Alltag mit meinem Junghund

  • Erstmal lieben Dank für eure Antworten!
    Wenn ich mal Grenzen setze, weil ich es wirklich möchte, kann ich es ganz gut, dann gibt es eine klare Ansprache und körperliches Wegschicken indem ich zur Seite zeige, zum Beispiel wenn er aufs Bett hüpft. Aber in Situationen, in denen er merkt, ich bin unsicher wie oder ob ich ihn abbrechen soll, funktioniert das nicht so gut.


    Den Druck spüre ich natürlich auch, eigentlich bin ich froh, dass ich den in meinem Text so herüberbringen konnte, denn da sehe ich auch den Kern. Und Training verstehe ich auch eher für mich, als für den Hund, der ist wunderbar und läuft unter guter Anleitung super mit, bestätigt mir ja zum Beispiel meine Mutter oder die HuTa.

    Ich bin gerade für ein Wochenende in Berlin und er ist bei meiner Familie, den kleinen Ausflug werde ich auf jeden Fall zum durchatmen und für mich nutzen. Aber langfristig bräuchte es natürlich andere Strategien. Vielleicht könnt ihr mir da etwas Anhaltspunkte geben.


    Wenn ich aktiv versuche ihn nicht in den Mittelpunkt zu stellen, habe ich oft ein schlechtes Gewissen, das er nicht genug dran kommt. Manchmal setze ich mit Kopfhörer auf um auch aktiv von ihm abgelenkt zu sein. Besonders gut entspannt er, wenn er weiß ich bin gerade beschäftigt, wie zum Beispiel während eines Calls oder wenn Freunde mich besuchen oder ich mich mit jemandem unterhalte. Ansonsten sitzt er ganz gespannt neben mir und schaut mich erwartungsvoll an, damit weiß ich nicht so recht umzugehen. Ich beobachte natürlich mein Verhalten und stelle fest, das ich ihn auch sehr viel anspreche oder aktiv einlade mitzukommen. Davon würde ich uns beide gerne befreien.

    Während ich Haushalt mache oder mich generell durch die Wohnung bewege, ist er aber die ganze Zeit dabei, als ich ihn neulich fürs putzen ins Schlafzimmer gesetzt habe, ist es wieder eskaliert. Also aufgrund seines Verhaltens ist ja auch mein Verhalten entstanden. Im Bad stört es mich zum Beispiel nicht, dort schläft er immer, weil er weiß da passiert nichts. In meiner Wohnküche passiert natürlich das meiste Leben, da ist es besonders anstrengend.

    Ich möchte mich wirklich nicht rausreden, aber wenn ich es besser wüsste, würde ich es sehr gerne anders machen um uns beide zu entlasten.

  • Ich bin gerade für ein Wochenende in Berlin und er ist bei meiner Familie, den kleinen Ausflug werde ich auf jeden Fall zum durchatmen und für mich nutzen.

    Du merkst aber schon, dass du gerade an deinem "Wochenende für dich" im Hundeforum abhängst und ganz schön viel über deinen Hund nachdenkst und schreibst? ;)

    Soll jetzt gar keine Kritik sein, sondern nur ein kleiner Gedankenanstoß. An deiner Stelle würde ich wenigstens für dieses Wochenende mal wirklich probieren, den Hund gedanklich komplett links liegen zu lassen.

  • Da hast du einen Punkt :smiling_face_with_halo:

    Wie könnte die Zeit denn aussehen, in der ich mich aktiv auf mich fokussiere, obwohl er dabei ist? Es wird wahrscheinlich eine Weile dauern, bis sich der Fokus verschiebt. So garnicht beachten finde ich auch seltsam und freue mich auch oft über sein Bindungsangebot.
    Wie kann ich dass denn dann später beantworten ohne ihn ständig einzubinden? Oder ohne dass er zu kurz kommt?
    Da fehlt mir die Selbstverständlichkeit. Und ich kann glaube ich auch noch nicht so gut einschätzen, wie viel Beschäftigung wirklich gut ist.

    Wenn ich jetzt Programm/ Druck runterfahre und mich auf die Dinge die gut klappen fokussiere, was sollte dann im Vordergrund stehen?

