Langjährige Erfahrung mit Tierschutzhunden – Überlegungen zu einem Rassewelpen (Golden Retriever/ weißer Schäferhund)

  • Das darfst du individuell so sehen. Hier leben Wildlinge im Garten, weil sie eben da sind und für mich ist die Streunerpopulation ein menschengemachtes Problem. Mir sind die kastrierten, ortsansässigen auch lieber, weil sie ein stückweit unkontrollierte Vermehrung verhindern, Revier ist besetzt merkt man immer deutlich wenn hier mal keine leben, was den Jagddruck für geschützte Arten auch verringert. Machen wir uns nix vor, das Katzenproblem in Deutschland ist so riesig, sie sind überall. Man sieht sie nur nicht.

    Trotz Katzen lebt hier aber deutlich mehr Vielfalt als bei meinen Nachbarn. Weil es hier Lebensraum gibt, der woanders fehlt.

    Für mich ist das alles nicht schwarz-weiß.

    Es wurde nach Kaufentscheidungen gefragt und ich habe ganz klar über den Fall geschrieben, dass eine Katze aus dem Tierheim geholt wird und in ein bestehendes Ökosystem gebracht wird (das vielleicht gar keine Katze bis dahin beherbergt), das ist einfach genauso bedenkenswert als würde man Waschbären aussetzen.


    Nirgends schrieb ich von wilden, ansässigen Katzen. Natürlich kann es Tierschutz sein sich für solche Tiere zu engagieren und ihre Population durch Lenkung zu verringern.

  • und ich finde es immer sehr verwirrend, warum manche Leute es als Tierschutz

    Schlimmer noch die Aussage es wäre mit die größte Form von Tierschutz. Liest man ja im Social Media gerne.

    So richtig Tierschutz ist für mich zum Beispiel eine Organisation wie Equiwent, Wildtierhilfen oder auch die örtlichen Tierschutzvereine mit ihren Stationen Projekten.

    Aber der Handel mit Tieren in jeglicher Form… schwierig.

    Und um Tierschutz zu betreiben kann man sich ja auch vor Ort einbringen. Dafür muss man kein Tier kaufen.

  • Sehe ich auch so. Ein Tier zu kaufen ist immer egoistisch. Vllt erspart man diesem einen Tier Leid, vllt auch nicht, weil es sonst woanders untergekommen wäre. Aber am grundsätzlichen Problem, dass Tiere leiden, ändert man so nichts.

  • Wird jetzt genau wo so formuliert, Limetti ?

    das wird immer wieder mal geschrieben, ich hab jetzt keine Zeit, Zitate zu suchen, aber das ist schon bei einigen das Denken, daß allein der Kauf beim Züchter schon Tierschutz sei, weil man ja den für sich passenden Hund kaufen würde

  • Tierschutz ist für mich diese überaus langwierige Arbeit in Gremien, um bestehende Gesetze zugunsten von Tieren zu ändern. So zB Anerkennung von Simulationen oder alternativen Vorgehensweisen anstelle von Tierversuchen.

  • Wird jetzt genau wo so formuliert, Limetti ?

    das wird immer wieder mal geschrieben, ich hab jetzt keine Zeit, Zitate zu suchen, aber das ist schon bei einigen das Denken, daß allein der Kauf beim Züchter schon Tierschutz sei, weil man ja den für sich passenden Hund kaufen würde

    Ist dem tatsächlich so oder verwechselst Du da versehentlich etwas?

    Schau doch bitte mal nach den Zitaten.

  • Dass Du des Lesens nicht so richtig mächtig bist, ist mir ja schon häufiger aufgefallen. Aber damit hast Du jetzt den Vogel abgeschossen.

    ach, das hab ich jetzt erst gelesen, weißt Du eigentlich, wie häufig Du andere Menschen beleidigst in diesem Forum und wie oft Du Dich nicht ausdrücken kannst und dann den anderen Lesern unterstellst, sie wären blöd, des Lesens nicht mächtig etc. ? Du solltest mal an Dir arbeiten, und das meine ich ernst, dann würdest Du hier im Forum nicht ständig irgendwelche Leute belehren, anpampen oder versuchen zu erniedrigen.

