Welpe entspannt nicht richtig in unserer Nähe

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  • Mehrhund es spricht doch keiner von störend.
    Ich habe Sorge dass es ihn stresst. Das ist das was er zur Zeit am wenigsten braucht. Wenn man es einfach lösen kann, wäre ihm doch geholfen.
    Zudem habe ich gefragt, wann sich so etwas automatisch legt. Rein informativ. Ebenfalls habe ich erwähnt, dass ich da derzeit kein Fass von mache, Weil genug andere Baustellen.

  • Zudem habe ich gefragt, wann sich so etwas automatisch legt. Rein informativ. Ebenfalls habe ich erwähnt, dass ich da derzeit kein Fass von mache, Weil genug andere Baustellen.

    Tilda ist nun mein 5. Hund und heute 17 Wochen jung. Sie ist eigentlich immer um mich herum, mich stört das nicht. Wenn mein Mann oder die (mittlerweile erwachsenenen) Kinder daheim sind ist sie mal bei mir, mal bei einem anderen Familienmitglied oder wir sind alle zusammen :-) .

    Bis jetzt haben alle Hunde, mit denen ich bisher mein Leben teilen durfte, irgendwann von allein damit aufgehört ständig in meiner/oder anderweitigen direkten Nähe sein zu wollen.

    Mit dem Alleinebleiben hatte später auch keiner Probleme.

    Alles Gute für Euch!

  • Mehrhund es spricht doch keiner von störend.
    Ich habe Sorge dass es ihn stresst. Das ist das was er zur Zeit am wenigsten braucht. Wenn man es einfach lösen kann, wäre ihm doch geholfen.
    Zudem habe ich gefragt, wann sich so etwas automatisch legt. Rein informativ. Ebenfalls habe ich erwähnt, dass ich da derzeit kein Fass von mache, Weil genug andere Baustellen.

    Danke für deine Antwort.

    Du hast ja auch genau dazu sehr viel unterschiedliche Antworten erhalten. Jetzt guckt halt, was zu dir und deiner Frau passt.

  • es spricht doch keiner von störend.
    Ich habe Sorge dass es ihn stresst

    Ich glaube, die allermeisten hier lesen es genau so, mach Dir keine Sorge.

    Und ich will auch mal gesagt haben: selbst wenn es euch einfach nur stören würde und ihr es deswegen nicht wollt, wäre das in meinen Augen völlig okay! "Nur" weil euer Hund in mehreren Aspekten krank ist, habt ihr mAn nicht vollkommen das Recht darauf verloren, das Leben mit Hund auch für euch so stressfrei und angenehm wie möglich zu machen. Das Dogforum ist manchmal sehr auf Selbstaufgabe für den Hund gepolt, aber im gelebten Alltag erlebe ich einen "gesunden Egoismus" auch im Umgang mit dem Hund als wichtig. Denn runterzuschlucken was einen stört usw. macht einen am Ende gestresst und fahrig und darunter leidet auch die Beziehung zum Hund.

    Und zu der Frage, wann es von selbst aufhört: bei meinem Hund nie, der würde das an neuen Orten usw. bis heute machen und je länger ich ihn machen lasse, desto stressiger wird es für ihn.

  • Ich wuerde uebrigens gerade bei einem kranken Hund Wert darauf legen, dass er mir nicht nachdackelt. Der soll sich bitte erholen und staendig auf Hab-Acht zu sein, widerspricht mAn der Ruhe/Entspannung, die fuer Erholung wichtig ist.

    Das heisst nicht, dass ich den kranken Hund wegpacke und ihn quasi isoliere. Aber ja, einfach nicht nachrennen erwarte ich. Ich hab hier aber einfach Kindertuergitter, allein das verhindert vieles.

  • Und zu der Frage, wann es von selbst aufhört: bei meinem Hund nie, der würde das an neuen Orten usw. bis heute machen und je länger ich ihn machen lasse, desto stressiger wird es für ihn.


