Großer Schreck und viel Glück
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Vielleicht mögt ihr hier von Erfahrungen berichten, die euch unter die Haut gegangen sind, und die sonst nirgends so richtig reinpassen. Hier ist meine von heute:
Normalerweise verwende ich eine 3m Leine (je Ende ein Hund), wenn ich das Haus verlassen. Heute folgte ich meinem Bauchgefühl und verwendete die dünne Koppelleine + Flexi, als ich in die Hamburger Innenstadt zum Augenart fuhr. Nach dem Verlassen der Praxis sollte es mit dem Fahrstuhl nach unten gehen. Teddy ging an meiner Seite, aber Leo, der erst wenig Erfahrung mit Fahrstühlen hat, zögerte einen Moment. Noch bevor ich mich komplett umgedreht hatte, um den Hund ggf. hereinzuziehen, begannen die Fahrstuhltüren sich zu schließen. Ich konnte gerade noch meine freie Hand in den schnell schmaler werdenden Spalt schieben. Aber leider reichte das nicht aus, dass sich die Türen wieder öffneten. Es gab einen Knopf zum Tür öffnen, aber keinen Notruf/-halt. In der Sekunde, die ich brauchte, die Hand aus dem Spalt zu ziehen und den Tür-öffnen-Knopf zu drücken, setzte sich der Fahrstuhl bereits in Bewegung. Ich konnte nichts weiter tun, als hilflos zuzusehen, wie die Koppelleine zwischen den Türen nach oben wanderte. Welche Bilder und Gedanken mir dabei durch den Kopf gingen, könnt ihr euch bestimmt vorstellen.
Die Koppelleine hat in der Mitte einen stabilen Metallring, der nicht durch den Türspalt passte. Zum Glück zerbrach - wie ich später in Ruhe feststellte - der kleine, sehr dünne Plastikschieber, mit dem die Leienhälfte am Ring befestigt war und die Hälfte, an der Leo hing, fiel in den Fahrstuhl. Sofort wieder zurück fand ich Leo unverletzt auf dem Arm eines Zeugen. Hätte ich "wie immer" die wesentlich stabilere 3m-Leine genommen ...



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27. Februar 2026 um 17:24
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Großer Schreck und viel Glück - Vor einem Moment
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Gottseidank ist nichts Schlimmeres passiert!
Ich hatte vor etwa 3 Jahren eine Erfahrung, die mir so richtig unter die Haut gegangen ist. Ich war mit meiner BC Hündin, damals noch Einzelhund, bei uns am Fluss. Bisschen dümpeln, bisschen Füsse baden, bisschen Lesen. Scheinbar zu wenig Action fand Looney- und hat es doch tatsächlich nötig gefunden, eine Ente zu jagen. Eigentlich ist das verboten und eigentlich weiss sie das auch. Und macht es EIGENTLICH auch nicht. Nun gut, dachte ich mir, passiert ist passiert und Rückruf wär in dem Moment wohl eh auf taube Ohren gestossen und an Abbruch hab ich irgendwie gar nicht gedacht. Hund wird nach ein paar Meter im Wasser wohl umkehren. Die Gute fand aber Gefallen daran, dass es Flussabwärts beim Schwimmen so richtig schön vorwärts ging (sie liebt schwimmen) und die Ente war ja auch noch vor ihr.
Als sie nach etwa 40 Meter umkehren wollte, war dort der Sog des Flusses so stark, dass sie es nicht mehr zurückschaffte, ja nicht mal auf der Stelle bleiben konnte. Hilflos ist sie dann den Fluss rundergetrieben. Ich natürlich am Ufer nachgerannt, wissend, dass auf meiner Seite des Flusses ein steiler Hang und teilweise Abgezäunt ist. Weiter unten eine Stromschnelle.
Gottseidank ist Looney eine gute Schwimmerin und hielt noch eine Weile durch, bevor ich sie an einer geeigneten Stelle endlich aufgabeln konnte. Ich mit zerkratzten Armen und zerschrammten Beinen, der Hund unverletzt. Aber das hätte auch so richtig übel ausgehen können.
