Chaotische Hundebegegnungen

  • Sie ist sogar neidisch auf andere Hunde, die zusammen spielen oder Halter die mit ihrem Hund spielen, da will sie unbedingt gleich mitmischen..

    Irgendwie würde mich gerade ein Video dazu interessieren |)

    Nach Spiel klingt das für mich nicht

  • An der Leine vermeide ich Hundekontakte. Geht nicht immer, gerade wenn man die anderen Halter kennt und ein paar Worte wechseln muss, aber das sind bei uns 3-4 Hunde, wo ich den (höflichen) Kontakt zulasse.

    Zum Spiel/Toben hat Plüschi zwei feste "Partner", das findet dann aber in kontrolliertem Freilauf statt. Sonst gibt's nur Vorbei- oder Umgehen.

    PS: hatte mal in Hundeschule Kontakt zu einem Shiba, die war m.E. schon "heftig" mit Tendenz zum Mobbing. Selbst meine "Ich liebe alle Hunde"Hündin musste ich da zwischendrin "retten", fand ich daher nicht so toll

  • Stress, ja. Aber eigentlich nicht wollen? Glaub ich eher weniger. Sie ist unheimlich verspielt und will mit jedem spielen. Sie ist sogar neidisch auf andere Hunde, die zusammen spielen oder Halter die mit ihrem Hund spielen, da will sie unbedingt gleich mitmischen

    Möchte dir ja nicht zu Nahe treten, aber bist du sicher das es sich um spielen wollen handelt?

    Neidisch, ich weiß nicht, kann ein Hund neidisch sein, oder ist es eher das durch die Bewegung der anderen, der Jagdtrieb getriggert wird?

    Ich würde mir einen guten Trainer suchen, der soll sich das mal anschauen und kann dir sicher Tipps geben, wie ihr entspanntere Treffen gestalten könnt.

  • Meine Fleek hat in dem Alter auch alles mit Gerenne gelöst bzw versucht. Sie wusste nicht wie sie anders auf Hunde zugehen sollte. Bewegungsdynamik konnte sie schlecht ertragen. Ich habe ausgiebig daran gearbeitet ihr beizubringen ruhig und gelassen in Begegnungen zu gehen. Das hat viel Stress genommen.

    Allerdings muss sie mit fremden Hunden keine Freundschaft schließen. Es reicht völlig aus, wenn sie aushält, dass sie das sind.

  • Manche Hunde würden wahnsinnig gern zu anderen Hunden hin, auch und gerade wenn die spielen und viel Aktion ist.

    Aber die meisten davon möchten lieber kontrollieren und ihr Ego polieren. Mein Max ist so ein Kandidat. Der legt nicht wirklich Wert auf Kontakte zu anderen Hunden, aber mal einen anderen Hund eingrenzen, ein Spiel splitten oder etwas abchecken, das macht ihm schon Spaß.

    Den anderen Hunden weniger...

    Manchmal kann man das mit "Spiel" oder Kontakt haben wollen verwechseln. Weil der Hund selbst ja durchaus Spaß an sowas haben kann und sich darauf freut. Oft wird auch gefiept und geflippt.

    Also, falls du Videos von Hundebegegnungen hast? Ein echtes Spiel zeigt weiche, übertriebene Körpersprache und die Hunde wechseln sich ggs ab.

  • Ich kenne Shibas nur vom Hörensagen. Aber lange "Kind" sind die eher nicht (?).
    Bei meinen Hütehunden wüsste ich absolut sicher, dass das mit knapp 2 Jahren nichts mehr mit "Spiel" zu tun hat bei Fremdhunden bei dem Verhalten.

    Aber, anyway, es ist Stress für alle (!), schreibst du ja selber.

  • . Sie ist sogar neidisch auf andere Hunde, die zusammen spielen oder Halter die mit ihrem Hund spielen, da will sie unbedingt gleich mitmischen.


    Das glaube ich dir gern, aber "mitmischen" heißt da nicht ,was du unter "spielen" verstehst. Sie will jagen.

    Die schnellen Bewegungen der anderen triggern ihren Jagdtrieb auf das Heftigste, deshalb ist sie so wild, und was sie eigentlich möchte ist, sich, alleine oder besser noch zusammen mit einem der Partner auf den dritten, auf die Beute zu stürzen.

    Sowas mag erst spielerisch anfangen, kann aber schneller ins Ernsthafte, also ins Jagen, Zubodenbringen und Zufassen überschnappen, als du gucken kannst - zumal du die Motivation hinter ihrem aufgekratzten Gehabe offenbar falsch einschätzt.