  • Das, was ihm und dir gut tut.

    Ruhige Spaziergänge ohne Beschäftigung, wo ihr wenig Begegnungen habt. Gemeinsam entspannt und ohne Konflikte unterwegs sein und durchatmen. Generell von deiner Seite ganz viel durchatmen. Lesen oder Serien gucken und einfach mal den Hund nicht beachten. Noch mehr durchatmen. Dann zieht er halt erstmal an der Leine. Das ist ein kleiner Mix. Entspannt an der Leine gehen braucht einen entspannten und aufnahmefähigen Hund. Immer noch mehr Stress und Zwang drauf packen, hilft da gar nichts. Hast du jemanden, mit dem du mal persönlich über deine Sorgen und Schwierigkeiten reden kannst? Außerdem wirklich einen netten Trainer dazuholen, der dir live Tipps zum Zusammenleben geben kann. Dabei würde ich den Fokus nicht auf einzelne Probleme (Leineziehen, Allein bleiben, xyz) legen, sondern es muss auf das Gesamtbild geschaut werden. Im Endeffekt sind das alles Symptome von ein und dem selben Übel, nämlich dass ihr euch (salopp gesagt) im Moment gegenseitig wahnsinnig macht.

  • Für mich hört es sich an als sei dein Hund einfach brutal reizüberflutet. Ich habe auch gerade einen Junghund (Deutsch Drahthaar, 10 Monate alt). Der würde im Viereck springen bei dem was du im Eingangspost beschreibst.

    Wir machen zwei Spaziergänge von ca. 45 Min am Tag und dreimal die Woche ca. 5 - 10 Minuten Training. Das war's. Es gibt noch genug zu tun mit Alltagsgewöhnung, etc.

    Ich würde da erstmal kalten Entzug machen, damit der Hund von seinem Level mal runterkommt. Und dann kann auch Lernen stattfinden.

  • So, wie das klingt, hast du herkunftsbedingt einen eher unsicheren Junghund, ggf. mit etwas flatterigem Nervenkostüm, der als Welpe nie lernen durfte, mit Grenzen, Frust und Impulsen umzugehen. Das rächt sich nun, indem der Hund super reizempfindlich ist, schnell hochfährt, schnell drüber ist, bei Frust, Grenzen und Warten komplett überfordert ist und nicht zur Ruhe kommen kann, weil der Alltag für ihn aktuell ein riesen Stress und eine totale Überforderung ist.

    Was solche Hunde meiner Erfahrung nach häufig brauchen, ist Langeweile, Routine, Gelassenheit, viel freundliche Unterstützung genauso wie eine ganz klare Führung mit fixen, klar kommunizierten Erwartungen, an denen sie sich orientieren können.

    Und genau da wird dein starker Fokus auf den Hund zum Problem.

    Gerade orientierst du dich, so wie das alles klingt, sehr am Hund. Und zwar dauerhaft. Er agiert, du reagierst. Anstatt ihm proaktiv zu zeigen, was er tun soll, wartest du darauf, was er anbietet, wie er reagiert, was er tut und will. Und dadurch nimmst du dem Hund unabsichtlich die Chance, sich an dir zu orientieren und überhaupt zu lernen, was von ihm erwartet wird.

    Deshalb wende den Blick mal weg vom Hund. Was willst du?

    Für drinnen: Wie möchtest du deinen Alltag leben und gestalten? Wie möchtest du deine Zeit zuhause verbringen? Vor dem Hund hattest du doch auch einen Alltag und Hobbys, denen du nachgegangen bist. Warum lebst du das, wenn die Bedürfnisse vom Hund befriedigt sind, nicht einfach weiter? Dein Hund kann ja daneben liegen und schlafen. Und wo sind eigentlich deine Grenzen? Wie möchtest du dich von deinem Hund eigentlich nicht behandeln lassen?

    Und auch draußen: Wie möchtest du eigentlich für dich spazieren gehen? Wie soll das ablaufen? Wie möchtest du fremden Menschen und anderen Hunden begegnen? Wie möchtest du mit der Leine laufen?

