Agility filmen mit Pixem

  • Ich durchforste gerade überall das Internet zu Informationen zum Thema filmen / / tracken beim Agility. Ich habe einen Pivo, der sich fürs Agility nur eingeschränkt eignet, einmal wegen des höheren Grundtempos, und einmal, weil der Hund beispielsweise über der A-Wand, oder auch durch den Tunnel gern mal aus dem Sichtfeld " verschwindet", womit Pivo immer noch überfordert ist.

    Nun habe ich günstig ein Pixem System ergattert - und finde keinerlei Erfahrungsberichte, das einzige, was ich da finde, ist Werbung vom Hersteller selber (will das Teil nicht nur dafür, aber ich denke mir, dafür dürfte es im Grunde auch "genial" sein....).

    Meine Überlegung ist (ich bekomme das Teil erst Ende der Woche von einer lieben Bekannten), wie bekomme ich den Beacon sicher und ohne "herumschleudern" am Hund fest, da ist ja "nur" ein Armband dran, was für das Befestigen am Hund eher ungeeignet sein dürfte....

    Hat da jemand Erfahrungen mit?

  • Hm, ich habe schon bei Suchhunden gesehen, daß sie eine Kamera auf dem Rücken haben.

    Aber das ist auch ein koplett anderer Bewegungsablauf, deutlich ruhiger!
    Ich tu mich auch mit der Vorstellung schwer, das gleiche System am Hund zu packen, während dieser durch den Pacours rennt. Denn, um es befestigen zu können, bräuchte man irgendwas am Hund. Und genau das könnte in der Tat ein Sicherheitsrisiko werden, wenn der Hund die Hindernisse bewältigen muß :ka:

  • Naja, das einzige, wo ich denke, dass er tatsächlich "hängenbleiben" könnte, wäre der Slalom - und den nehmen wir immer noch sehr langsam ....

    Ich wüßte nicht, wie ich es beim Agility sonst machen sollte, denn wenn die Kamera MIR folgt, dann ist ja dasselbe Problem, wie beim Pivo, dann sind viele Dinge schlicht nicht drauf, weil der Hund schneller ist als ich :dizzy_face: und ich ja auch nicht durch den Tunnel gehe oder so, sondern nur der Hund.

  • Ist es denn wichtig, dass die Kamera dem Hund genau folgt?


    Wenn ich alleine filme, dann stelle ich die Kamera auf ein Stativ und stelle den Blickwinkel so ein, dass sie den ganzen Parcours drauf hat.

  • Wenn der Hund eng am Ausleger springt oder langläuft, kann er dort hängen bleiben. Ebenfalls an der Tunnelwand.

    Ich fürchte, die einzig gute Möglichkeit zum Filmen von Agiläufen ist ein Mensch, der die Kamera/das Handy führt. Zumal es eigentlich wichtig ist, dass beide Teampartner auf der Aufnahme zu sehen sind, damit man im Nachhinein analysieren kann, warum es gehakelt hat oder besonders gut gelaufen ist.

  • Wenn der Hund eng am Ausleger springt oder langläuft, kann er dort hängen bleiben. Ebenfalls an der Tunnelwand.

    Ich fürchte, die einzig gute Möglichkeit zum Filmen von Agiläufen ist ein Mensch, der die Kamera/das Handy führt.

    Da ich da eh eine Trainerin dabei habe, wird das währenddessen eh analysiert. Und wenn ich etwas befestigen würde an ihm, dann eh so eng am Körper, dass es kein Problem darstellt, daher ja meine Frage nach Erfahrungen ;) mein

    Und einen Mensch lieb fragen, ob er den Hund filmt, bzw euer beider Lauf?

    Kann ich natürlich machen, und das teure Gerät dann einfach nicht nutzen, obwohl ich es habe *achselzuck*

    Ist es denn wichtig, dass die Kamera dem Hund genau folgt?


    Wenn ich alleine filme, dann stelle ich die Kamera auf ein Stativ und stelle den Blickwinkel so ein, dass sie den ganzen Parcours drauf hat.

    DA würde mich dann stören, dass ich finde, dass man dann nicht besonders viel erkennt..... was ja gerade der Witz von einem verfolgenden System ist.

  • Da ich da eh eine Trainerin dabei habe, wird das währenddessen eh analysiert.

    Für mich ist's manchmal durchaus hilfreich nochmal von "außen" draufzuschauen, wie ich mich bewegt habe und was das beim Hund gemacht hat. Grad, wenn man schnell unterwegs ist, kann auch mal das langsame Abspielen vom Video eine bessere Analyse bieten. Hatten wir schon: wir wussten nicht, warum Hund in der Sequenz nicht "funktioniert" hat. Auf dem Video haben wir dann den Fehler des Menschen gesehen.

    Und wenn ich etwas befestigen würde an ihm, dann eh so eng am Körper, dass es kein Problem darstellt, daher ja meine Frage nach Erfahrungen ;)

    Ich lass nichtmal die engen Halsbänder am Hund beim Training. Aber ich kenn auch die Geschichte eines Whippets, der sich beim Rennen mit einem Vorderlauf in seinen eigenen Maulkorb verfangen hat (und das Rennen trotzdem beendet hat) und bin daher sehr skeptisch, was Material am Hundekörper anbelangt. Klar, ein Maulkorb sitzt lockerer als HB oder Geschirr - aber ansich halt auch am Kopf und nicht wirklich in Pfotennähe, würde man denken...

  • Was erhoffst du dir von den Pixem-Videos?

    Dadurch das es am Hund befestigt ist, siehst du ja nicht wirklich etwas.

    Also halt Laufwege, aber keine Bewegungsabläufe vom Hund, wenig bis keine Körpersprache von dir (außer der Hund läuft mal frontal auf dich zu/ an dir vorbei).

    Ich seh da keine echte Möglichkeit für Fehleranalyse/Trainingsoptimierung sondern nur ein Gimmick mit Verletzungspotential.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!