Eure Meinung zu einer Übung in der Hundeschule
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Bei negativer Verstärkung ist die "Belohnung" die Erleichterung, die der Hund empfindet, wenn er einen Weg gefunden hat, dem unangenehmen Druck zu entgehen. (=Sitzen, Platz etc)
Hm. Ich frage mich gerade, wo und ob ich das mal angewandt habe
Ja, bei dem Runterdrücken. Die „Belohnung“ ist, dass der Druck weg geht, sobald der Hund sitzt.
Klar funktioniert das. Ich sehe nur absolut keinen Sinn darin, simple Kommandos so aufzubauen.
Hunde sind keine reinen Reiz-Reaktions-Maschinen, deren Verhalten nur über die vier Lernquadranten definiert wird. Emotionen spielen u.a. auch eine Rolle. Und ein unangenehmer Reiz führt logischerweise zu einer negativen Emotion. Wüsste nicht, wofür man die bei Sitz und Platz braucht.
Edit, war zu langsam

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3. November 2024 um 11:16
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Wenn man das da nutzen möchte, dann müsste man es zumindest so kleinschrittig machen, dass der Hund nicht in Not kommt, sondern die Lösung schnell finden kann. Das reduziert den Stress.
Gestresst war er sehr. Da er sich beim Druck auf die Schulterblätter auf die Seite gelegt hat statt ins Platz hat man deutlich gesehen, dass er es nicht versteht. Ich hätte dort abbrechen müssen. Danke für die Erklärung ❤️
Sieh es so: Das passiert Dir so nicht noch mal.
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Sieh es so: Das passiert Dir so nicht noch mal
Definitiv nicht 🤗
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Ja, bei dem Runterdrücken.
Ich meinte vor dieser Übung in der Hundeschule 🤗 mir fällt nichts ein, bei dem ich das freiwillig mal so angewandt habe.
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Bedingung ist allerdings, dass der Hund ein Verhalten zeigt, dass zum Wegfall des Drucks und somit zur Erleichterung führt, das Ziel ist nämlich immer, dass dieses entsprechende Verhalten in der Zukunft häufiger gezeigt wird.
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Bedingung ist allerdings, dass der Hund ein Verhalten zeigt, dass zum Wegfall des Drucks und somit zur Erleichterung führt, das Ziel ist nämlich immer, dass dieses entsprechende Verhalten in der Zukunft häufiger gezeigt wird
Für mich aber unlogisch, wenn der Hund auf Kommando und Handzeichen Sitz und Platz kann.
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Bedingung ist allerdings, dass der Hund ein Verhalten zeigt, dass zum Wegfall des Drucks und somit zur Erleichterung führt, das Ziel ist nämlich immer, dass dieses entsprechende Verhalten in der Zukunft häufiger gezeigt wird
Für mich aber unlogisch, wenn der Hund auf Kommando und Handzeichen Sitz und Platz kann.
Na klar, und auch absolut nicht mein Trainingsweg bei sowas.
Es ging nochmal um das Prinzip (neg Verstärkung), mit dem da in deiner Gruppe trainiert wurde
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Ja, bei dem Runterdrücken.
Ich meinte vor dieser Übung in der Hundeschule 🤗 mir fällt nichts ein, bei dem ich das freiwillig mal so angewandt habe.
Da können wir dir auch nicht helfen, weil wir dich und deinen Hund nicht kennen.
Frust aushalten kann man auch über negative Verstärkung üben.
Ich hindere den Hund daran etwas zu tun, worauf er richtig Bock hat, weil er vielleicht laut wird. Wenn er sich selbstständig reguliert und runter fährt, darf er genau das tun, was er gerade wollte.
(Ist aber auch ein schlechtes Beispiel, da Vermischungen stattfinden)
Negative Verstärkung findet seine Anwendung in Bereichen, wo man den Hund aktivierend über kleine negative Impulse arbeitet. Das ist nicht zu verwechseln mit stark aversiven Zwängen. Richtig gemacht bekommt man keinen gehemmten passiven Hund, wie es gern behauptet wird, sondern einen sehr aktiven Hund.
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Man wird beim Hundetraining ebenso wie in der Alltagserziehung realistisch immer auf alle 4 Ecken des Quadrats zurückgreifen, je nach Situation. Also positive wie negative Verstärkung, positive wie negative Strafe.
Ich finde es aber sehr wichtig, daß man bewußt die positive Verstärkung nutzt, wo und wann immer es möglich ist, damit der Hund freudig und motiviert lernt.
Setzt man auf negative Verstärkung bei Sitz und Platz, wird die ganze Übung gefühlsmäßig negativ besetzt. Daran ändert auch eine nachgeschobene Belohnung nichts, weil die eigentliche und wichtigste Belohnung immer noch das Nachlassen des unangenehmen Drucks ist. Davon und nicht vom Leckerli hängt der Lernerfolg ab.
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Frust aushalten kann man auch über negative Verstärkung üben.
Da würde ich sogar mitgehen aber nicht bei Kommandos, die der Hund kann und die ich jederzeit abrufen kann. Das wäre für mein Gefühl eher was für andere Baustellen. Frust aushalten bzw überhaupt was aushalten wurde ja damit geübt, dass sie sitzen bleiben mussten, egal was passiert. Das hat wunderbar geklappt, das mit Druck in die Position bringen war mein Problem.
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