    Wichtig ist einfach erstmal eine klare Vorstellung davon, was du eigentlich von deinem Leben willst. Ein Hund ist ein Hund, der fügt sich da dann schon ein.


    Und weil du mehrfach dein schlechtes Gewissen angesprochen hast, dass dein Hund dann eventuell zu kurz kommen könnte:

    Ich finde tatsächlich, dass dein Hund für einen Junghund, der in der Welpenzeit kaum was kennengelernt hat, in eurem Alltag schon verdammt viel leisten muss. Wechselnde Betreuung, dadurch ständig wechselnde Routinen und Abläufe, Gassi mit vielen Reizen, dazu noch Suchspielchen, Beschäftigung, Impulskontroll-Übungen und on top daheim noch ständige Ansprache…

    Auch wenn das sicher gut gemeint ist: Dein Hund hat bedingt durch sein Alter und seine Vorerfahrungen mit dem normalen Alltag wahrscheinlich schon so viel zu tun, dass alles, was on top kommt, einfach zu viel ist.

    Deshalb lös dich dem Hund zuliebe bitte von dem Gedanken, dass er zu kurz kommen könnte. Damit schadest du ihm mehr als dass es ihm nützt. Denn ein bisschen Langeweile kann ein Hund notfalls auch mal gut wegstecken, aber einen sowieso schon überreizten Hund zusätzlich weiter zu überreizen und ihn so (wenn auch unabsichtlich) chronischem Stress auszusetzen, das ist wirklich schädlich.

    Zusammengefasst: Du tust deinem Hund wahrscheinlich keinen Gefallen damit, dein gesamtes Leben und deinen Alltag um ihn herum zu basteln und alles nach ihm auszurichten. Denn letztendlich ist und bleibt es halt ein Haustier, das auch als solches behandelt werden möchte. Wird es das nicht, weil ihm zu viel Bedeutung zugeschrieben wird, kann das für das Tier genauso stresserzeugend und damit schädlich sein, wie wenn ihm zu wenig Bedeutung zugeschrieben wird. Und auch für dich ist das so doch kein Zustand. Ein Hund sollte das Leben bereichern, aber sicher nicht dauerhaft bestimmen. Das ist für alle Beteiligten auf Dauer ungesund.

  • Guten Abend,


    ich habe mir eine Woche frei genommen und mir in Ruhe eure Anmerkungen durch den Kopf gehen lassen. Ich möchte euch für eure Anmerkungen und auch kritischen Hinweise danken, ich denke bei mir gilt der Spruch: gut gemeint ist nicht gut gemacht, weil viel hilft hier nicht viel


    Wir haben gechillt und da er sowieso einen Tag in der HuTa angemeldet war, habe ich ihn auch abgegeben und einen freien Tag genommen.
    Außerdem war ich bei Maria Rehbergers Webinar angemeldet, welches sich über drei Abende gestreckt hat, das war sehr spannend und lehrreich.

    Die restlichen Tage bin ich mit ihm ruhig angegangen, heute hat er endlich mal wieder viel geschlafen. Das kommt leider echt zu kurz. Also werde ich versuchen mehr Ruhezeiten zu ermöglichen.

    Die Tage bin ich meiner üblichen Beschäftigungen nachgegangen und habe dabei gut abschalten können und meinen Fokus von ihm genommen, das hat auch gut geklappt. Vorallem Musik zu hören hilft mir sehr. Manchmal ist er noch etwas „irritiert“, das ich hier so meiner Wege gehe und ihn nicht ständig anspreche, aber er beschäftigt sich langsam mehr mit sich selbst oder döst. Ganzen Tag tiefes schlafen ist ja auch unrealistisch.

    Heute habe ich auch mal die Türen in der Wohnung offen gelassen, damit er sich seinen Ruheplatz aussuchen kann, meist mache ich das nicht, weil er oft bellt, aber so löst er sich mal von meiner Seite. Bellen habe ich dann einfach durch nachschauen und beruhigen abgefangen, wenn er sich nicht selbst regulieren konnte ( bellender Hund im Flur). Vielleicht auch blöd, Weiß auch nicht.

