Welpe entspannt nicht richtig in unserer Nähe

  • ANZEIGE:
    Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
  • hinterher laufen find ich gar nicht so schlimm.
    Find es nur doof, das er gestresst ist, wenn er die andere Person nicht mehr im Zugriff hat. Das muss ja nicht sein.

    Ein erwachsener sicherer Hund, der im Leben steht muss auch nicht immerzu hinterhereiern.

    Und dann gibt's noch die Hilfpiluzeu, die nicht möchten, dass ihr Mensch Zuviel alleine macht.

    Ihr habt lediglich einen jungen Hund, der die "Truppe beisammen haben will".
    Das ist normal.

    Muss man nichts trainieren. Der braucht Sicherheit und Anleitung und viel Geduld.

    Wenn ich raus will und der Hund soll bleiben dann mache ich, Kommunikationsfaul, wie ich bin, nur ein Habdzeichen. Ohne Training. Das lernen hier alle Hunde einfach so.

    Wenn das Haus verlasse und den Hund nicht mitnehme sag ich: "Komm gleich wieder."

    Das ist Herz der 7. Hund, der daraufhin umdreht und sich hinlegt.

    Einfache so, ohne üben, ohne Training.

    Das lernen die so nebenbei.

  • Ok, da falle ich gerade echt aus dem Muster hier. Nur damit ihr wisst, dass man das unterschiedlich handhaben kann - ich hasse Hinterherlaufen und habe das recht zeitig unterbunden. Ich sage meinem Hund auch nicht jedes Mal, wohin ich gehe, wenn ich aufstehe. Ich mache es umgekehrt, ich sage ihm, wenn er mitkommen soll. Wenn ich nichts sage, will ich kein Hinterherlaufen.

    Dass der Hund irgendwann nachkommt, wenn man länger das Zimmer wechselt oder so, ist natürlich trotzdem normal. Aber kein Aufspringen und mich beschatten.

    Aber das bin nur ich, soll also keine Handlungsanweisung sein. Nur damit ihr ein diverses Bild davon bekommt, wie man damit umgehen kann - da können echt unterschiedliche Wege nach Rom führen.

  • Bei uns is es wie bei fliegevogel , ich will nicht, dass der Hund ständig den Kontrolletti macht. Wach werden und gucken, wenn ich aufstehe ist ok, aber nicht direkt selber aufstehen. Dass Rascheln in der Küche oder die Bewegung der Kühlschranktür lockt, finde ich ok.

    Bei uns war es eine Mischung aus Gewöhnung und Wegschicken. Wenn ich den Hund nicht da gebrauchen kann, wo er dann ankam hinter mir, hab ich ihn weggeschickt. Da reichte auch recht schnell ein schiefer Blick und man hat sich getrollt.

    Ist vielleicht ganz gut, ein bisschen zu regeln, wenn Cuper dazu neigt, dann aufgeregt zu sein.

  • fliegevogel rein aus Interesse, wie hast du ihm das vermittelt? Wir Habens halt mehrfach mit weg schicken versucht (was in dem Moment kurz geklappt hat) er nach einigen Sekunden dann aber doch wieder kam.
    Will da jetzt auch kein Fass von machen, wir haben genug anderen Mist, aber nun ja.

  • rein aus Interesse, wie hast du ihm das vermittelt? Wir Habens halt mehrfach mit weg schicken versucht (was in dem Moment kurz geklappt hat) er nach einigen Sekunden dann aber doch wieder kam

    Tatsächlich nachdrücklich wiederholt wegschicken, bis der Groschen fällt. Oder einfach nachlaufen verhindern (Türen, Gitter, Leine etc., je nach Situation). Aber ich habe natürlich einen anderen Hundetyp und andere Bedingungen - daher muss das für euch jetzt nicht automatisch auch sinnvoll sein.

