Hund und Katze zusammenbringen, den Hund dabei nicht vergessen!
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Andere Katzen beim Gassi gehen knurrt er an und würde hinterherlaufen wenn er nicht an der Leine wäre, stemmt sich dann richtig ins Halsband
Katzen unterwegs sind nochmal eine ganz andere Hausnummer. Das kannst du nicht vergleichen. Zu Hause kuschelt unser Hund mit dem Kater unterwegs würde er fremde Katzen gerne zum Frühstück verspeisen.
Ausgrenzen würde ich den Hund auch nicht, wenn er es gewöhnt ist bei euch im Schlafzimmer zu schlafen. Dann wirklich gezielt angeleint nach oben führen.
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Andere Katzen beim Gassi gehen knurrt er an und würde hinterherlaufen wenn er nicht an der Leine wäre, stemmt sich dann richtig ins Halsband
Katzen unterwegs sind nochmal eine ganz andere Hausnummer. Das kannst du nicht vergleichen. Zu Hause kuschelt unser Hund mit dem Kater unterwegs würde er fremde Katzen gerne zum Frühstück verspeisen.
Hier in dem Fall ist es aber wohl so, dass er Katzen drinnen wie draußen als Beute betrachtet und gerne jagen würde.
Muss da den beiden (s. unten) zustimmen … wenn meiner ein Eichhörnchen sieht (Katzen/Vögel weniger, die ist er schon eher gewöhnt), geht der auch so ab … und sicher nicht, weil er es nur mal streicheln möchte.

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Also das Verhalten klingt für mich sehr stark nach Jagdverhalten. Das Wedeln bedeutet ja erstmal nur Aufregung und das kann auch Aufregung deswegen sein, weil da Beute vor der Nase des Hundes sitzt. Ich würde die auf gar keinen Fall in naher Zukunft ohne sichere Trennung zusammenlassen
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Knurren, eventuell Fiepen und gleichzeitig Wedeln bedeutet Jagdverhalten in einer schon ziemlich hohen Erregungslage - der Hund ist den Katzen höchstens als tolle Beute wohlgesonnen. Ebenso könnte der Trennungsstress, also das aufgeregt Fiepen, in Wirklichkeit heißen: Lasst mich endlich ran an die verlockende Jagdbeute!
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- ich habe gelesen Verhalten was man nicht möchte ignorieren, also nicht laut "Aus/Nein" rufen, sondern lieber Verhalten was man verstärken möchte belohnen.
Das funktioniert nur bei Verhalten, das nicht selbstbelohnend ist. Jagdverhalten ist aber in allen seinen Sequenzen stark selbstbelohnend, also schon Aufspüren der Beute, Anblick, Verfolgung, nicht erst das Packen und Töten.
Stell dir vor, der Hund erschnüffelt die Wurst auf dem Tisch, geht hin und frißt sie. Dieses Verhalten kannst du auch nicht durch Ignorieren abstellen. Wurst fressen ist immer selbstbelohnend.
"Aus" oder "Nein" funktioniert nur dann sicher als Abbruchsignal, wenn es vorher sauber auftrainiert wurde, was aber in den allerseltensten Fällen der Fall ist. Fast immer ist es lediglich ein Stimmungssignal an den Hund, daß der Mensch momentan verärgert ist, und dann läßt der Hund das was er tut bleiben oder nicht, zB er schnappt sich die Wurst, läuft aber schnell damit weg. Wie das bei eurem Hund aussieht, weiß ich natürlich nicht, aber für die Sicherheit der Katzen müßte ein Abbruchkommando bombensicher sein. Je stärker der Hund von seinem Jagdtrieb beherrscht wird, desto weniger wird ein Kommando zu ihm durchdringen.