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Bordy94 Was war denn das für ein Fluss? Tief? Musstest Du dann in den Fluss selbst richtig rein? Je nach Strömung kann das ja echt auch für Dich gefährlich werden. O_o
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Ohje...sowas kenne ich auch.
Labradorin Bärbel ca 2 Jahre, traute sich an einem relativ milden Oktobertag, es war unser Hochzeitstag, zum ersten Mal richtig in den See. Sie schwamm ein bisschen und plötzlich spritze es, als ihre Vorderpfote beim Schwimmen etwas über die Oberfläche kam.
Das fand sie so krass cool, dass sie anfing die Tropfen zu jagen und immer mehr ins Jagdfieber geriet. Der Wind kann vom See (der Störmi ist ein großer See) und Bärbel geriet immer weiter raus und nahm gar nix mehr wahr bis auf die krassen Sritzer. Kein Rufen, Schreien, Hampeln...nix. Innerhalb kürzester Zeit war der Hund mit den ganzen kleinen Wellen kaum noch zu sehen und wir dementsprechend aufgelöst.
Mein Mann der Held , schwamm dann nackig dem Hund hinterher und ich hab nur gefleht, dass er rechtzeitig Bärbel erreicht oder aber umkehrt.
Bärbel war tatsächlich erleichtert ihn zu sehen und irgendwann hab ich auch wieder erkannt, dass er sie an der Leine bei sich hatte. Was war ich froh, als beide wieder draußen waren.
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Meine Bondi lief immer frei und ohne Leine. Eines Morgens gegen 6 Uhr waren wie unterwegs, als plötzlich aus einem Gebüsch eine Katze sprang und davon rannte. Und meine Bondi jagte hinterher. Beide rannten über die Bundesstrasse, die in 50 m Entfernung war und auf der voller Berufsverkehr herrschte. Sie kamen ohne Kollision hinüber und die Katze verschwand in einem Gebüsch. Meine Bondi drehte um... Und ich sah einen LKW kommen... Sie schaffte es vor ihm über die Strasse und kam zu mir. Meine Beine waren wie Gummi. Schimpfen durfte ich ja nicht, das hätte sie nicht verstanden. Ich ging mit ihr wortlos heim. Und irgendwie ist da bei ihr was hängengeblieben, ausserhalb unseres Grundstückes hat sie nie wieder eine Katze gejagt. Ab da habe ich mit ihr das Kommando "Halt" geübt und niemals kam wieder etwas Derartiges vor. Mein Mädchen ist schon vor 4 Jahren vorausgegangen - aber noch immer fühle ich den Schreck und die Angst und sehe den LKW kommen....
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Bei mir war es das eine Erlebnis als mir Susi damals abgehauen ist. Ich war mit ihr abseits auf einer Wiese und hab was geübt, weit und breit niemand zu sehen. Plötzlich hörte ich ,,Geh mal spielen !" Und sah wie ein kleiner Hund auf uns zulief. Susi bekam Angst und rannte panisch davon. Weil mir klar war dass sie nicht auf mich hören würde, bin ich ihr hinterher gelaufen ( die war nicht so schnell mit ihren kurzen Beinen, so dass es also durchaus möglich war sie zu erwischen). Als ich sie beinahe eingeholt hatte, ist sie in irgendeinem Grundstück verschwunden und dann war sie weg. Ich bin dann rufend dort herum gelaufen und habe sie nicht gefunden, mir ging der Arsch echt auf Grundeis. Ich bin dann durchs Dorf gelaufen und hab jeden dem ich begegnet bin gefragt ob er/sie einen Hund gesehen hat. Bin dann letztlich bei der Hauptstraße gelandet und dort haben mir zwei Bauarbeiter zugerufen dass sie diese Straße entlang lief. Ich hatte so Schiss dass die vors Auto gelaufen sein könnte... Und dann fand ich sie vor unserer Eingangstür, unversehrt, mich leicht genervt anschauend warum ich so lange gebraucht habe und dass ich ihr mal die Tür öffnen sollte.
