Hund aus dem Tierschutz
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Zucchini Der verlinkte Hund hat so viel weiß an der Nase, was ich bei den Bildern der TE nicht erkennen kann. Außerdem heißt er wohl „Sebastian“, während sie ihn beim Bilderhost „Benno“ nannte. Glaube das ist er nicht.
Es gibt auch noch andere Rüden im Wurf. Der erschien mir am "passendsten". Wie ich schon schrieb, "ich glaube", nicht "ich bin mir 100% sicher".

Meine Hunde hießen bei den Orgas auch alle anders - Benno ist vermutlich der Name, den Sina sich ausgesucht hat.
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Hi,
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Wenn er nicht nach Deutschland kommt, kann er hier nicht eingezogen werden. Tut man ihm damit wirklich keinen Gefallen?
Ich zitiere mich mal von weiter vorne im Thread:
Was wäre denn die Alternative für den Hund, wenn er nicht nach Deutschland vermittelt wird? Nicht jede Organisation hat die Möglichkeit, in Länder zu vermitteln, in denen die Einreise kein Problem ist. Ist es dann wirklich besser, wenn der Hund sein gesamtes Leben im ausländischen Zwinger verbringt und damit nicht nur ein ätzendes Leben führt, sondern auch noch für die nächsten 10+ Jahre Zeit-, Platz- und Geldressourcen blockiert, die weitere Hunde dringend bräuchten? Oder wäre es besser, den Hund einfach wieder auf die Straße zu setzen, wenn man merkt, dass er nicht nach Deutschland einreisen darf, weil irgendwo vor x Generationen mal Rasse y mitgemischt hat?
Das Schlimmste, was dem Hund bei Einfuhr passieren kann, ist im Gegensatz dazu, dass er in einem deutschen Tierheim landet und von dort aus ganz legal an eine geeignete Stelle innerhalb Deutschlands oder nach Österreich weitervermittelt wird. Übrigens etwas, worauf viele Auslands-Orgas pokern. Denn wenn der Hund einmal in Deutschland ist, dann ist er halt da. Dass das zulasten des Inlandstierschutzes geht, steht wieder auf einem anderen Blatt.
Also versteht mich bitte nicht falsch: Natürlich ist das nicht optimal, gar keine Frage. Aber es ist meiner Meinung nach hier in diesem Fall tatsächlich die bessere Alternative.
Was übrigens nicht heißt, dass ich prinzipiell dafür bin, jeden Hund aus dem Ausland bedenkenlos nach Deutschland einzuführen, ganz im Gegenteil. Wobei ich glaube, dass ich meinen (sehr kritischen) Standpunkt diesbezüglich hier im Forum schon oft genug deutlich gemacht habe.Tierschutz ist halt in den wenigsten Fällen schwarz-weiß, sondern vielmehr ein Abwägen von Vor- und Nachteilen. Auch wenn das aus unserer recht privilegierten Perspektive als Privat-Hundehalter in Deutschland manchmal schwierig nachzuvollziehen ist. Und manchmal gibt’s auch einfach kein klares „richtig“ oder „falsch“, sondern nur die Wahl für das geringste Übel.
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Schäferterrier : er darf erst gar nicht nach Deutschland vermittelt werden.
Ganz einfach.
Und hier sind seine Chancen auch nicht besser. Alle Heime sagen, sie haben keine Kapazitäten mehr, sind voll bis unters Dach.
Wenn's schiefgeht, nimmt ihn gewiss VB...

Ich wünsche dem Hund alles Gute und der TE, daß die Vernunft siegt.

