Wohin mit meinem bissigen Dobermann?

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  • Wenn wir aber Gassi gehen und er Hunde sieht, die auf ihn zukommen, möchte er hinrennen und stürzt sich in die Leine und wird aggressiv. Dadurch fängt er an, seinen Frust an mir auszulassen, und attackiert mich. Er trägt aber immer einen Maulkorb.

    Und was ist damit? Wie stellst Du Dir das Gassigehen zukünftig vor? Zuerst hochschwanger? Später mit Kinderwagen? Danach mit tippelndem Kleinkind an der Hand? Du hast schon ausprobiert, so einen großen, starken Hund auch mit einer Hand sicher zu halten? Und kannst ihn, wenn er Dich mit Maulkorb attackiert, so managen, dass das Kind nicht gefährdet wird?

    Oder kannst Du Kinder- und Hundezeit komplett trennen? Hast Du überhaupt jemanden, wo Du das Kind lassen kannst, wenn Du mit dem Hund draußen bist?

    Und wie wird das künftig mit Arbeit laufen? So ein Tag hat halt nur 24 Stunden ...

    Wenn die Hundebubble so toxisch ist und die Schreiber/innen hier keine Ahnung haben, warum hast Du dann das fett markierte Verhalten nicht schon längst im Griff? Du hast offensichtlich einen Trainer. Wie schätzt der denn die Chancen ein, dass es mit Kind und Hund klappt?

  • Zu deiner Eingangsfrage hast du viele ganz konkrete Fragen, Tipps und Ideen der anderen Forumsteilnehmern bekommen. Wenn nicht die fürdich richtige Lösung dabei war, liegt es sicher nicht am Forum.

    „Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass“ funktioniert bei der Fülle an Problemen und Verhaltensauffälligkeiten nicht. Und die schnelle Lösung gibt es sicher auch nicht. Viele Fragen blieben unbeantwortet. Hast du den Züchter kontaktiert? Welche Trainingsansätze wurden probiert und verworfen? Wie soll konkret der Alltag mit Baby und diesem speziellen Hund aussehen? Möchtest du ihn abgeben oder nicht?
    Die Verantwortung trägst letztendlich du.


  • Ich denke, wir sollten der TE etwas Zeit geben, um über die Kommentare nachzudenken. Es sind jetzt schon wieder über 10 Kommentare, die mehr oder weniger in dieselbe Kerbe hauen, mit leichten Abwandlungen. Auch, wenn ich Euch zustimme, viel hilft viel funktioniert manchmal nicht, sondern bewirkt das Gegenteil, nämlich "bockig werden". Das wollen wir doch wohl vermeiden, oder?

  • Katha_lr , Du schreibst die Malis Deines Teainers sind mit zwei Stunden Zraining voll ausgelastet.

    Dein Dobi ist es nicht und zeigt es dementsprechend im Verhalten.

    Warum denkst Du ist es so? Was macht Dein Teainer wohl anders?

    Warum weiter drauf rum reiten, wenn die TE noch nicht mal reagiert hat?

  • Das ist ein Diskussionsforum, ich darf mich auch äußern, wenn mich etwas nicht direkt betrifft. Und es war gerade hier Thema, dass es vielleicht keinen Sinn macht, auf ständig den selben Dingen weiter rumzureiten. Und diese Meinung teile ich. Darauf beruhte meine Frage an Dich.

  • Und die Erde ist wieder mal eine Scheibe ...

    Ich denke, dass Katha_lr sich hier angegriffen fühlt und dass viele Schreiber/innen immer wieder dasselbe, nur mit anderen Worten, schreiben, ist der Tatsache geschuldet, dass sie Ersthundehalterin ist und ihr schlicht die Erfahrung fehlt, um a) das Verhalten ihres Hundes und b) den Sinn der einzelnen Beiträge in vollem Umfang zu verstehen.

    Obwohl ich mich mit Dobermännern nicht so gut wie mit anderen Rassen auskenne, sind sie für mich nicht mehr reine Gebrauchshunde, denn man sieht sie aufgrund ihrer gesundheitlichen Baustellen - DCM, Wobbler - und ihres teilweise schwachen Nervenkostüms eigentlich kaum noch als Diensthunde bei Polizei oder anderen Sicherheitskräften.

    Nichtsdestotrotz bleibt ihnen ihre Genetik als reaktionsschneller Wach- und Schutzhund, der sich oft nur an eine Person richtig bindet.

    Katha_lr, ich habe in diesem Forum mal einen sehr klugen Satz von flying-paws gelesen:

    Genetik kann man nicht betrügen.

    Will sagen: Hundeverhalten kann man nur bedingt formen und beeinflussen, und solange Du nicht in der Lage bist, mit dem angeborenen Verhalten Deines Hundes zu leben und zu arbeiten (und nicht nur Herumgehampel betreibst) und wegkommst von menschlichen Begriffen wie "lieb" und "aggressiv", sind die Chancen auf eine Katastrophe mit Kind m. E. hoch.

    Überhaupt einen Kumpel am Hund herummanipulieren zu lassen, um ihn vom Bellen abzuhalten, ist gewagt bei diesem Hundetyp. Warum sollte er sich von Fremden was sagen lassen?

    Niemand hier sieht Dich, sieht den Hund, aber aus Deinen Schilderungen lesen wahrscheinlich die meisten hier ein ziemliches Erfahrungsdefizit mit der Rasse heraus. Warum war das Tier z. B. "frustriert" auf dem Hundeplatz? Was hast Du genau gemacht dort?

    Du hast z. B. nicht nur ein Bellproblem, Du hast wahrscheinlich das viel tiefergehende Problem, dass der Hund keine ernsthafte Wach- und Schutzaufgabe hat.

    Und glaube mir, die Genetik sucht sich ihren Weg.

    Und oftmals sieht das so aus, dass sich die Hunde an Artgenossen und/oder Menschen abarbeiten.

  • Genau das cattledog . Deshalb auch meine gezieltes nach dem, wie der erwähnte Teainer wohl seine Hunde auslasten und was er anders macht.

    Katha_lr , niemand hier will Dir etwas Böses.

    Es ist nur so, das viele hier den Gebrauchshund Dobermann sehen, der eben Wach- und Schutztrieb mitbringt, was gehändelt und bedient werden muss.

    Dazu gibt es die bekannten gesundheitlichen und züchterischen Baustellen.

    Du hast jetzt schon ganz große Probleme, mit Kind werden die eskalieren

    Deshalb rät man Dir hier so vehement zur Abgabe des Hundes.

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