Vor diesem Ereignis hatte sie mehrere blöde Erfahrungen mit Hunden und war zeitweise richtig ängstlich. Ich hatte mit ihr soweit geübt dass es eigentlich kein Problem mehr war, und wähnt mich mit diesen Fortschritten und dem Gedanken dass ich ja weg vom Weg war und alles einsehen könne in Sicherheit, hatte auch jederzeit die Leine in der Hand um sie wieder anleinen zu können wenn was ist. Dass dann einfach jemand so blöd ist ohne zu fragen und ohne dass ich die überhaupt erst registriert hab, ihren Hund zu einem anderen zu schicken der dazu noch recht weit weg war, damit hab ich nicht gerechnet. Und diese Situation, dass plötzlich ein Hund auf uns zu rennt, hat dann offensichtlich wieder ihre Angst getriggert von der ich dachte wir hätten sie überwunden.
Seitdem wäge ich nochmal mehr ab ob und wann ich einen Hund von der Leine lasse, weil ich dieses Gefühl wenn der Hund doch weg ist, niemals wieder haben möchte. Und ich bin so so froh dass damals nix passiert ist und sie zuhause gewartet hat.
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Ich habe mal im Sommer vergessen ein Fenster zu schließen, als ich kurz weg war. Mein Hund ist vom Bett auf das Kopfende gesprungen, von da aus auf die Fensterbank, ist durch das Fliegengitter raus auf die äußere Fensterbank. Und dann saß er da im 2. OG und guckte in die Ferne (er guckte so wie auf meinem Profilbild) als ich nach Hause kam, ich sah das schon vom Auto aus. Ich bin dann leise völlig aufgelöst die Treppe hochgerannt, dachte die ganze Zeit, das überlebt er nicht, ich bin dann leise ins Schlafzimmer und das Fenster war fast geschlossen und das Fliegengitter davor, und nur ein kleiner Spalt, den hat er wohl vorher mit der Nase geöffnet. Ich habe versucht das Fenster zu öffnen, leider war es auch noch die falsche Seite, da kam ich schlecht dran und mein Hund hört mich, dreht sich um, rutscht auf der leicht geneigten Fensterbank weg, kann sich aber an der Fensterzarge festkrallen. Ich konnte dann nach den Vorderbeinen greifen und ihn reinziehen. Ich habe mich dann erstmal auf den Boden gesetzt, meine Beine waren ganz weich und haben gezittert und ich habe losgeheult. Seitdem ist der 15. September immer sein zweiter Geburtstag jährlich. Auf der lackierten Fensterbank sind auch heute noch 10 Jahre später Kratzer seiner Krallen zu sehen. Das war so viel Glück, eigentlich fast unmöglich
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Dieser Strang bestätigt mich in meiner Überzeugung, dass man als HH immer knapp vor einer Katastrophe steht 😱😱😱.
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Letzten Sommer spielte Emma im Freilauf mit anderen Hunden. Etwas 100 Meter entfernt fuhr ein Auto mit Anhänger einen Feldweg lang. Und Emma rannte plötzlich wütend bellend über das Feld und dem Auto nach, verfolgte es und versuchte immer wieder zwischen Anhänger und Auto zu kommen. Sie rannte ihm mehrere hundert Meter nach und ihr Kopf war immer wieder fast vorm Rad. Irgendwann ist das Auto schneller gefahren und sie konnte nicht mehr mit ihm mithalten und kam zurück.
Ich dachte damals wirklich, dass ich jetzt zusehen muss wie mein Hund überfahren wird. Hab danach erstmal eine Runde geheult. Und ich träume noch heute oft, dass sie überfahren wird. Seitdem gibt's Freilauf nur noch, wenn wirklich keine Autos in Sichtweite kommen könnten.
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Jetzt weiß ich wieder warum ich helicopter.
- Vor einem Moment
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