  • rein aus Interesse, wie hast du ihm das vermittelt? Wir Habens halt mehrfach mit weg schicken versucht (was in dem Moment kurz geklappt hat) er nach einigen Sekunden dann aber doch wieder kam

    Tatsächlich nachdrücklich wiederholt wegschicken, bis der Groschen fällt. Oder einfach nachlaufen verhindern (Türen, Gitter, Leine etc., je nach Situation). Aber ich habe natürlich einen anderen Hundetyp und andere Bedingungen - daher muss das für euch jetzt nicht automatisch auch sinnvoll sein.

    Hier hat zu Anfang ein „kannst liegen bleiben“ geholfen.
    Ich steh auf, Hund will auch - zum Hund gedreht, Kopf geschüttelt, gesagt, dass sie liegen bleiben kann und ggf körpersprachlich gezeigt, was ich will. Also Hand vorstrecken wie ein „Stopp“ oder halt Körperschwerpunkt Richtung Hund nach vorn verlagern. Druck raus nehmen und gehen, wenn der Hund sich wieder legt. Und direkt nachfassen, wenn der Hund dann wieder aufstehen will.

  • Will da jetzt auch kein Fass von machen, wir haben genug anderen Mist, aber nun ja.

    Ja, das (emp)finde ich auch.

    Gibt es nicht wichtigere Sachen, wie Spiel, Spaß, gemeinsames Lernen, die Raum haben sollten neben dem Mist, der ja noch nicht komplett ausgestanden ist?

    Das ist jetzt kein Vorwurf, sondern eine Frage, die ich mir immer stelle, wenn mich mal etwas nervt.

    Ich frage mich dann, wie wichtig ist das, lohnt sich der Aufwand - oder kann ich die Energie nicht besser für Anderes aufwenden, wo mein Hund UND ich mehr von haben?

    Eines dürft ihr auch nicht vergessen: Vieles ist Gewohnheit, und es gibt viele kleine und größere Alltagsrituale, die sich im Laufe der Zeit etablieren, und für die man gar nicht "erzieht", zumindest nicht bewusst.

  • Es gibt einen grossen Unterschied zwischen Kontrolletti und einfach mitgehen wenn jemand den Raum verlässt.
    Und ich zumindest habe explizit erwähnt, dass man das unterscheiden und je nach dem genauer anschauen muss.

  • Wir habens auch hier schon mit aufstehen, hinsetzen, aufstehen, hinsetzen versucht, nachdem Motto, das muss ja mal langweilig für ihn werden.
    Auch konsequentes zurückschicken hilft nicht.

    Da lernt der Hund halt einfach nichts dabei.
    Wegschicken klingt immer so einfach, aber wenn der Hund nach dem wegschicken wieder kommt, dann ist entweder das Signal nicht gut genug aufgebaut oder der Hund schafft es einfach noch nicht.

    Mich hat das damals bei meinem Schäferhund aber gar nicht so gross gestört. Er kam sogar mit aufs Klo. Das hat sich mittlerweile gelegt. Im Büro wird er aber gezielt begrenzt, weil er mir selbst heute noch überall hin folgen würde. Das tue ich mit einem Innenzwinger bzw. einer riesigen Box, der davor einfach positiv belegt wurde ohne grossartig bewusst Training dafür aufzuwenden. Ich habe ihm einfach nur Futter, Kausnacks und Co da reingestellt und die Tür zugemacht. Klappt problemlos und er geht da auch von alleine rein.

    Hätte ich heute wieder einen Welpen, würde ich ebenfalls mit einer Box als "safe space" arbeiten. Kindergitter wären mir jetzt zu umständlich, aber unsere Türen lassen so was auch gar nicht zu ohne das man da Abdrücke im Holzrahmen hinterlässt.

  • Beim Wegschicken muss man durchhalten, also den längeren Atem haben als der Hund. Gerade Hunde mit Arbeitserbe sind ja darauf selektiert bei "Störungen" erst mal dran zu bleiben. Wenn man da als Mensch direkt sagt: "Ach, klappt nicht.", wird's halt auch nichts. Gerade bei Goldies ist stures Durchhalten bis der Hund aufgibt wichtig. Wichtig ist, sich dabei nicht emotional hochzukochen, sondern es stumpf einfach so lange durchzuziehen bis der Hund sagt: Na, dann eben nicht.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!