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Das Schlimmste, was dem Hund bei Einfuhr passieren kann, ist im Gegensatz dazu, dass er in einem deutschen Tierheim landet und von dort aus ganz legal an eine geeignete Stelle innerhalb Deutschlands oder nach Österreich weitervermittelt wird.
Noe. Es kann angeordnet werden, dass der Hund zurueck geht zu dem Ort, von dem er stammt.. Steht ganz klar in § 4 HundVerbrEinfVO
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Ich hab auch einen Nicht Anfängerhund als mehr oder weniger Anfänger bekommen und den auch noch super ausgebildet, der ist quasi ein Vorzeigehund! Das geht.
Punkte, die ich unterschätzt habe: Genetik. Es ist nicht "Its all about how you raise them!" - Nö. Isses nicht. Ein Hund, der jetzt nett und aufgeschlossen ist, wird das nicht unbedingt bleiben. Junghunde sind halt Junghunde, ohne ernste Absichten. Meistens. Die kommen dann später, und wie vehement die kommen, weißt du 0. Sprich, alle Horrorszenarien sollten für dich in Ordnung sein, auch wenn sie nicht eintreffen. Korrektur beantworten heißt übrigens dass der Hund ggf entscheidet dass du ihn nicht zu korrigieren hast. Und dir das mitteilt. Mit Zähnen. Muss nicht, kann aber. Muss für dich okay sein. Leinen-und Maulkorbpflicht muss auch okay sein. Hund immer, und das heißt wirklich immer, im Auge behalten und die Umwelt auch muss okay sein.
Ich hatte 2 Jahre lang rund um die Uhr Zeit, meinen Hund auszubilden. Ich habe NICHTS anderes gemacht. Also sicher habe ich auch andere Dinge getan, aber im Hinterkopf immer gewusst, warum ich dies und das jetzt so tu, weil Hund. Also meinen Wochenplan völlig danach gerichtet, dass Training und Ruhephasen und Allein bleiben üben und Auto fahren üben und Auslauf ohne kopfliche Herausforderung und verschiedene Trainingsziele optimal aufeinander abgestimmt sind. Ich hatte auch ein hohes Ziel, aber wenn es kontraproduktiv für ein Trainingsziel war, hab ich Dinge die ich wollte abgesagt. Wenn ich in der Pöbelphase keine Nerven hatte, akribisch zu üben, habe ich Ort und Zeit der Gassigänge so gewählt, dass ich keine Trainingsrückschläge habe durch Begegnungen die ich grade nicht managen kann. Für mich war die Zeit sehr hart, aber hat sich ausgezahlt. Aber ich wollte den Hund mehr als einmal einfach irgendwo übern Zaun werfen
und hab sehr viel geheult, weil mein Leben irgendwie nicht mehr selbstbestimmt war.Was ich noch bedenken würde, schwierige Hunde wird man in Deutschland kaum noch los. Und der kann trotz super Engagement und allem schwierig werden, weil siehe oben, Genetik. Also kann es sein dass niemand in nimmt wenn du nicht mehr kannst.
Das soll dich nicht davon abhalten den Hund zu nehmen, auch wenn ich es nicht tun würde, das sind nur die Punkte, die mir als Anfänger (ich bin mit Hund aufgewachsen und habe den auch erzogen, aber hatte keine Ahnung, deshalb trotzdem Anfänger) mit herausfordernder Rasse unklar waren und mich immer wieder mal an den Rand der Verzweiflung gebracht haben. Obwohl ich Herausforderungen liebe ;-)
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Deren Entscheidung, den Hund zu holen, ich aus anderen Gründen - nicht wegen des angeblichen Amstaff-Anteils- auch für verantwortungslos, unbedacht und falsch halte).
Und das findest du netter als das, was andere bisher geschrieben haben?
Ich denke, jeder kann selbst entscheiden, was er oder sie tut. Auch, ob man in einem Forum Fragen stellt. Und dann kriegt man halt Antworten. Nach denen muss man sich ja auch nicht richten.
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Noe. Es kann angeordnet werden, dass der Hund zurueck geht zu dem Ort, von dem er stammt.. Steht ganz klar in § 4 HundVerbrEinfVO
Theoretisch. In der Realität wird besagter Absatz meiner Erfahrung nach nur bei Privatpersonen, die ihren eigenen Hund einführen, angewandt. Hunde, die von Organisationen eingeführt werden, landen dagegen im Inlandstierschutz.
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Darum gings aber nicht. Deine Aussage ist einfach falsch und auf dieser falschen Aussage, findest du es absolut passend einen Hund illegal ins Land bringen zu lassen (was uebrigens auch entsprechend hart bestraft werden kann). Weil...die armen Hunde im Ausland..
Ist es toll dass es dieses Verbot gibt? Noe. Aber es existiert und gehoert durchgesetzt! Wo willst du denn die Grenze ziehen? Nur bei Hunden, die z.B. wirklich gekaempft haben? Bei allen anderen ist es fuer dich ok? Karren wir einfach alle her, egal ob die dann eingezogen werden, egal ob sie zurueck muessen, egal ob sie in DE im TH versauern weil sie entweder nicht vermittelt werden duerfen oder es einfach zuviele in den TH gibt..
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Noe. Es kann angeordnet werden, dass der Hund zurueck geht zu dem Ort, von dem er stammt.. Steht ganz klar in § 4 HundVerbrEinfVO
Theoretisch. In der Realität wird besagter Absatz meiner Erfahrung nach nur bei Privatpersonen, die ihren eigenen Hund einführen, angewandt. Hunde, die von Organisationen eingeführt werden, landen dagegen im Inlandstierschutz.
Muss nicht sein.
Unabhängig vom HundVerbrEinfVO landen Hunde aus auslandstierschutz wieder im Ausland gerade bei Beißvorfällen, da dort eine Euthanasie rechtlich leichter durchzuführen ist
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Deine Aussage ist einfach falsch und auf dieser falschen Aussage, findest du es absolut passend einen Hund illegal ins Land bringen zu lassen (was uebrigens auch entsprechend hart bestraft werden kann).
Du hast Recht. Ich sollte meine Aussage umformulieren in „Das wahrscheinlich Schlimmste, was passieren kann…“.
Und nein, ich finde es absolut nicht passend, einen Hund illegal ins Land bringen zu lassen, das lasse ich mir auch nicht vorwerfen. Aber ich stehe dazu, die Einfuhr eines Hundes, nur weil er möglicherweise (anhand von 3 Fotos im Junghundealter) ein paar wenige phänotypische Merkmale eines Listenhundes haben könnte, nicht per se abzulehnen. Und daran ist erstmal gar nichts illegal. - Vor einem Moment
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