Vestibularsyndrom oder Schlaganfall
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Marlon hatte mit 13 Jahren Vestibularsyndrom, er konnte plötzlich nur schwer von allein aufstehen, und wenn er stand schwankte er ganz stark. Beim Gehen speichelte er auch viel.
Der TA erkannte es durch die typischen Augenbewegung, und erklärte mir dessen Grund: beim Vestibularsyndrom ist einem so schwindlig, und die Augen versuchen einen fixen Punkt auszumachen an den sie sich "festhalten" können, damit der Schwindel vergeht. Aber das funktioniert eben nicht, deswegen zucken die Augen fortweg.
Die Ursache bei ihm war eine leichte Ohrenentzündung. (Eine auszubildende TÄ sah die Entzündung nicht, der Chef-TA aber schon).
Er bekam Ohrentropfen, Entzündungshemmer für ein paar Tage, Vitamin B Tabletten, und lebenslang Karsivan.
Das Kopfschiefhalten blieb noch ein paar Wochen, der Gang besserte sich schneller, Rückfälle oder neue Anfälle hatte er bis zum Schluss keine.
Nachbars Hündin (um die 13 Jahre) hatte im August letzten Jahres auch Vestibularsyndrom. Sie hatte dann monatelang Probleme beim Gehen und schwankte stark. Sie hat kein Karsivan bekommen, ihr TA behandelt das scheinbar anders. Die Ohren waren bei ihr laut TA nicht entzündet, Nachbar sagte die Ursache sei unbekannt.
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Ich würde einen Neurologen aufsuchen. Vor allem, weil es noch Symptome gibt, bei denen man abklären sollte wo die herkommen.
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Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum deine Tierärztin darauf besteht, dass es ein Schlaganfall ist.
Ja das fragen wir uns auch. Aber es ist schon mal gut zu wissen, welche Erfahrungen andere gemacht haben und wir es selbst besser einschätzen können. Auf jeden Fall habe ich auch das Gefühl, dass es bessere und schlechtere Tage gibt. Und wir geben ihm Zeit und unterstützen wo es geht. Ich bin rund um die Uhr für ihn da. Wahrscheinlich bin ich einfach viel zu hellhörig bei jeder kleinen Veränderung. Er bekommt jetzt weiterhin Karsivan und Vitamin B. Und wir werden noch einen weiteren Tierarzt involvieren ggf. Neurologen.
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würd schauen wie sehr ihn das Schwanken beeinträchtigt und ob es viel schlimmer wird und dann ein, zwei Meinugen einholen ...
So machen wir es, vielen lieben Dank.
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Und wir werden noch einen weiteren Tierarzt involvieren ggf. Neurologen.
Das finde ich gut und total wichtig.
Ich wünsche ihm alles Gute und euch natürlich auch


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Solange er ansprechbar ist, noch gerne rausgeht und keine Schmerzen hat, darf man ihm Zeit geben und beobachten, wie er sich entwickelt.
Vielen Dank, das hilft mir in meiner Entscheidungsfindung. Es ist ja eben so, dass man Leiden vermeiden will. Aber bei dem Syndrom bin ich mir halt nicht sicher, ob es nicht doch wieder besser wird, auch wenn es nochmal auftritt.
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Ich habe jetzt noch mal nachgelesen. Was wurde denn diagnostisch überhaupt gemacht. " Die Ohren sind in Ordnung" würde ja heißen, dass da eingehende Diagnostik gemacht inkl. MRT gemacht wurde?
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Ich habe jetzt noch mal nachgelesen. Was wurde denn diagnostisch überhaupt gemacht. " Die Ohren sind in Ordnung" würde ja heißen, dass da eingehende Diagnostik gemacht inkl. MRT gemacht wurde?
Ich vermute eher reingeschaut ob Entzündung da ist oder nicht.
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Ich verlink einfach mal unseren Erfahrungsbericht zum VS, vllt. ist bei den Physioübungen für Euch noch was dabei, was gegen die Gangunsicherheiten (vermutlich ausgelöst durch Drehschwindel) helfen kann.
BeitragVestibular-Syndrom - ein Erfahrungsbericht (lang)
Hallo, ich stelle mal "zur Begrüßung" einen Erfahrungsbericht ein - vielleicht hilft der ein oder andere Hinweis daraus ja betroffenen Hundis und ihren Haltern weiter. Als Tierphysiotherapeutin liegt mein Schwerpunkt dabei natürlich auf den physiotherapeutischen Möglichkeiten.
Vor einigen Wochen hat unsere Jenni, eine kastriertes Dackel-Boxer-Mix-Hündin, mittlerweile 15 Jahre, ein Vestibular-Syndrom ausgebildet.
Die ersten Symptome waren: Kopfschiefhaltung nach rechts, Kreislaufen immer rechts…McChris5. August 2009 um 10:18 -
Er hatte allerdings auch wahnsinnig viel Stress, Angstzustände wegen den Symptomen und dann auch beim Tierarzt Panikattacken.
Bei alten und kranken Hunden war für mich immer ein wichtiges Entscheidungskriterium, wie belastbar sie noch für weitere Untersuchungen und eventuelle Therapien waren, selbst wenn medizinisch noch Luft nach oben war.
Und damit meine ich nicht den körperlichen Zustand, sondern etwas, was ich "tierarztmüde" nenne, d. h. wenn Auto fahren bedeutet, es geht wieder nur zum Tierarzt, und sie das Einsteigen bzw. vor der Praxis das Aussteigen verweigern, oder wenn sie zunehmend genervt, gestresst, gereizt, aggressiv, etc. auf Berührungen und Manipulationen durch Fremde reagieren.
Das ist für mich auch ein wichtiger Gesichtspunkt für die noch vorhandene Lebensqualität
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