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HSH Hund als normaler Hund verkauft? Maremmano Mischling
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Gast114538 -
18. Februar 2026 um 11:34
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Der im Ausgangsthread beschriebene Hund wiegt mit ca. fünf Monaten 9,5 kg. Welche Herde sollte der denn wovor schützen?
Dass in der Genetik festgelegte Eigenschaften auch nach mehreren Generationen von Mixen mit anderen Rassen durchschlagen können, sollte doch wohl verständlich sein. Und nur, weil der Hund physisch nicht dazu in der Lage ist, die genetisch vorgegebene Aufgabe durchzuführen, bedeutet das doch nicht, dass er die Verhaltensweisen, die dadurch an ihn vererbt wurden, nicht zeigt. Bei einem Hund mit HSH in den Vorfahren KÖNNEN HSH-Eigenschaften durchschlagen und sie könnten es auch, wenn er physisch ein Teacup wäre. Dass ihn kein Wolf ernstnehmen würde, ändert doch nichts daran, dass er tut, was ihm seine Anlagen vorschreiben.
Genauso sollte man bei einem Mix aus Weimaraner und Labrador nicht überrascht sein, wenn man einen schwarzen, fiddelnden, aber mannscharfen Hund erhält und nicht ein silbergraues Schaf im Labbikostüm.
(Ich weiß, dass Labbis auch anders können, aber so ist ja doch eher das allgemeine Bild vom Labrador.)
Was genau bedeutet das für Dich?
Welches Extremverhalten würdest Du bei so einem Zwerg mit evt. Herdenschutzeigenschaften befürchten? Ich sehe das Problem nicht.
Man bestellt sich per Foto einen Hund völlig unbekannter Genetik und fühlt sich dann allein von dem Gedanken, dass dieser kleine Hund, vielleicht irgendwann Charakterzüge eines Herdenschützers entwickeln könnte, überfordert?
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20. Februar 2026 um 07:48
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Fakt ist, die TE hat hier ein ganz klares Anforderungprofil an einen Hund beschrieben: familientauglich, menschenfreundlich, umweltsicher, nervenfest, nicht zu reizoffen, sehr futteraffin, leicht motivierbar, wenig eigenständig. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass irgendein x-beliebiger Hund aus dem Ausland das erfüllt, wenn das nicht mal die meisten Hunde hier in Deutschland leisten können?
Das sind halt Anforderungen die bei jedem Hund schiefgehen können, auch bei einem Rassehund vom Züchter.
Die Gefahr mag da geringer sein, vorausgesetzt ich suche mir die Rasse nicht nur nach Aussehen aus, aber ich kann auch da einen erwischen der nicht in meine Vorstellungen passt.
Aber ja, wenn die Ablehnung zum ausgesuchten Hund so groß ist, ist es für den Hund besser man gibt ihn schnell wieder ab. Ich könnte es allerdings nicht, ich würde mir zeitnah einen guten Trainer dazu holen.
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Welches Extremverhalten würdest Du bei so einem Zwerg mit evt. Herdenschutzeigenschaften befürchten? Ich sehe das Problem nicht.
Ich weiß gar nicht, an wen du dich wendest?
Die TE ist schon lange raus. Und alle anderen sehen das mehr oder weniger so wie du.
1. Völlig unüberlegter Kauf und "selber schuld"
2. Völlig überzogene Reaktion auf den jungen Hund, der in dem Alter etwaige HSH Eigenschaften, so er sie denn überhaupt hat, noch gar nicht zeigen kann und würde.
Du rennst hier irgendwie offene Türen ein.
Ich finde, wenn die Ablehnung des Hundes, egal warum, so groß ist, wäre eine Rückgabe besser - wir werden nie erfahren, wie es weiterging.
Das sind halt Anforderungen die bei jedem Hund schiefgehen können, auch bei einem Rassehund vom Züchter.