    Sei bloß vorsichtig mit solchen Dreier-Konstellationen, sonst sind da spätestens mit dem Erwachsenwerden deiner Hündin böse Überraschungen vorprogrammiert. Du weißt schon, das legendäre: "Das hat sie doch noch nie gemacht!" Wollte sie aber schon lange, du hast es nur erst nicht gemerkt.

  • Stress, ja. Aber eigentlich nicht wollen? Glaub ich eher weniger. Sie ist unheimlich verspielt und will mit jedem spielen. Sie ist sogar neidisch auf andere Hunde, die zusammen spielen oder Halter die mit ihrem Hund spielen, da will sie unbedingt gleich mitmischen..

    Und von "ruhig" vorbeigehen, hab ich nichts gesagt. 😅 Eher sehr widerwillig, aber gehorcht halt.

    Wenn wir mit anderen Hunden frei zusammen sind, will sie auch immer nur wild spielen. Wenn keiner mitmachen will, weiß sie gar nicht, was sie tun soll. Sie rennt den anderen dann noch lange hinterher, in der Hoffnung, dass noch was Spannendes passiert. Wenn sich nichts tut, dann kommt sie zu mir und will mit mir stattdessen spielen.

    Google mal nach "fiddle" Videos und nach Beiträgen zum Thema "Ist es wirklich Spiel?". Gibt bestimmt auch hier im Forum welche?
    Bei einem Shiba ist es sehr sehr sehr unwahrscheinlich, dass sie das macht, weil sie wirklich spielen will. Wie schon von den anderen erwähnt, weiß sie wahrscheinlich nicht, wie sie anders mit den Hundebegegnungen umgehen soll (oder sie will testen, was sie sich erlauben kann). Und du hast Glück, dass sie bisher diese Methode wählt. Mit 2 Jahren ist sie noch jung und im Kopf noch nicht erwachsen; es könnte durchaus sein, dass sie irgendwann die Herangehensweise ändert. Und wenn du es weiter so laufen lässt, ist es gar nicht mal unwahrscheinlich, dass es passiert. Und mit ändern meine ich, dass sie irgendwann ihre Zähnchen benutzen könnte. Muss nicht passieren, aber kann.
    Und wenn's erstmal so weit ist, wird es dich noch weit mehr Mühe kosten, das wieder gradezubiegen.


    Die Japaner spielen auch durchaus sehr ruppig, wenn sie spielen, das mögen viele andere Hunde nicht und verstehen auch nicht alle Hunde. Auch das kann für deine Hündin schiefgehen, wenn sie da mal an den falschen Hund gerät.

    Mein Rat an dich: such dir erfahrene (!) Shiba-Leute und/oder Trainer in deiner Nähe, die dir dabei helfen können das Verhalten deiner Hündin einzuordnen und in die richtige Richtung zu lenken.
    Frag z.B. da mal nach: https://shibaclub.de/

  • Die schnellen Bewegungen der anderen triggern ihren Jagdtrieb auf das Heftigste, deshalb ist sie so wild, und was sie eigentlich möchte ist, sich, alleine oder besser noch zusammen mit einem der Partner auf den dritten, auf die Beute zu stürzen.

    Nur als Aufhänger =). Man neigt ja dazu, von den eigenen Hundetypen auszugehen. Ich ebenfalls (s.o.). (Also, ich gehe auch von etwas anderem als nettem, auf Gegenseitigkeit beruhenden Spiel aus. Aber ein typischer Aussie würde stoppen und Benimm einfordern, nicht unbedingt jagen. Ein Sheltie vom Grundprinzip her ähnlich, nur anders ausgedrückt :hust:). Was die vornehmiche Motivation beim Shiba ist, weiß ich tatsächlich nicht.

    Genauso habe ich Rassen, die allesamt mit max. 12 Monaten aufgehört haben, mit Fremdhunden zu "spielen". Mein Border und die Shelties schon früher, die Aussies später, aber Letztere im Nachhinein mit deutlichem Übergang zu "was geht sonst noch..." .

  • Für mich hört sich das auch nicht nach Spiel an, aber nach einem wirklich netten Shiba Inu.

    Die lösen Stress ja gerne aggressiv auf ist immer zu hören.
    Deiner fidelt.

    Und du hast ihr ja angewöhnt an der Neune Kontakt haben zu müssen.

    Ich hab auch lange in der Stadt mit Hunden gelebt und kenne das Dilemma.

    Leinenbegegnungen können ja auch unaufgeregt sein.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!