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Also ignorieren würde ich das Verhalten jetzt nicht, das ist leider selbstbelohnend. Aber ich würde wie schon beschrieben mit Umorientierung arbeiten. Je nachdem, ob er das schon kennt, müsstet ihr das aber erstmal außerhalb des Katzenkontext mit ihm üben. Also Hund ansprechen (du musst dir in dem Moment sicher sein, dass er guckt) und wenn er reagiert fliegt sichtbar ein Keks hinter dich, sodass er anschließend mit dem Hintern zu dir steht. Noch bevor er sich automatisch zu dir umdreht, wieder den Namen nennen (oder falls der schon abgenutzt ist, irgendein anderes Wort als Aufmerksamkeitssignal) und wenn er reagiert, wieder nen Keks hinter dich werfen. Und das dann mit steigender Ablenkung üben. Wenn ihr mal (zufällig, nicht als Training) an den Katzen vorbei lauft, bei ruhigem Hinwenden oder ignorieren belohnen, wenn er aufgeregt ist, Umorientierungssignal und dann entweder Keks oder es war noch zu früh und ihr müsst weiter üben.
Ich würde ihn nicht aus dem Schlafzimmer ausschließen, wenn er das nicht gewöhnt ist. Aber das ist ja auch eine super Möglichkeit für Training nebenbei. Einfach ins Schlafzimmer gehen, als wäre es das normalste von der Welt. Je nachdem, wie nah sich Katzen und Hund im Worst Case dabei kommen, würde ich die Tür anfangs sicherheitshalber lieber schließen. Wenn er hinter der Tür bellt, weil er die Katzen hört, abbrechen wie gewohnt. Falls er einen Abbruch kennt. 😬 Ansonsten den auch erstmal separat trainieren. Oder ihn ins Körbchen schicken oder was immer er eben kann.Ebenso die Situation „Hund allein im Zimmer lassen, aber in Hörweite bleiben“: da ist Nachholbedarf beim Üben, das hätte er idealerweise vorher schon gekonnt. Das ist jetzt erstmal ne Menge Input, aber es wird sich lohnen, nicht nur, was die Katzen betrifft.
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Also Türen bleiben auf jeden Fall zu, auch wenn wir nicht da sein. Das auf jeden Fall! Das mit dem selbstbelohnenden Verhalten verstehe ich jetzt, macht Sinn, nicht ignorieren, ruhiges "Nein/Stopp" oder was auch immer, nicht laut werden. Ich nehme bisher mit:
- Hund mit ins Schlafzimmer, durch Katzenterritorium, aber angeleint. Soll/Darf er die Katzen beim Transfer sehen oder lieber Türen Zu, nach Transfer wieder auf?
- Wenn Hund an der zu-nen Tür die Katzen hört und bellt/fiebt wenn wir nächtigen NICHT ignorieren da selbstbelohnend, sondern umorientieren (er mag Hundeleberwurst gern) Ansprechen - von Tür weglenken, ggf. auf seinen Platz buxieren, Sitz und Platz machen lassen wenn ruhe - belohnen. Immer so weiter, bis das Tabbeln vor der Tür normal, er nicht mehr reagiert
- Parallel immer mal wieder zwischen den Tieren Sichtkontakt herstellen, natürlich mit Leine, ggf. Maulkorb und die Katzen streicheln - Signal: "Die gehören jetzt dazu, zum Rudel" - belohnen wenn ruhigbleibt.
was sagt ihr bisher zu dem gelernten?
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Wenn Hund an der zu-nen Tür die Katzen hört und bellt/fiebt wenn wir nächtigen NICHT ignorieren da selbstbelohnend, sondern umorientieren (er mag Hundeleberwurst gern) Ansprechen - von Tür weglenken, ggf. auf seinen Platz buxieren, Sitz und Platz machen lassen wenn ruhe - belohnen. Immer so weiter, bis das Tabbeln vor der Tür normal, er nicht mehr reagiert
Dabei ist dann durchaus das Timing entscheidend, ihr wollt ja nicht das Fiepen belohnen. Und Hunde sind schlau, da baut man sich auch schnell mal ne falsche Verhaltenskette auf (Hund macht extra Mist, lässt es dann, um ne Belohnung abzustauben).