Die Gefahr mag da geringer sein, vorausgesetzt ich suche mir die Rasse nicht nur nach Aussehen aus, aber ich kann auch da einen erwischen der nicht in meine Vorstellungen passt.
Das ist halt der entscheidende Unterschied.
Da es hier vor allem darum ging, KEINEN HSH zu wollen, hätte die Auswahl einer passenden Rasse wenigstens dieses Kriterium zu 100% erfüllt.
Dass die ganzen 08/15 Wünsche - der Hund soll immer nett sein, leicht zu erziehen und alles mitmachen - halt eh ein bissel blauäugig sind, ist ja jedem klar, denke ich.
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Dass in der Genetik festgelegte Eigenschaften auch nach mehreren Generationen von Mixen mit anderen Rassen durchschlagen können, sollte doch wohl verständlich sein. Und nur, weil der Hund physisch nicht dazu in der Lage ist, die genetisch vorgegebene Aufgabe durchzuführen, bedeutet das doch nicht, dass er die Verhaltensweisen, die dadurch an ihn vererbt wurden, nicht zeigt. Bei einem Hund mit HSH in den Vorfahren KÖNNEN HSH-Eigenschaften durchschlagen und sie könnten es auch, wenn er physisch ein Teacup wäre. Dass ihn kein Wolf ernstnehmen würde, ändert doch nichts daran, dass er tut, was ihm seine Anlagen vorschreiben.
Genauso sollte man bei einem Mix aus Weimaraner und Labrador nicht überrascht sein, wenn man einen schwarzen, fiddelnden, aber mannscharfen Hund erhält und nicht ein silbergraues Schaf im Labbikostüm.
(Ich weiß, dass Labbis auch anders können, aber so ist ja doch eher das allgemeine Bild vom Labrador.)
Was genau bedeutet das für Dich?
Welches Extremverhalten würdest Du bei so einem Zwerg mit evt. Herdenschutzeigenschaften befürchten? Ich sehe das Problem nicht.
Man bestellt sich per Foto einen Hund völlig unbekannter Genetik und fühlt sich dann allein von dem Gedanken, dass dieser kleine Hund, vielleicht irgendwann Charakterzüge eines Herdenschützers entwickeln könnte, überfordert?
Ich verstehe Dich nicht. Ich habe Deine Frage beantwortet.
"9,5 kg. Welche Herde sollte der denn wovor schützen?"
Das Gewicht hat nichts damit zu tun, welche vererbten Eigenschaften durchschlagen.
Das wäre die kurze Antwort gewesen. Ich fand es besser, das etwas genauer zu beschreiben.

Und um es vielleicht für Dich etwas deutlicher auszudrücken: ich hätte hier mit keinen unerwünschten Eigenschaften ein wirkliches Problem (ok,Verhalten alles außer beschädigender Aggressivität gegenüber Familie/Mitbewohnern und echte Angsthunde würden hier auch nicht glücklich werden). Alles andere kann hier gemanagt werden. Aber ich bin nicht die TE und habe hier Gegebenheiten, die sie vermutlich nicht hat.
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Dass die ganzen 08/15 Wünsche - der Hund soll immer nett sein, leicht zu erziehen und alles mitmachen - halt eh ein bissel blauäugig sind, ist ja jedem klar, denke ich.
Leider nicht jedem, hier bei den DF Hundehaltern ist es jedem klar, aber ansonsten ist es leider nicht so.
Aber ja, stimmt schon, bei einem Rassehund ist die Chance größer das ich bekommen was ich mir wünsche. Bzw. kann ich da den HSH ausschließen.
- Vor einem Moment
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Ich verstehe ehrlich gesagt nie, was jetzt am HSH so "anders" als bei einem "normalen" Hund ist.
Ich meine, ich selbst hatte in meinem Leben bisher Berner Sennenhunde, einen Labbi(?)-DSH Mix, einen DSH (Mix?), einen Dobi (Pinscher Mix), einen Zwerg, einen Laufhund, einen Husky, nebst verschiedenen Hunden die ich gepflegt habe. Mein Herz hing da regelmäßig an den großen Molossigen.
