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Rasse Therapiehund/Besuchshund
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Hallo ihr,
Vielleicht hat jemand Lust, mit mir zu überlegen: wir haben einen Jack Russel, der seine Rassebeschreibung nicht so genau gelesen hat. Er ist lieb, ruhig, absolut offen, freundlich, lernfreudig, verspielt aber nie überdreht- den könnte man als absoluten Anfängerhund bezeichnen.
So sind wir im ASB- Besuchshundedienst. Da er als Drahthaar-Russel nicht haart, ist er abgesehen von seinen Eigenschaften, sogar noch besser geeignet- kann auch Bettbesuche machen und alles bleibt sauber.
Ich hatte bisher keine nicht-haarenden Hunde und ich finde es auch zuhause so vorteilhaft, dass ich es am liebsten immer so hätte, wäre zähneknirschend aber kein „Muss“.
So, mir macht unser gemeinsamer Job, wirklich Spaß. Wenn ich mal an später denke: fällt euch eine Rasse ein, die solche Eigenschaften mitbringt und am Besten:-nicht größer als 40cm ist
-nicht oder sehr wenig haart
-noch aussieht wie ein Hund, so das auch mein Mann Gassi gehen kann 😅 ein Malteser zum Beispiel wäre nicht ganz so sein Ding…
Mir fällt nur ein Pudel ein, aber unsere Nachbarn haben einen, der hat riesige Angst, wenn er alleine bleiben muss. Ich habe gehört, dass das Pudel-Typisch ist, weil die sich gar so eng an ihre Menschen binden? Stimmt das denn? Das wäre für uns völlig ausgeschlossen, ein Hund bei uns muss auch alleine bleiben können.
Gerne immer her mit euren Ideen ☺️ liebe Grüße -
25. Februar 2026 um 11:12
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Ja, man hört oft von Pudeln, dass sie nicht so gut allein bleiben können, weil sie am liebsten immer bei ihrem Menschen sind. Aber das heißt nicht, dass sie es gar nicht lernen können. Meine Pudel bleiben alleine, für den Großen war das auch von vornherein kein großes Thema, beim Kleinpudel hat es durchaus länger gedauert und ich habe das erste Lebensjahr mit einem Hundesitter überbrückt.
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Das wäre für uns völlig ausgeschlossen, ein Hund bei uns muss auch alleine bleiben können.
dann würde ich ehrlichgesagt keinen Pudel nehmen, zumindest keinen Kleinpudel, die, die ich kenne, bleiben alle nicht alleine und das schränkt das Leben der Besitzer ziemlich ein und strapaziert durchaus die Nachbarn.
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Unser Großpudel bleibt alleine. Als er jünger war, hat er das auch richtig gebraucht weil er dann tiefer geschlafen hat (er hatte viel FOMO wenn wir da waren). Jetzt ist er 4 und schläft auch sehr entspannt, wenn wir da sind.
Seine Geschwister und Mama sind auch so, das liegt wohl in der Linie. Eine seiner Schwestern ist Therapiehündin und hatte auch schon 2 Würfe, eine der Töchter soll auch in die Zucht...
Kleinere Pudel kenne ich kaum, die die wir kennengelernt haben waren aber eher ängstlicher und eher anhänglicher als die Großen (da gibts bestimmt auch solche und solche).
Parson kenne ich auch welche die unter Menschen so sind wie du beschreibst, die sind dann eher draußen wild.
Tibet Terrier (kein Terrier!) fällt mir noch ein, da kenne ich auch ein paar und fand die immer klasse. Die waren immer so in sich ruhend, aber schon mit eigenem Kopf. Haaren auch nicht, Fell ist etwas aufwändig wenn man sie lang haben will.Beim Lagotto kannst du so oder so einen erwischen...manche mögen alle Leute, manche mögen nur Leute die sie kennen. Ist auch ein paar cm größer als ihr wollt, aber die die wir kennengelernt haben waren ruhiger als kleine Pudel.
Bodeguero fällt mir sonst noch ein, aber die haaren. Aber mega nett und aufgeschlossen!