    Exakt das. Kommt natürlich auf den Hunde Typ an.

    Ich hab hier zwei potentielle Stalker. Bei Emil hab ich das im Junghundealter nicht unterbunden, weil ich sowas schlicht vorher noch nie hatte und der dackelt mir mit seinen 10 Jahren noch immer hinterher. Ich kann ihn weg schicken, das geht schon, aber er bleibt in Hab acht.

    Bei Lucifer habe ich das von Anfang an unterbunden und der ist viel entspannter, wenn ich mich im Haus bewege, der pennt halt einfach. Emil starrt mir hinterher.

    Daher wäre das weg schicken, bzw Tür schließen auch mein Weg. Es ist so viel angenehmer für alle Beteiligten, wenn der Hund einfach pennt.

  • Also ich würde Cuper in solchen Situationen ja einfach "erklären", wer sich da oben bewegt, ihn mit auf die Toilette nehmen (unser Youngster ist ziemlich lange immer mit mir zur Toilette gegangen - bis er von alleine feststellte dass es langweilig ist), ihm sagen, er soll weiter "Heia machen" (ist hier tatsächlich ein bekanntes Signal für: "Halte jetzt Ruhe").

    Ich würde ihn wohl auch "zu mir einladen" - also auf die Couch, und dort kraulen, oder zu meinen Füßen, wo er dann z. B. eine große Rinderkopfhautplatte bekommt, mit der er sich beschäftigen kann, statt unruhig herumzulaufen.

    Kann es sein, dass Cuper aufgrund seiner ganzen Baustellen einfach unterfordert ist?

    Er durfte ja lange Zeit nur wenig machen, ist ja auch noch in einer Phase, wo ihr langsam machen müsst.

  • jou unterfordert trifft es wohl zusätzlich ganz gut. Wir können ja derzeit auch nur langsam alles steigern. Selbst Spaziergänge.
    Sein Nervensystem ist durch die ganzen Baustellen auch so in Mitleidenschaft gezogen. Da machen wir derzeit eher mehrere kleine Runden. Bei zu großer Runde geht er am Ende meist durch. Das soll nicht sein.

    Aber alles gut, es wird langsam besser. Und wenn man selbst als Laie sieht, dass er schöner läuft, freut uns das sehr.

  • Ein Praxistipp aus eigener Erfahrung: Eine kleine Pause mit einem Pausensnack für den Hund während der Spaziergänge einlegen.

    So "erarbeitet" ihr euch die Möglichkeit, den Organismus wieder runterfahren zu lassen, und es ist wieder mehr Kapazität für den Rest des Spaziergangs da.

    Vielleicht auch etwas Kopfarbeit während der Spaziergänge für Cuper einbauen, als spontane Idee:

    Einen (vielleicht sogar gut gefüllten?) Futterbeutel gut verstecken, an einem Platz wie z. B. einer Baumwurzel, wo es Einbuchtungen/Höhlen gibt, wo der Futterbeutel gut versteckt werden kann, evtl. mit etwas Laub abgedeckt, oder einem Stück Baumrinde.

    So muss er keine "Strecke" machen, und ihr könnt ihn angeleint lassen, und ihm auch ein wenig helfen (kleine Hinweise geben) bei der Suche.

    Der Snack in dem Beutel kann dann direkt danach für eine "Pause" genutzt werden.

    So dehnt ihr die Runden etwas aus, lastet Cuper dabei mental aus, und er kann dabei Stress abbauen.

    Wenn ich mir vorstelle, wie viel Bewegung ein junger Hund in dem Alter eigentlich braucht - auch, weil er so viel Power hat - und er wird gezwungenermaßen immer nur mit kleinen Runden "abgespeist" - das sorgt für Frust, und steigert den Stress.

    Nur als Idee, nehmt es als "Spielball" für Ideen, die zu Cuper und euch passen.

    Edit: Möglicherweise wirkt sich das auch auf sein "Verfolgungsverhalten" zu Hause positiv aus.

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