Mir fällt jetzt schwer die Gemeinsamkeit bei denen zu finden, die sie entgegen einem HSH hätten?
Ich meine, ich werde mir keinen Pyri in meine 45qm Wohnung setzen, aber ein 15kg HSH Mix ist jetzt auch nur ein Hund, oder?
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aber ein 15kg HSH Mix ist jetzt auch nur ein Hund, oder?
Diese Denkweise hat schon so manch einen (Neu-) User zum Verzweifeln gebracht.

Sich die falsche Rasse (-nmix) geholt, weil hübsch anzusehen und ist am Ende ja doch auch "nur ein Hund", paßt schon!
Das mag inhaltlich zwar richtig sein. Aber wenn man bestimmte Vorstellung vom eigenen Leben mit Hund hat, dann kann so manche Entscheidung voll in die Hose gehen.
Krasse Beispiele wären: ein Extremsportler, angehener Marathonläufer schafft sich eine Bulldogge an, eine Couchpotato holt sich einen Husky oder Malamute, jemand, der sich gerne auf Hundewiesen aufhält und will, daß der eigene Hund prima dort mit den anderen Hunden mitspielt, schafft sich einen Akita an, wer will, daß der Hund im Hof bleibt, während man draußen arbeitet, aber unbeding einen Jack Russell haben will, und so weiter, und so fort....
Das Problem, was gerne "vergessen" wird, sind die Gene. Beim Rassehund ist es noch leichter, bei einem Mix bißchen schwieriger vorauszusagen, in welche Richtung das gehen wird. Das kann man oft nicht "abtrainieren". Wenn man in der Lage ist, den Hund so zu nehmen, wie er ist, den Veranlagerung entsprechend erziehen kann und auch schafft, sein Leben um den Hund herum zu planen, dann ist es kein Problem.
Sollte allerdings der Hund sich komplett in das "vorgeplante" Leben einfügen, man keine Abstriche machen will, ja sogar den Hund mit in den Urlaub nehmen will, könnte es sein, daß dies mit bestimmten Eigenschaften nicht so wirklich klappen wird.
Ja, es sagt sich leicht "es ist doch nur ein Hund" und krempelt das eigene Leben entsprechend um, wenn es sowieso zum eigenen Charakter paßt. Aber wenn man genau DAS nicht haben will, nicht bewältigen kann, dann sucht man sich unter den entsprechenden Rassenvertretern nach dem richtigen Hund

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Meine Fragestellung geht in eine etwas andere Richtung.
Mir ist vollkommen klar, daß bestimmte Eigenschaften und damit Rassen zu bestimmten Gegebenheiten passen oder auch nicht. Im Allgemeinen rate ich vom Alaskan Huskys zB ab.
Was ich nicht verstehe, ist dieses "ein HSH ist anders als normale Hunde".
Der Unterschied zwischen meinen Hunden war durchaus sehr groß. Ich sehe da keinen gemeinsamen Nenner, den die alle haben, der HSH aber nicht.
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Was ich nicht verstehe, ist dieses "ein HSH ist anders als normale Hunde".
Der Trend geht halt zu Hunden, die so wenig Hund wie möglich sind.
Ich sehe das genauso wie du.
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Die Fähigkeit zwischenartlich zu kommunizieren und echte Beziehungen zu pflegen.
Das können andere Hunde nicht. Ist aber im Umgang für 99% aller Hundehalter bumsegal.
Die Hütis können Vieh noch wenigstens echt lesen.
Der Grund warum ich bei meiner Rumänin am HSH Anteil Zweifel. Die kann nach drei Jahren unser Pferd noch nicht einschätzen und ich muss schlicht aufpassen, dass sie nicht unter die Räder kommt.
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