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Ich würd mich wahrscheinlich bei den gemäßigten Terriern umschauen. Ob der allerdings für die entsprechende Arbeit taugt ist wahrscheinlich zu nem großen Teil auch individuell ( das gilt mAn für die meisten Rassen ).
"Noch aussehen wie ein Hund" dürfte dann Ansichtssache sein. Mich wundert da tatsächlich dass ein Pudel in Frage käme, ein Malteser aber nicht. Viele Menschen die das im Kopf haben sind geneigt dazu beide Rassen in die selbe Ecke zu stellen

Ansonsten sind da find recht wenig Eigenschaften gelistet auf die man eingehen könnte.
Is ja eigentlich nur nicht haarend ( ergo rauhaar, lockig oder LH ohne Unterwolle), unter 40 cm SH und offen genug mit Menschen um als Besuchshund arbeiten zu können. Aber gibt's noch andere Dinge die man sich gern wünscht oder gern nicht hätte ?
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Auch hier liebe Grüße vom Besuchshundeteam

Ich habe auch einen Jack Russell-Mix, mit dem ich angefangen habe vor inzwischen 11 Jahren im Besuchshundedienst. Die nächsten beiden sind bei mir auch Pudel geworden.
Meiner Erfahrung nach bringt fast jeder Hund Eigenschaften mit, mit denen man gut in Besuchsdienst arbeiten kann, sofern er aufgeschlossen und freundlich ist und Spaß am Kontakt mit Menschen hat. Vielleicht muss man die Besuche etwas unterschiedlich gestalten oder die Einrichtung passend auswählen, aber für so ein Ehrenamt geht das ja. Ich weiß nicht, wie oft ihr unterwegs seid, aber im Zweifel hat der Hund eben keinen Spaß daran und dann macht man etwas anderes mit ihm.
Pudel tun sich wirklich häufig relativ schwer mit dem Alleinebleiben bzw. es dauert, bis sie es akzeptieren und entspannt sind. Unmöglich ist das aber nicht, es ist auch eine Frage, wie viel Zugriff sie auf dich haben. Da können sie eben sehr charmant sein. Aber wir müssen leider fast alle arbeiten und Hundefutter verdienen, müssen wir alle mit klarkommen und üben. Ich würde da auch mit ein wenig Zeit rechnen.
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Habe einen Pudelmischling der tatsächlich sehr große Schwieigkeiten mit dem Alleinebleiben hat obwohl ich vorher davon wusste und dachte, ich bin gut vorbereitet. Habe von Anfang an dafür gesorgt, dass sie uns nicht stalkt, dass der Zugriff auf uns von Anfang an nicht immer möglich war. Von Tag 1 an sind wir alleine duschen, zum Briefkasten und zum mülleimer gegangen, es gab viele viele Zeiten, wo der Hund abgemeldet war. Nicht Mal eine Hand zum streicheln kommt dann runter. Das klappt auch alles super. Bis wir wirklich das Haus verlassen. 🤣
Wir haben unser Wohnzimmer sogar in einer Etage, wo sie gar nicht hin kommt, stört sie nicht. Aber alleine zu Hause bleiben.. das wird wohl nie entspannt gehen. Wir sind jetzt nach fast 3 Jahren an einem Punkt, wo wir mit sehr viel Training und Zeitinvestition auf 2-3 Stunden sind. An guten Tagen. An schlechten gar nicht. Verlassen können wir uns darauf nicht. Und entspannt ist sie dann auch nicht. Sie tappert umher, legt sich Mal hin und auch den Kopf ab, schläft aber nicht. Hat die ganze Zeit die Augen offen.
Deswegen rate ich inzwischen tatsächlich allen von Kleinpudeln ab, für die es wichtig ist, dass der Hund alleine bleibt. Wir überleben es irgendwie, weil mein Mann 100% zu Hause arbeitet, es belastet unser Familienleben trotzdem sehr. Ich würde auch keinen Pudel mehr nehmen. Alleine aus diesem Grund. Bis auf diesen Punkt ist der Hund absolut perfekt (und wird übrigens gerade Therapie-Begleithund). Bis Karla kam war ich überzeugt davon, dass es in der Hand der Halter liegt. Dank ihr weiß ich: wenn man Pech hat, hat man da ziemlich wenig Einfluss.