    Du wolltest hier ja mal nicht mehr schreiben, weil dich so viele ja angeblich nicht verstehen. Es wäre schön, wenn Du mal nachdenken würdest, wie Du Dich hier tw benimmst. Echt ätzend und super anstrengend, Dich und Deine Posts ertragen zu müssen. Lerne, so zu formulieren, daß man Deinen Gedankengängen folgen kann und höre endlich auf, permanent andere Leute zu beleidigen. Es nervt. Und vielleicht solltest DU mal beginnen, andere Sichtweisen zu verstehen. Denn nein, wenn man so oft andere dumm, blöd und sonstwas findet, dann liegt es häufig an einem selbst. Schon mal drüber nachgedacht?

  • Ich habe das geschrieben zum Beispiel.

    Für mich ist ebenfalls Tierschutz, wenn ein Hund von der ersten Sekunde in wohlwollende Hände fällt. Bewusst ausgesuchte gesunde Eltern, eine wesensstabile Mutter, eine gesunde Aufzucht mit angemessenen Reizen und daraus einen Hund mit vorhersehbaren Eigenschaften, der munter in die Welt schaut an Menschen, die sich ganz bewusst und lange mit dem Thema und den Bedürfnissen der Rasse auseinander gesetzt haben und die Vorarbeit aufnehmen und weiterführen. Ich möchte, dass beide Parteien happy miteinander sind

    Das Verhindern von Leid von vornherein ist für mich der Schutz davor. Also sowas wie "passiver" Tierschutz im Gegenzug zu aktiven Tierschutzprogrammen wie Kastrationsaktionen etc. ?

    Zusammen mit dem Backup und dem Netzwerk, die man als Züchter in den Verbände bietet, um Hunde aus dem Pool aufzunehmen und aus eigener Tasche neu zu vermitteln, ohne andere Ressourcen zu verbrauchen. Auch das ist für mich Schutz und gibt die Ressourcen frei, die woanders benötigt werden.


    In meiner idealen Welt fallen halt nur noch Welpen bewusst und aus möglichst gesunden Eltern unter möglichst guten Bedingungen und gehen nur an Leute, die ihnen ein möglichst gutes passendes Leben bieten. Und wenn doch mal was ist, gibt's die Netzwerke als Auffangbecken statt dass ein Hund viele Jahre im Tierheim sitzt.

    In meiner idealen Welt kommt kein Leid für den Hund vor.

  • Wird jetzt genau wo so formuliert, Limetti ?

    Bezieht sich v.A. auf diese Aussage:

    ich finde es immer sehr verwirrend, warum manche Leute es als Tierschutz betrachten, den Hund vom Züchter zu kaufen und diesen nicht zu quälen.

    Ausgangspunkt war wohl ursächlich diese Aussage:

    Für mich ist der allerbeste Tierschutz, wenn ein Hund gar kein Leid in seinem Leben erleben musste.

    was auch von anderen ähnlich geschrieben und/oder ergänzt wurde.

    Ja, es ist der allerbeste Tierschutz, wenn ein Hund so auf die Welt kommt und aufwächst, dass er erst gar kein Leid erleben muss.

    Was das beinhaltet, wurde in diesem Beitrag noch mal genauer aufgeführt:

    In meiner idealen Welt fallen halt nur noch Welpen bewusst und aus möglichst gesunden Eltern unter möglichst guten Bedingungen und gehen nur an Leute, die ihnen ein möglichst gutes passendes Leben bieten. Und wenn doch mal was ist, gibt's die Netzwerke als Auffangbecken statt dass ein Hund viele Jahre im Tierheim sitzt.

    Danke dafür - das ist auch genau meine Meinung, und ich finde, jeder Hund hat das Recht darauf, mit diesen Voraussetzungen ausgestattet zu sein, um sein sowieso kurzes Leben genießen zu können.

    Wenn das erreicht wurde, dann ist mir auch egal, welche Rasse oder auch Rassemix im Hund enthalten ist.

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