„zu-nen“
=> geschlossenen -
Im Schlafzimmer würde ich das eher mit nem Abbruch und nicht mit Leberwurst lösen, sonst kommt ihr nicht zum Schlafen. 😅
Beim Gang ins Schlafzimmer darf der Hund die Katzen natürlich sehen, das ist ja wie gesagt auch ein guter Trainingsmoment, weil er eben nicht künstlich hergestellt ist, sondern ganz normaler Alltag ist. Auch sonst würde ich versuchen, das Training mit den Katzen in den Alltag einzubetten und das nicht aktiv als Trainingseinheit gestalten, wenn du verstehst, was ich meine? Weil du sonst das Problem haben könntest, die Aufregung noch zu verstärken. Das sollte sich ganz ruhig und normal in den Alltag einfügen. Die Katzentür würde ich beim Durchgehen nur schließen, wenn Gefahr besteht, dass die Tiere sich zu nahe kommen und dann was passiert. Sehen darf und soll er sie ja, sie wohnen ja jetzt schließlich da und daran muss er sich gewöhnen.
Und ansonsten die Umorientierung etc. vorher erstmal ohne Katzen trainieren, wenn er das noch nicht kennt, sonst wird das nix.
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Wenn Hund an der zu-nen Tür die Katzen hört und bellt/fiebt wenn wir nächtigen NICHT ignorieren da selbstbelohnend, sondern umorientieren (er mag Hundeleberwurst gern) Ansprechen
Gefahr: wenn ihr einen intelligenten Hund habt, wird der euch bald die ganze Nacht lang Katzengetrappel an der Tür anzeigen, weil es dann Leberwurst gibt

Ich persönlich würde das über die Schiene lösen "Danke, Hasso, hab ich gehört, das sind bloß die Katzen", in beruhigendem Ton gesprochen.
Man kann auch den Hund auffordern, sich von der Tür wegzubewegen, sich neben deinem Bett abzulegen oder in seinen Korb zu gehen (sowas muss aber, wenn der Hund es nicht kennt, vorher in einer reizarmen Umgebung geübt werden, damit der Hund weiß, was "geh ab", "Decke" oder "Geh Platz" etc für eine Bedeutung haben.)
Man kann auch, wenn der Hund es kennt, natürlich ein "Lass es" o.ä. In forschem Ton sagen als Abbruch.
Es kommt letztlich auch auf den Ausbildungsstand des Hundes an.
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Ich dachte aber man muss immer belohnen wenn er etwas richtig gemacht hat? Billi
Im Schlafzimmer würde ich das eher mit nem Abbruch und nicht mit Leberwurst lösen, sonst kommt ihr nicht zum Schlafen. 😅
Was meinst du damit genau? Ist "Stopp oder ein anderes Abbruchsignal auch ohne Leckerlie wirksam?
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Ich meine damit im Prinzip das, was DerFrechdax danach beschrieben hat. Und na ja, die Belohnungsrate sollte auch ganz grundsätzlich irgendwann reduziert werden, man belohnt ja immer nur am Anfang des Trainings so kleinschrittig und später dann nur noch punktuell, um es aufzufrischen oder wenn der Hund etwas besonders gut gemacht hat.
Und ich weiß halt auch nicht, was euer Hund schon kann. Wenn der ein Abbruchsignal kennt und befolgt, wäre es ja eh Quatsch, da jetzt die Leberwurst rauszuholen und damit Unruhe in die ganze Sache zu bringen. Ihr wollt ja schließlich schlafen. Oder wenn er ein Signal kennt, um in sein Körbchen zu gehen oder so, das könnte man ja auch nutzen.
Aber ich glaub, ihr müsstet euch ganz grundsätzlich mal ins Hundetraining einfuchsen, man kann da nämlich auch ganz schnell Mist trainieren, wenn man es falsch macht. In diesem Fall befürchte ich vor allem, dass ihr die Aufregung an den Katzen versehentlich belohnen könntet oder euch nervige Verhaltensketten bastelt. Es wäre wirklich sehr hilfreich, wenn der Hund schon in irgendeiner Weise trainiert worden wäre, worauf man jetzt nur noch aufbauen müsste. Vielleicht ist er das ja auch, keine Ahnung, aber es hört sich irgendwie ein bisschen nach „bei Null anfangen“ an. Im Zweifel würde ich mir für die Basics erstmal nen Trainer holen. - Vor einem Moment
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