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Und ein bisschen ist bestimmt auch Genetik und Aufzucht.
Die Familie von Blue sind ihm schon alle recht ähnlich, soweit ich weiß…für Pudel ziemlich selbstständig, unerschrocken, stehen an Silvester am Fenster und schauen sich das Feuerwerk an. Schon als sie Welpen waren war nicht immer ein Mensch in der Nähe.Blue haben wir geholt, als er schon 8 Monate alt war, und da konnte er schon mit den andere Hunden zusammen gut alleine bleiben. Das war mit Auswahlkriterium, und er hat es dann bei uns ebenfalls schnell gelernt ganz alleine zu bleiben.
Klar, eine Garantie gibt es nie. Aber ich denke die Wahrscheinlichkeiten kann man erhöhen wenn man die Linie sorgfältig auswählt, oder einen älteren Hund nimmt bei dem der Charakter schon ein bisschen ersichtlich ist. -
Ernalie Ich find ja sehr interessant, dass du bei deinem Mischling bei allen schlechten Eigenschaften immer vom Pudel ausgehst. Egal, ob es der "Pudelmagen" ist oder die "Pudelnase" oder dass alle Kleinpudel kläffen. Insbesondere vor dem Hintergrund, sich einen Hund von nicht durchgecheckten Eltern zu holen, der auch noch gesundheitliche Baustellen hat.
Leider gibt es auch innerhalb der geregelten Zucht genug Hunde, wo ich beispielsweise keinen holen würde. Aber du rätst von einer ganzen Rassepopulation komplett ab, ohne auch nur einen Teil der Population zu kennen oder mal gesehen zu haben, geschweige denn regelmäßig zu erleben oder mit vielen Haltern in Kontakt zu sein (und damit meine ich nicht drei Hunde aus der Nachbarschaft). Das kommt mir ziemlich befremdlich vor so einen Rundumschlag zu machen, auch wenn ich absolut verstehe, wie belastend die Lage für einen selbst ist, wenn man einen Hund hat, der ganz arge Schwierigkeiten damit hat.
Und ein bisschen ist bestimmt auch Genetik und Aufzucht.
Ganz sicherlich. Natürlich muss man auf das Wesen achten.
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Ich finde es auch interessant, dass du anscheinend mein Leben und die Herkunft meines Hundes sowie seiner Eltern meinst besser zu kennen als ich.
Vielleicht bietet es sich auch nochmal an, meine Beiträge genau zu lesen und zu prüfen, ob du mich nicht mit jemandem verwechselst. Dass Kleinpudel kläffen kann ich aus Karla jedenfalls nicht abgeleitet haben. Die bellt nämlich überhaupt nicht. Und welche gesundheitlichen Baustellen du abgesehen von der Futtermittelunverträglichkeit meinst, weiß ich auch nicht. Woher du beziehst, dass die Eltern nicht durchgecheckt sind ist mir auch unklar. Hat dir vielleicht dein (zugegebenermaßen nachvollziehbares) Weltbild suggeriert?
Mehr werde ich dazu hier auch gar nicht schreiben, ich habe schon Gründe dafür, davon auszugehen, dass der sehr hohe Anteil Pudel auch einen sehr großen Anteil an den Problemen trägt, mit denen Karla zu kämpfen hat. Abgesehen davon finde ich einen Austausch, der direkt mit einem persönlichen Angriff startet eher unschön.
Nachtrag: ich rate übrigens auch nicht "komplett ab", sondern dann, wenn die Menschen nicht damit leben könnten, wenn der Hund nicht alleine bleiben kann. Ich finde, dass Pudel wirklich tolle Hunde sind. Aber nach meinem eigenen Erlebnis und der Belastung, die wir jetzt für sehr viele Jahre tragen, würde ich persönlich das Risiko nicht mehr eingehen wollen.
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