Chronischer Husten mit Dolorex behandeln?

  • Hallo liebes Schwarmwissen,

    vielleicht habt ihr noch Ideen oder Erfahrungen.

    Chico ist jetzt 13 ½, er hat seit drei Monaten husten. Mitte Dezember wurde eine Mitralklappeninsuffizienz Grad 2 festgestellt, er bekommt dafür seitdem Vetmin 0,5 mg.

    Der Husten besserte sich aber nicht, also wurde ende Dezember geröngt, da waren die Bronchien auffällig aber was genau wissen man jetzt nicht. Diagnostik würde Narkose bedeuten, bei Herz- und Lungenproblemen in dem Alter lieber nicht, sagte der Tierarzt.

    Testweise wurde erstmal auf Lungenwürmer behandelt, das brachte keine Änderung. Dazu hat er den Hustenstiller Paracodin bekommen. Auch da unveränderter Husten.

    Jetzt wurde heute nochmal geröngt, unverändert bis leicht besser war die Aussage. Auch das der Husten chronisch ist und auf Grund fehlender Entzündungen kein Antibiotikum etwas bringen würde.

    Zur Symptombehandlung des Hustens hat er heute Dolorex mitbekommen. Das soll er 2x täglich kriegen. Die erste Dosis 0,5 mg gab's schon beim Tierarzt, oral.

    Da er jetzt aber völlig neben sich steht, mit fiepen, hecheln, zittern, sichtbar mit Müdigkeit kämpft, einfache Probleme nicht lösen kann (An der Haustür hätte er einen Schritt rückwärts machen müssen um dann rein zu kommen. Ging nicht. Er guckte nur und ging eine die Stufe runter, im Kreis und versuchte dann nochmal reinzukommen.), wird er das nicht mehr bekommen.

    Er hustet zwar nicht mehr, aber so kann er ja nicht leben.

    Er ist sonst völlig klar, hat Freude am Leben und frisst und trinkt und spielt, nur halt mit Husten.

    Ideen/Erfahrungen mit Husten? Leben mit Husten, Ursachen die noch infrage kämen, Erfahrungen mit Dolorex??

    Liebe Grüße Christin und Chico

  • etzt wurde heute nochmal geröngt, unverändert bis leicht besser war die Aussage. Auch das der Husten chronisch ist und auf Grund fehlender Entzündungen kein Antibiotikum etwas bringen würde.

    Das verstehe ich nicht. Woher kommt die Diagnose "fehlende Entzündung"?

    Wir hatten auch chronischen Husten, der letztendlich als bakterielle Bronchitis diagnostiziert wurde. Unserem Hund ging es auch gut, Blutwerte waren fein, es war nur der Husten.

  • Nein.

    Die Mitralklappeninsuffizienz ist wohl noch in einem Bereich wo das nicht nötig ist.

    Mir wurde erklärt, dass er es eventuell irgendwann braucht, sollte sie sich verschlechtern.

  • Husten kann halt mit der Insuffizienz zusammenhängen, v.a., wenn der TA entzündliche Ursachen ausschließt.

    Versuchsweise könntet ihr eine milde Entwässerung versuchen, anstatt den Husten rein symptomatisch zu behandeln, besonders, wenn sogar Paracodin wirkungslos bleibt.

  • Ist der Husten immer gleich oder abhängig vom Wetter? Eddy hat jetzt dieses Jahr auch Husten entwickelt seit es kälter geworden ist. Größtenteils so Reizhusten, teils klingt es aber auch mal etwas schleimig. Wir haben alles getestet und ausgeschlossen, was so möglich war ohne den Hund in Narkose zu packen. Hatten auch Herzultraschall gemacht, aber da war alles fein. Im Endeffekt scheint es eine Art Asthma zu sein, die Symptomatik variiert nämlich stark in Abhängigkeit zum Wetter draußen. Kenne das von mir selbst. Ihm hilft tägliches inhalieren mit Salzlösung und Fluticasonspray. Den Hund selbst scheint der Husten auch nicht zu stören, zumindest läuft er dabei sehr unbeeindruckt weiter. Klingt nur für außenstehende Menschen immer irritierend.

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