Beiträge von Awa1

    Ich hatte auch gleich den Pudel im Kopf - aktiv, intelligent, ich würde nur nach einem nicht wahnsinnig sensiblen Exemplar suchen für dieses Leben, in dem er dann wäre. Aber bei guten Züchtern kannst du da sicherlich drüber sprechen und dir helfen lassen, den richtigen auszusuchen.


    Das einzige, was ich bei Pudeln schwierig finde (bitte nicht steinigen, liebe Pudelmenschen!) sind die ersten 2 Lebensjahre :rolling_on_the_floor_laughing: Da sind die mir definitiv zu lustig und hampelig. Später find ich sie dann wieder super.

    Klingt für mich nach einem grenzenlosen Junghund, der mit allem durchkommt und mitnimmt, was geht :grinning_squinting_face: Also ja, normal ist der Hund schon, aber vermutlich führt ihr den nicht eng genug. Ich sehe da ein krasses Missverhältnis zwischen dem was die Tochter darf (dem Hund nicht vom Sofa helfen, weil Mister Jungspund unleidlich wird wenn man ihn an etwas hindert) und dem was der Hund darf (nach der Tochter schnappen).


    Ich würd so ein Tierchen mal ein wenig eingrenzen, Ressourcen selber verwalten (was nicht heißen soll, dass ihr ihm sein Futter wegnehmt oder so einen Quatsch, aber ich würde möglichst wenig frei herum liegen lassen, sondern ihr teilt zu: Futter auf Freigabe nehmen, Spielzeug gebt ihr ihm wenn ihr Spielen wollte, wann er wohin geht bestimmt ihr (zB mehr über Türgitter oder wie auch immer)). Hausleine dran, damit ihr ohne diesen Respekt Zugriff habt auf das kleine Ding, denn diesen Respekt spürt er).


    Macht ihr Deckentraining?

    Draußen im Garten schleppleine dran. Ein Pudel ist bzw war ein Jagdhund, je nachdem wes für einen ihr da erwischt habt, findet der abhauende Katzen einfach sehr reizend, und ich würde mich NICHT darauf verlassen dass er nett bleibt wenn er die Mieze bekommt! Der ist erst 7 Monate, das wird nicht besser sondern intensiver. Und irgendwann möchte er ihnen ganz sicher etwas tun :woozy_face:


    Also ja, normal ist das schon irgendwie wenn ihr ein willensstarkes Exemplar erwischt habt, aber es wird nicht von alleine besser! Einem Hund mit zu wenig oder unklaren Grenzen geht es nicht besonders gut, sondern er ist besonders überfordert.

    Arwa hat auch so mit 9-10 Monaten ihr Futter angefangen zu verweigern. War auch Schrott Futter. Hab auf ein anderes gewechselt und sie fand es super und das Fell wurde besser. Also kann auch sein, dass er merkt dass er es nicht gut verträgt.

    Ich packe auch manchmal bisschen Nassfutter unter das Trockenfutter, aber meine findet ihr Trockenfutter schon ziemlich super, sie nimmt das auch als Leckerchen und tut viel dafür. Also trocken Brot ist das jetzt nicht zwingend. Sie hungert auch nicht, sodass sie nehmen muss was sie kriegen kann, manchmal zieht sie ihr Trockenfutter Reinfleischleckerchen vor.

    Wenn der Chi in den Schäferhund beißt (was nicht okay ist und wo der Chi-Halter sich von mir auch was anhören dürfte), hat der Schäferhundbesitzer keine Angst, dass sein Schäferhund aus der Situation nicht lebend rauskommt

    Ich hab in so einer Situation aber eine riesen Angst um das kleine Ding! Man möchte doch einfach grundsätzlich keine ernsthafte Klopperei haben, und jeder Hund, der ernsthaft etwas abbekommt, ist definitiv einer zu viel.


    Ich finde die Angst um die Kleinen aufgrund des Gewichtsunterschiedes absolut berechtigt, da reicht doch schon eine blödes Losschießen um den Standpunkt klar zu machen und der kleine kann ein ernstes Problem bekommen.


