Fragen, die man sich sonst nicht zu stellen traut ..... (Teil 25)

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  • Rein interessehalber:

    Gebt ihr eure Hunde auch mal einfach dem Tierarzt mit und seid zB bei einer Spritze nicht dabei?

    Damit meine ich nicht in der Klinik, sondern für was alltägliches.

    War heute überrascht. Wir waren heute wegen Hanks Allergiespritze in der Praxis. Die Tierarzthelferin wollte mir dann den Hund abnehmen und hinter zum Spritzen nehmen. Ich meinte dann, dass ich lieber dabei wäre und er vermutlich in der Situation ungern mitgeht. Sie meinte dann, das vermerkt sie dann mal in seinen Unterlagen. Und wir sind dann wie immer in ein Behandlungszimmer.

    Diese Option wurde mir davor noch nicht in den USA oder Deutschland gegeben. Ich hatte schon mal eine Situation im Wartezimmer gesehen, wo der Hund übergeben wurde. Dachte mir aber nichts groß dabei.

    Ist das was amerikanisches oder macht man das in Deutschland auch?
    Macht es die Situation für manche Hunde vlt sogar leichter, wenn der Halter nicht dabei ist?

    Ob ich meine Hunde aus der Hand gebe, hängt davon ab welcher meiner Hunde das ist und was gemacht werden soll.

    Ich übe mit meinen Hunden Handling bzw. medizinische Behandlungen durchführen und das ist natürlich zu einem sehr großen Teil mit mir verknüpft. Ich bin diejenige, die sagt wie es gemacht wird, gebe meinem Hund aber auch Vertrauen und sage auch Stopp, wenn mein Hund noch nicht bereit ist. Das wissen meine Hunde und vertrauen mir. Daher gebe ich die nur aus der Hand, wenn es nicht anders geht.

    In großen Kliniken ist es oft so, dass Narkoseeinleitung ja gerne in einem Bereich gemacht wird, wo der Besitzer nicht hin darf. Dort sind die Geräte, das Fachpersonal etc ... Generell verstehe ich, wenn das so gemacht werden soll. Aber ich verweigere das, wenn ich keinen Hund habe, bei dem schon bei der Narkoseeinleitung eine Komplikation zu erwarten ist, weil ... siehe oben.

    Beim Röntgen darf ich bei meiner Haus-TA zum Glück immer mit, obwohl das rechtlich eigentlich heikel ist! In großen Kliniken wird es daher (an sich zu recht) verweigert. Bei einem meiner Hunde käme es aber ohne mich nicht in Frage, bei den anderen kann man das machen. Allerdings weise ich die Ärzte und TFAs an und erwarte, dass sie mir zuhören und das so umsetzen.

    Hier ein aktueller Artikel dazu: https://www.facebook.com/ralph.rueckert…7TgC4cn8ymyRi6l

    Ich trainiere immer mal, dass meine Hunde sich von einem Fremden wegführen und tragen lassen. Genau für so etwas.

    Wenn man im Notdienst in einer großen Klinik landet, kann es sein, dass man auch beim Ultraschall nicht dabei ist. Meine Aina wurde damals mehrfach mit ihrem kaputten Bein mitgenommen und den Orthopäden unter die Finger geschoben, wenn einer aus dem OP kam und kurz Zeit hatte. In den OP-Bereich durfte ich nicht - logisch. Wegen besonderer Umstände sollten da mehrere Fachleute draufschauen. Das war zwar stressig für den Hund, aber logistisch nicht anders machbar.

  • Welche Hobbys/Beschäftigungen fallen euch für jemanden ein, dessen Hobbys bisher Sport oder andere Dinge, die mit körperlichen Anstrengungen verbunden sind, waren und der jetzt die Diagnose CFS bekommen hat und das alles nicht mehr machen kann? (Mann, ca. 30 Jahre alt)

    Ich denke, dass soziale Kontakte sehr wichtig sind, Brettspielrunden, Skat,
    kleine Spaziergänge mit Freunden ggf im Rollstuhl, ich weiß nicht, ob Dart noch geht,
    Minigolf, Yoga, Kochen mit Freunden.
    Je nach Schwere der Erkrankung sind viele Menschen aber schon mit dem „normalen
    Alltagsleben“ überlastet.