    Nächste Woche möchte ich zum Tierarzt um abklären zu lassen, das körperlich alles okay ist und mir eine Überweisung zur Physio und für einen Rationscheck ausstellen zu lassen. Er bekommt jetzt selbstgekochtes und Fleischdosen, das möchte ich nochmal überprüfen lassen und seine Vorderpfoten stehen leicht nach außen und auch seine Ellenbogen, das möchte ich abklären lassen.

    Ist ein Bluttest auch sinnvoll? SD oder Ähnliches? Nur um das abzuklären?

    Anschließend schaue ich weiter nach einer Trainerin die die Sache ganzheitlich betrachtet, auch mein Micro Management. Ich denke, wenn ich es rational betrachte ergibt sich aus dem von mir verursachten Dauerstress natürlich die Erregung, der Frust und der wenige Schlaf. Auch die wenige Selbstständigkeit, die ich ihm lasse sorgt draußen für Aufregung. Ich versuche gerade ihm bei Reizen eine Möglichkeit zu geben, selbstständig damit umzugehen und wenn das nicht gelingt, ihn zu unterstützen, damit war es draußen jetzt schon entspannter. Natürlich schaue ich auch bei mir, locker zu sein und sonst nochmal tief ein- und auszuatmen.

    Leider bleibt das Problem der großen Runden. Ich würde die große Bummel- und Erkundungsrunde gerne mittags machen, ansonsten nur lösen. Leider ist zum lösen um den Block oft schon zu aufregend, manchmal dauert es 15-20 Minuten, bis er sich löst. Wie kann ich eine Lösestelle etablieren? Aufgrund der Wohnsituation kann ich ihn nicht auf dem Grundstück machen lassen und muss ein Stück an die Straße. Aber damit wäre echt etwas gewonnen. Wie lange dauert es realistisch, bis er die annimmt? Wenn er sonst nur eine ganze Runden kennt? Zuletzt bin ich immer am Erregungslevel gescheitert oder der Angst, das er ewig einhält. Ständig raus bringt ja auch Unruhe ein. Mittlerweile hält er nachts bis zu 12 h ein und tagsüber etwa 4-6 h, kann man da im die Ruhezeiten zu verlängern oder unterstützen etwas am Tagesablauf machen? Futter vorm spazieren , natürlich mit Ruhepause?

    Außerdem frage ich mich, wenn es jetzt von 100 auf 0 gehen soll, wieviel Interaktion neben Rausgehen und füttern stattfinden soll? Erstmal nur das, was er anbietet?

    Die Frage nach dem was ich will hat mich sehr beschäftigt. Ich möchte mein Leben leben und Dinge machen die mir Freude bereiten ohne die ganze Zeit ein Ohr und Auge beim Hund zu haben, Freunde zu Besuch haben, lange ruhige Spaziergänge machen, mein Zuhause wieder zum Ruheort und meine Spaziergänge zur Erholung machen. Auch mal in Ruhe einkaufen oder bummeln ohne Sorge zu haben der Hund wartet irgendwo oder hat Angst zuhause. Nicht für jede Aktion einen sitter finden.

    Ich möchte nicht ständig vom Hund angemault, - gesprungen und weggezogen werden, nicht in Wald und Wiese abbiegen müssen nur weil ein anderer Hund kommt und Schadensbegrenzung betreiben.

    Ich wünsche mir mit meist lockerer Leine wo sie nötig ist unterwegs zu sein, oder durch die Natur zu streifen, die Welt zu entdecken und anderen freundlich und höflich zu begegnen, wenn es sich ergibt gerne Kontakt zu haben und ansonsten weiter unserer Wege gehen, dabei darf mein Hund schauen und erkunden und machen wonach sein Hundeherz begehrt, so lange er sich und andere nicht gefährdet. Hund sein.

    Ich weiß, dass das auch mit einem Hund der fit ist, ne Menge Arbeit ist, aber ein Wunsch bleibt es trotzdem.