    Ich würde auch empfehlen, sich mit Verhalten und Körpersprache auseinander zu setzen - je besser man fremde Hunde einschätzen kann, desto eher weiß man, woran man ist und es ist nicht ganz so unberechenbar. Das hilft einem selber ganz arg.

    Schäferhunde sind willensstark und vehement, aber werden nur gedeckelt und klein gemacht, sobald sie es wagen das zu zeigen. Wie passt das zusammen?

    Das passiert doch grade NUR dann, wenn jemand sich einen Schäferhund zulegt, der gar keinen Schäferhund will, weil er ihn nicht brauchen kann... Wer einen Schäferhund wirklich will, legt doch Wert darauf, dass der Hund seine Fähigkeiten (ich würde es übrigens eher als Durchsetzungsfähigkeit und Intelligenz bezeichnen) einsetzen kann - nur halt in einem Rahmen in dem nicht Nachbars Pudel unter der Durchsetzungsfähigkeit des Schäferhundes leidet :woozy_face: Das hat doch mit Deckeln nichts zu tun, sondern damit, dass der Hund in führbar ist. Ich würd sagen, Schäferhunde sind sogar sehr gut führbar.


    Boop Schäferhunde wollen einen Job. Eine Sauerei wäre es, ihnen das vorzuenthalten. Welchen Job sie machen, hängt vom Hund und vom Halter ab, aber immerhin haben sie dann einen und müssen sich keinen suchen für den sie dann noch Ärger bekommen.

    Awa1

    Hoffentlich bist Du nicht so schlimm wie ich. Ich fange beim TA schnell an zu heulen, zB wenn der Hund schlafen gelegt wird. Mir ist das immer voll peinlich.

    Haha, das muss dir doch nicht peinlich sein. Ich kann das nachvollziehen, aber bin zwar sehr vorsichtig, aber eigentlich auch sehr sachlich. Emotional bin ich nur wenn ich weiß, dass sie leidet, aber auch das versuch ich zu blocken weil die alles mit bekommt was ich fühle :dizzy_face: also vermeide ich dass ich mich reinsteigere. Schäferhund muss sonst auch Drama machen :zany_face:

    Awa, ich muss gerade lächeln. Eine Helikoptermutter, sozusagen?

    Sozusagen absolut :zany_face: Sowohl emotional als auch pragmatisch, ich brauche diesen Hund und werde alles dafür tun, dass ihr nichts passiert, was ich verhindern kann :upside_down_face: Betrifft aber nur den medizinischen Bereich, im sozialen Umgang und der Erziehung packe ich sie nicht unnötig in Watte. Sie ist erst 2, sie hat natürlich sowieso keinen stabilen Hormonhaushalt.

    sorry, lese erst heute wieder hier. Ich frage, weil einer meiner Goldenrüden Symptome zeigte, die sich der Schilddrüseneinstellung zuordnen liessen, im Beipackzettel aber nicht erwähnt werden.

    Unter anderem auch eine tropfende Nase. Und ich selber kenne das Symptom laufende Nase an mir selber auch.

    In den Beipackzetteln stehen solche Kleinigkeiten nicht, aber es gibt eben viele kleine Anzeichen und die sind von Hund zu Hund oft unterschiedlich.

    Ah verstehe. Ich bin bei meiner Hündin ja, sagen wir, etwas überfürsorglich und krieg bei jedem Symptom einen Herzinfarkt, dass sie etwas echt schlimmes hat... ich war schon wegen einem Pickelchen beim TA :face_with_tears_of_joy: und naja bisschen laufende Nase hatte sie neulich auch, aber TA hat gesagt ich soll erst kommen wenn es nach 7 Tagen nicht weg sie oder sie sich sonst irgendwie angeschlagen zeigt. Man kennt mich dort wohl :face_with_rolling_eyes: :nerd_face:


    Danke für die Antwort, ich schieb also zwischen das eh anstehende Blutprofil Ende April nicht nochmal extra eins weil die Nase mal getropft hat :winking_face_with_tongue:

    Meine Hündin hält auch problemlos über 12 Stunden. Wenn sie dann raus geht, spaziert sie gemächlich alles untersuchen bevor ihr einfällt, dass man auch pinkeln könnte. Also vielleicht ja :grinning_squinting_face: