Erfahrungen mit PRA
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Hallo,
hat hier jemand einen Hund mit PRA oder kennt sich damit aus?
Ich wäre dankbar über alle möglichen Infos wie Verlauf der Erkrankung, wie schnell sich das Sehvermögen verschlechtert hat, wie man den Hund vorher darauf vorbereiten und unterstützen kann, ob sich der Hund im Verhalten verändert hat etc.
Ich bin für jede Info dankbar.
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26. März 2026 um 15:45
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Erfahrungen mit PRA - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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frag mal Connalab ich meinte ihr Labi hat pra
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Ich kenne einige BC, die das bekommen haben. Für einen Arbeitshund am Vieh natürlich der Supergau. Im Alltag kamen die aber in der Regel recht gut klar.
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Hat Levi PRA?
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Hat Levi PRA?
Nein, Emma
- Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Oh….dann hat sie aber nicht diese frühe Form, sondern die rcd4 Form, oder? Die wird ja erst im Alter von 5-12 Jahren sichtbar.
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Unser Golden Retriever, Familienhund, hatte PRA. Wir haben es auch damals mehr im Zufall festgestellt und waren natürlich erstmal schockiert. Aber das Gute zuerst: es hat sich nichts an seinem Verhalten geändert. Dadurch, dass die Erblindung schleichend passiert, konnte er sich in seinem Tempo "umgewöhnen". Er war im Alltag im Grunde rein gar nicht beeinträchtigt; wir haben aber darauf geachtet, die Möbel im Wohngeschoss (mehrstöckiges Haus) nicht mehr zu verändern. Wir sind oft die gleichen Gassi-Strecken gelaufen, waren oft im gleichen Ferienhaus im Urlaub (das alles kannte er schon, bevor er vollständig blind wurde). Wir haben neue Kommandos etabliert, die das "navigieren" erleichtern, also rechts, links, umdrehen und vor allem "Achtung!" wenn ein Hindernis im Weg war und er einfach stehen bleiben sollte. Er konnte im Wald sogar weiterhin völlig normal in den Freilauf und blieb bis an sein Lebensende ein freundlicher, entspannter Hund. Ich weiß leider nicht mehr genau wie lang es gedauert hat. Als wir zur Tierklinik gefahren sind, hat man in den Augen bereits die leichte, kleine Milchigkeitkugel erkannt. Ich glaube 1-2 Jahre später war er dann komplett blind.
Es tut mir arg Leid. Fühl dich umarmt. Ich hab damals auch sehr geweint, weil es mich geschockt hat, aber es war für ihn als Familienhund, wirklich gar nicht schlimm. Sein Wesen blieb gleich, er war immer noch verfressen, freundlich und fröhlich. Er konnte weiterhin im Urlaub über den Strand fetzen, und wir hatten noch viele, tolle Jahre mit ihm.

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Oh….dann hat sie aber nicht diese frühe Form, sondern die rcd4 Form, oder? Die wird ja erst im Alter von 5-12 Jahren sichtbar.
Sie wird im August 4 Jahre alt und ist früh dran. Wir sind noch im frühen Stadium, aber sie sieht im Dunkeln schon schlecht, braucht nachts ein Nachtlicht und in der Ferne sieht sie auch deutlich schlechter.
Aber das Gute zuerst: es hat sich nichts an seinem Verhalten geändert. Dadurch, dass die Erblindung schleichend passiert, konnte er sich in seinem Tempo "umgewöhnen". Er war im Alltag im Grunde rein gar nicht beeinträchtigt; wir haben aber darauf geachtet, die Möbel im Wohngeschoss (mehrstöckiges Haus) nicht mehr zu verändern. Wir sind oft die gleichen Gassi-Strecken gelaufen, waren oft im gleichen Ferienhaus im Urlaub (das alles kannte er schon, bevor er vollständig blind wurde). Wir haben neue Kommandos etabliert, die das "navigieren" erleichtern, also rechts, links, umdrehen und vor allem "Achtung!" wenn ein Hindernis im Weg war und er einfach stehen bleiben sollte. Er konnte im Wald sogar weiterhin völlig normal in den Freilauf und blieb bis an sein Lebensende ein freundlicher, entspannter Hund.
Dankeschön, das macht Mut. Momentan ist es schwierig mit ihr. Menschen, Autos, kleine Hunde in der Ferne lassen sie an der Leine ausflippen, bis man näher herankommt und sie erkennt was es ist. Ich fange derzeit schon an, draußen Dinge zu benennen und ihr zu sagen, wenn in der Ferne beispielsweise Autos fahren, damit sie nicht erst hochfährt.
Ich hoffe, sie wird dann gut klarkommen und sich zumindest Zuhause gut zurecht finden.
Mir tut das für sie einfach so leid, weil sie wirklich nie längere Zeit mal wirklich gesund war😥
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änni hat eine pra,sie ist neun...
wir haben schon vor etwa 5 jahren bemerkt das was mit ihren augen nicht stimmt... leider hat unsere damalige tierärztin uns nicht ernst genommen und die belege auf den augen als unwichtig befunden.
2023 fing sie an im dunkeln probleme zu bekommen.... wir haben eine andere tierärztin hinzugezogen... sie kennt änni von welpe an,hat damals den ektopischen ureter festgestellt... diese hat uns in die klinik zur augenärztin geschickt ,welche die pra festgestellt hat.
weil diese bei änni auch so früh auftrat wird von einem gendefekt ausgegangen.... ein gentest wurde nicht gemacht... aussage der augenärztin; ändern würde das nichts....
inzwischen kann sie dinge die weiter weg sind ,z.b. rehe ,oder meinen mann,nicht mehr richtig einschätzen.... in bewegung noch eher ....oder wenn mein mann sie anspricht.
das benennen machen ich auch... schon seit wir das wissen ... links und rechts kannte sie schon vorher,genaus wie halt und stehen bleiben... das hilft jetzt ganz gut.
wir haben überall nachtlichter im haus und seit dem befund im haus nichts mehr verändert.
trotzdem ist sie schon ein paar mal gegen eine wand o. draussen einen baum gelaufen wenn sie zu sehr in hundedinge vertieft war..
zum glück verläuft das alles recht langsam und sie hat zeit um sich dran zu gewöhnen.... aber mir selbst tut es weh zu sehen /zu wissen das meine mausi blind wird.
lg
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bis man näher herankommt und sie erkennt was es ist.
Diesen Moment würde ich auch aktiv mit einem Wort/Satz belegen. Also nicht die Anspannung, sondern den Moment wo sie es registriert und die Anspannung sich löst. Z. B. ein fröhliches ruhiges "ahhleeesss okeee".
Das kann später ungemein helfen, wenn sie sich wegen etwas anspannt, was ihr noch nicht benannt habt oder sie besser aus einem Schreck rauszubekommen.
Ich kannte nur zwei Hunde, die aufgrund des Alters erblindet sind. Die waren super drauf, konnten weiterhin frei laufen. Da hat ein extrem zuverlässiges Stoppsignal und ein Achtung sehr gut funktioniert, für z.B. plötzlich auftauchende Jogger.
Der eine Halter hatte im Prozess des Erblindens, dann bei der Nachtrunde eine kleine Taschenlampe am Bein, die einfach nach unten gerichtet war. Quasi ein Lichtpunkt am Halter zur Orientierung, das klappte ganz gut.
Einer hatte auch ein Glöckchen um, damit der Hund ihn gut orten konnte, der andere war eh recht langsam und blind und taub, das war aber nur dem Alter und nicht den Einschränkungen bei den Sinnesorganen geschuldet.
Was für den Übergang auch hilfreich ist, auf seine eigene Körpersprache zu achten, die zu reduzieren, damit das Sprachkommando mehr im Fokus ist. Hunde reagieren ja oft auf Körpersprache und es sind diese kleinen unterbewussten Gesten, die kleine Bewegung mit der Hand, ein kurzes Kopfnicken wenn man Platz sagt,...
Ansonsten orientieren sie sich wirklich gut auch über Geruch, Gehör und den Tastsinn.
Alles Gute.
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