Hals- und Beinbruch... Wenigstens war es nur das Bein.

  • Finde es auch Klasse wie ihr das durchsteht und durchzieht. Hab ich auch gemacht und das hat sogar den Tierarzt in der Klinik überrascht das wir uns strikt an seine Anweisungen halten. Scheint wirklich nicht so oft vorzukommen.

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    Morgen sind es acht Wochen seit dem Unfall am 5.1. … und nein, diese Zeit ist definitiv nicht „wie im Flug“ vergangen. Mir wurde ja mehr als einmal versprochen, das geht ganz schnell vorbei, du wirst sehen, bald kannst du darüber lachen … sagen wir so: Ich warte noch auf diesen Moment, aber inzwischen kann ich zumindest ein kleines bisschen darüber schmunzeln.

    Abrakadabra wird mittlerweile überhaupt nicht mehr getragen. Er läuft seine kontrollierten Leinenrunden und genießt zwischendurch kurze Freilaufeinheiten, entweder ganz alleine oder mit der Seniorengruppe, während die Jungen selbstverständlich gesichert bleiben. Er ist so ein tüchtiger, tapferer kleiner Kerl und ich finde wirklich, dass er das alles ganz großartig gemacht hat.

    Hier ist in den letzten Tagen außerdem der Frühling ausgebrochen oder zumindest ein kleiner, sehr verheißungsvoller Vorgeschmack darauf … und ich genieße das unfassbar. Dieser Winter war psychisch wirklich eine der größten Herausforderungen für mich. Trotz Vitamin D und dem Versuch, therapeutisch gegenzusteuern, war die Kombination aus Dunkelheit, Kälte, Sorgen um meine Tiere, all den Verpflichtungen und auch der ein oder anderen finanziellen Herausforderung einfach hart. Umso mehr merke ich gerade, wie sehr mir Licht und milde Luft gefehlt haben.

    Wenn weiterhin alles stabil bleibt, könnten wir nächste Woche tatsächlich anfangen, dass er diesmal wirklich wieder im Bett schlafen darf. Die letzten Wochen habe ich mich ja von Woche zu Woche gehangelt, immer mit der Hoffnung, dass es nächste Woche ganz bestimmt so weit ist. Und jetzt, wo es tatsächlich realistisch wird, schlottern mir ein bisschen die Knie davor. Vielleicht können wir dann auch langsam und vorsichtig die Zeiten in der Kiste in der Wohnung reduzieren.

    Ich gestehe offen, dass ich davor großen Respekt habe. Nach all der Vorsicht sitzt die Angst tief, dass doch wieder etwas kaputtgehen könnte. Der Kopf weiß, dass wir Schritt für Schritt vorgehen … aber das Gefühl braucht manchmal einfach noch einen kleinen Moment länger.

  • Wenn weiterhin alles stabil bleibt, könnten wir nächste Woche tatsächlich anfangen, dass er diesmal wirklich wieder im Bett schlafen darf.

    Vielleicht habe ich es überlesen, aber was genau ist das Problem dabei, wenn er wieder im Bett schlafen darf? Hast Du Angst, dass er unkontrolliert vom Bett runter springt?

    Gibt es Möglichkeiten, dass Du das Runterspringen unterbinden kannst, entweder durch eine Absperrung oder eine Rampe, o.ä. oder auch einfach durch Training, indem Du ihm das Runterspringen ohne Deine Erlaubnis verbietest?

    Ich weiss, dass er eine "wilde Hummel" ist, der vermutlich nicht so einfach zu kontrollieren und zu bremsen ist.

  • Mittlerweile ist es tatsächlich nur noch das Rausspringen vom Bett, das überhaupt noch ein Thema ist. In den ersten Wochen ging es nicht nur ums Springen selbst, sondern um jede unkontrollierte Belastung, die in der frischen Heilungsphase einfach unnötig gewesen wäre. Das ist inzwischen zum Glück kein akutes Thema mehr.

    Jetzt bleibt im Grunde nur noch die Situation, dass er zum Beispiel nachts aufsteht, weil er trinken möchte, und dann vom Bett runtergeht. Das passiert nicht wild oder kopflos, aber es passiert eben. Tagsüber kann ich das gut steuern. Nachts, wenn ich schlafe, habe ich darauf keinen Einfluss.

    Deshalb werde ich den kleinen ungesicherten Bereich vor dem Bett jetzt noch einmal extra abpolstern. Einfach, damit ich ruhiger schlafen kann und nicht bei jedem Geräusch innerlich zusammenzucke. Es geht mir nicht darum, ihn ewig auszubremsen. Ich möchte einfach die letzten Meter der Heilung genauso sauber zu Ende bringen wie die ersten Wochen. Und wenn ich etwas mit wenig Aufwand sicherer machen kann, dann mache ich das.

  • Ich finde, Du machst das so toll mit ihm und mit all Deinen Tieren. Wie schön, dass auch Du nun langsam wieder durchatmen kannst nach diesem schweren Winter. Was Du alles geleistet hast - meinen tiefsten Respekt davor.

    Und wie der kleine, tapfere Patient trotz allem stets in die Kamera strahlt...er ist so ein Sonnenschein und so hübsch!

    Möge nun alles bald überstanden sein und Ruhe einkehren dürfen. :kleeblatt:

  • Ein kleiner Gedanke zum Abpolstern des Bereiches vor dem Bett: Kann ein Sprung vom Bett durch das Abpolstern für Abrakadabra nicht sogar noch belastender werden? Wenn du etwas abpolsterst wird das ja mit etwas Weichem sein; und was weich ist gibt nach....
    Ist unter diesen Umständen einen Landung nicht wesentlich wackeliger, unkontrollierter und die Gefahr umzuknicken größer,, als wenn er auf dem Boden landen würde?
    Ich bin mir auch nicht zu 100% sicher. Es ist nur ein Gedanke der mir beim Lesen kam.

    LG

    Franziska mit Till

  • Stimmt absolut. Vielleicht ein paar dieser antirutscheinlagen für die Badewanne? Die sind so konzipiert, dass man gut halt findet. Da müsste man nur probieren, ob sie auf dem Boden haften.
    Du wirst schon das Richtige finden.

    LG

    Franziska mit Till

  • Für kröti hatte ich damals diese dicken Stoßdämpfenden Gummi (?) Matten ausm Baumarkt vorm Bett, die ist immer wie blöd vom Bett gerammelt und hat sich sonst was gestaucht/vertreten/geknickt :roll:

    Schön strukturiert um nicht wegzurutschen, egal wie schräg die Wuchtbrumme drauf gelandet ist, weich genug um den Stoß zu Federn aber nicht zu weich damit kein Gelenk in irgendeine falsche Richtung knickt.

    Tut aber echt weh, wenn man mit dem Zeh hängen bleibt :ugly:

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