    Für die nächste Zeit versuche ich so viel wie nötig, und so wenig wie möglich zu machen, wie geht ihr vor, wenn ihr mal runterfahren möchtet? Klingt das für euch erstmal gut? Habe ich noch etwas vergessen?

    So, das erstmal als Update.

  • Was mir gerade noch einfällt: anfangs gab’s echt viel Kauzeug, Schleckmatten, Kongs, Schnüffelspiele etc., wann wären die überhaupt wieder „nötig“? Zuletzt war es einfach zu viel zu dem normalen Alltag.

    Stelle ich auch immer wieder fest, wenn ich andere Threads lese, da wird das ja eher als Auslastung empfohlen, wenn mal wirklich sonst nicht viel los ist, wegen Krankheit oder ähnlichen. Bei mir war das on top! Weil der Hund ja so unruhig ist 😀😮‍💨genauso wie ewige Spaziergänge

    Tut mir jetzt echt leid, was ich dem Kerl für ein Programm zugemutet habe. Vorallem zu viel vom stressigen, und zu wenig schönes.

    Auch da freue ich mich über Tipps!

  • Ich finde das klingt schon viel besser. Freut mich dass du etwas abschalten und zur Ruhe kommen könntest.

    Behalte das mit dem abschalten und Musik hören gerne so bei. Wenn er bellt würde ich erstmal kurz abwarten ob er es schafft von alleine aufzuhören. Wenn das noch nicht geht finde ich es voll okay wenn du nachschaust und ihm ruhig sagst dass es keinen Grund zur Aufregung gibt. Dabei solltest du halt etwas im Blick behalten, ob das insgesamt weniger wird. Wenn du immer öfter aufstehen musst, ist das für euch nicht der richtige Ansatz.

    Ich sehe aktuell keinen Grund für größere Untersuchungen beim Tierarzt. In eurem Fall würde ich jetzt auch nicht direkt darauf tippen dass das Verhalten von der Schilddrüse kommt sondern eher dein Verhalten auf ihn abfärbt und die Rasse ihr übriges tut. Aber wenn es dir hilft dir weniger Sorgen zu machen, schaden Untersuchungen ja auch nicht.

    Auch bei den Löserunden ist es dein Job Ruhe auszustrahlen, gerne durch Atemübungen oder Musik hören nebenher und den Fokus etwas von ihm wegnehmen.

    Immer gleiche Rituale können helfen, also dass ihr immer die gleiche Strecke gemeinsam entlangschlendert zu einem möglichst ruhigen Platz mit seinem bevorzugten Untergrund. Da dann auch wieder einfach ruhig rumstehen und gemeinsam die Umwelt beobachten, bis ihm einfällt dass er pinkeln muss. Man kann das auch mit einem Kommando verknüpfen, das kann helfen.

    Ich würde deinen Hund der ja eh eher drüber ist nicht zu mehr aktivität animieren als er anbietet. Höre auf dein Bauchgefühl.

    Ich finde deinen Wunsch nicht unrealistisch und mit dem richtigen Training kommt ihr da sicher auch bald hin. Wenn du grob sagst wo du herkommst kann man dir hier sicher auch Trainerempfehlungen geben.

    Das Thema Hundebegegnungen möchte ich noch erwähnen, weil ich selbst einen jahrelangen Leinenpöbler habe und es lange gedauert hat bis ich zu der Einsicht kam. Es ist keine Niederlage auszuweichen sondern eine gute Möglichkeit deine Führungskompetenz zu beweisen. Also nimm zur Kenntnis, welcher Abstand für deinen Hund zu eng ist, nehme ihn an die abgwandte Seite, weiche soweit aus wie nötig und feiere euch wenn ihr ruhig vorbeigekommen seid.

    Schleckmatten Schnüffelspiele und co sind überhaupt nicht "nötig". Also auch wenn es die nie gibt geht die Welt nicht unter. In eurem Fall würde ich die auch eher dann nutzen, wenn sonst gar nichts los ist. Bei mir gibt es die nur dann wenn Hund oder ich sich verletzungsbedingt oder gesundheitlich schonen muss und deshalb kein richtiges Gassi möglich ist oder mal bei richtig miesem Wetter

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