gut führen, um ihn zu behalten.
Vielleicht gibt es im DF noch mehr User, die einen HSH-Mix haben, die anfangs oder immer noch ihre Probleme mit ihm hatten/haben und auch feststellen mussten, dass es nicht viele Erziehungstipps für HSH in Privathand gibt und so gut wie keine Hundetrainer, die speziell mit HSH/Mixen arbeiten und entsprechendes Fachwissen zu HSH haben. Wenn man nicht selber intensiv sucht und herumfragt, bleibt man mit HSH-Mixen ziemlich allein sich selbst überlassen oder es wird einem gesagt, man solle sie in Obedience trainieren, quasi wie Schäferhunde oder andere Arbeitshunde, dann würde es schon werden.
Langer Rede kurzer Sinn: ich würde mich sehr freuen, wenn es hier zu einem Austausch über unsere HSH-Mixe käme, die nicht arbeiten, die keine Herde haben und unter Bedingungen leben müssen, die nicht ideal für sie sind (was wahrscheinlich für sehr viele HSH-Mixe in Privathand gilt). Trotzdem sind sie da, leben mit uns und haben das Recht, dass wir sie so gut wie möglich halten, verstehen und auf sie eingehen.
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10. April 2026 um 09:07
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Austauschthread über Herdenschutzhunde/Mixe in Privathand - Vor einem Moment
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Ich weiß nicht, ob sie Lust hat, hier zu schreiben, aber Pfeffernaserl hat einen (mutmaßlichen) HSH-Mix und ich habe noch nirgendwo schöner über das Leben mit Hund gelesen, als in ihrem Foto-Thread. Also vielleicht einfach als Lesetipp für Dich, wenn es Dich interessiert, Rowan
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Wir haben u.a. eine Hündin mit ca. 1/3 Anteil Pyrenäenberghund/Anatolier und Basset (laut DNA-Test 12,5%) aus dem spanischen Tierschutz. Sie wurde in Spanien mit einem schweren Bruch am Hinterbein im Straßengraben gefunden. Vermutlich rührt daher ihre Abneigung ggü laute Traktoren etc. Sie ist sehr gutmütig zu unseren anderen beiden Hunden, Fremdhunde sind nicht ihr Ding. Bei regelmäßigen social walks hat sich das deutlich gebessert. HSH-typisch geht sie in unserem grossen Garten (Außenbereich/Weilerlage) ihrem Job nach. Das nervt mitunter, da alles verbellt wird. Abbruch funktioniert bisweilen, aber wir müssen dran bleiben. Beim Camping ist ihr Territorialverhalten nervig, daher sind wir immer auf kleinen Plätzen und in der Nebensaison unterwegs. Wir lieben sie sehr, sie ist eine extreme Menschenliebhaberin und ähnelt unserem bereits verstorbenen Rotti-Bollerkopf sehr in der rumpeligen Art.

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Das ist eine nette Idee.
Ich bin ja bekennender Fan von HSH/Mixen und werd hier mal auf alle Fälle mitlesen.
Joey, mein erster HSH-Mix (Maremmanomama x unbekannter Vater) hatte allerdings durchaus einen "Job". Der war mein Vogelwächter im Garten und diese Aufgabe hat er auch mit Bravour und Ernst erfüllt. ( Ich hatte sehr wenige Verluste durch Freigängerkatzen in meinem alten Garten bei meinen Wildvögeln die dort zahlreich gebrütet haben).
Bei Ben, meinem jetziger HSH-Mix (MastinEspaniolMama x höchstwahrscheinlich Pointer/DK/Vater) kommt jetzt langsam aber sicher der HSH so ein bisschen durch. Er wird im August 5 Jahre alt und bisher waren es eher die Jagdhundgene, die man bemerkt hat. Aber wie gesagt, so langsam merkt man den HSH. Wobei sein "Job" lustigerweise so überhaupt nix mit HSH zu tun hat...ihn aber trotzdem begeistert.
Ein paar Pflegi-HSH waren auch schon hier, jeder eine richtige HSH-Persönlichkeit.
HSH(Mixe) begeistern mich persönlich immer - aber man muss eben auch der richtige "Menschentyp" dafür sein, wenn man sie "einfach so" halten will. Was genau genommen aber auf so gut wie alle Rassen zu trifft. Ich mag einfach das sture, überlegte, ruhige, eigenständige auf gewisse Weise auch anhängliche Wesen, dass sie meistens mitbringen.
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