  • Ich bin eigentlich immer dabei wenn ich mit Ivy zum Doc muss. In der Corona Zeit musste der Hund vor der Tür abgegeben werden und dann bekam man ihn nach der Behandlung wieder ans Auto gebracht. Ich glaube das hat mich mehr gestört als sie.

    Meine kleine Anna konnte ich gar nicht abgeben. Die ist beim Doc immer sofort ausgeflippt wenn sie mich nicht gesehen hat.

  • Welche Hobbys/Beschäftigungen fallen euch für jemanden ein, dessen Hobbys bisher Sport oder andere Dinge, die mit körperlichen Anstrengungen verbunden sind, waren und der jetzt die Diagnose CFS bekommen hat und das alles nicht mehr machen kann? (Mann, ca. 30 Jahre alt)

    Puh, das ist schwer...

    Außer Lesen ist mir jetzt gerade nur Postcrossing oder Handarbeit (Häkeln, Stricken, Nähen, Basteln, Töpfern, Laubsägen, Schnitzen, Krippenbau, Möbelrestaurierung, ...) eingefallen 🤔 mein Mann bemalt Warhammer-Figuren, aber das erfordert sehr viel Konzentration, weiß nicht, ob das geeignet ist.

    Deiner auch |) Dann bin ich beruhigt….

  • Deiner auch |) Dann bin ich beruhigt….

    Das ist doch ein tolles Hobby 😊 ich hab leider nicht das richtige Fingerspitzengefühl dafür 😥 hier im Forum ist aber auch eine echte Künstlerin im Miniaturenbemalen unterwegs, ich hab nur leider den Namen vergessen 🙈 da sieht man in der Kreativecke manchmal Werke, die einfach nur toll sind ❤️

  • Gebt ihr eure Hunde auch mal einfach dem Tierarzt mit und seid zB bei einer Spritze nicht dabei?

    Nein, bin immer dabei, außer Röntgen und wenn Narkose gemacht wird.

    War auch noch nie Thema, war bei jedem TA selbstverständlich das ich dabei bin.

    Früher auch bei der Einleitung von Narkosen, das ist aber schon länger nicht mehr.

  • mimihank

    Ja, unsere Tierklinik handhabt es so, dass viele Untersuchungen/Behandlungen im hinteren Teil der TK stattfinden. Ich gebe den Leuten da dann einen Vertrauensvorschuss und es ist OK für mich. Die Hunde sind wohl kooperativ.

  • Ich habe das Glück, dass ich bei meinem TA immer bei allem dabei sein darf. Auch bei kleineren OP´s. Bei Narkoseeinleitung und so Sachen wie Ultraschall bin ich grundsätzlich dabei. Beim röntgen bin ich nur den Moment, wenn das Bild geschossen wird kurz vor die Türe. Oder wenn in Narkose geröntgt wird, dann geh ich erst gar nicht mit in den Röntgenraum. Auch bei Endoskopien bei Hund und Katze durfte ich immer dabei sein und bekam dann auch alles dabei erklärt. Ist nicht die Regel in der Praxis, aber wir kennen uns schon ewig, noch aus der Kindheit. Da Mila immer Angst beim TA hat bin ich auch immer in der Aufwachphase bei ihr. Sie kommt dann in einen extra Raum mit Wärme und ich sitze neben ihr, bis sie irgendwann so fit ist, dass sie nachhause darf. Netterweise kriege ich dann auch immer Kaffee gebracht.

    Um so schlimmer ist es dadurch aber dann auch für mich, wenn ein Tier in die Klinik muss. Ich war mit den Hunden mehrmals in Duisburg und da darf man noch nicht mal bei der Narkoseeinleitung dabei sein.

  • Außer zum röntgen hab ich noch keinen Hund abgegeben, bei Narkosen war ich beim einschlafen und aufwachen dabei. Es wäre aber kein großes Problem bei den Jungs. Die Kleinen sind eher ängstlich beim Tierarzt, der Große entspannt.

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