Unsere Leinenrambos - Umgang, Austausch und (Erfolgs)geschichten
-
-
Wir sind leider auch die Fixierer 🥵.
Und die 23KG zappelnden Aal... ähm Hund bekomme ich definitiv nicht auf den Arm 😉
Okay... mir ist das Problem klar und ja, wir arbeiten da wirklich hart dran... aber im Moment bin ich noch ziemlich oft einfach hilflos. Wir sind da schon auf einen guten Weg... wird auch immer besser... aber bis zum Durchbruch gehören wir wohl auch zu den blöden HH.
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
-
-
Wir sind leider auch die Fixierer 🥵.
Und die 23KG zappelnden Aal... ähm Hund bekomme ich definitiv nicht auf den Arm 😉
Okay... mir ist das Problem klar und ja, wir arbeiten da wirklich hart dran... aber im Moment bin ich noch ziemlich oft einfach hilflos. Wir sind da schon auf einen guten Weg... wird auch immer besser... aber bis zum Durchbruch gehören wir wohl auch zu den blöden HH.
Ich weiß nicht einmal, ob blöde HH das richtige Wort für dich ist
Persönlich unterscheide ich absolut zwischen "bemüht" und "ignorant". Wenn ein Hund fixiert, pöbelt, whatever bin ich die letzte, die mit der Pöbelqueen jemand einen Vorwurf machen kann. Glashaus und so...
Aber die Menschen die es nicht besser wissen, gern noch verstärken oder es einfach ignorieren, dass ihr Hund sich damit wie offene Hose verhält, gleichzeitig aber rummotzen, wenn ein anderer Hund sagt, was er von dem Verhalten hält, sind die blöden HH
Am besten dann noch die "Oh was guckst du denn so süß, willst du da mal hin hallo sagen?"-Fraktion
-
Ich muss zugeben, ich mag mittlerweile die „fixierende Fraktion“. Ich sehe es als super Training für meine Hunde, den anderen trotzdem zu ignorieren.
Generell hat sich bei mir vieles geändert, seit dem ich mit einer positiven Grundeinstellung in Begegnungen gehe. Immer nach dem Motto „jawoll, wieder ein Training 💪“. Natürlich hilft das kurzfristig nix. Aber langfristig hat es meine innere Anspannung gelöst. Ich habe irgendwann angefangen bewusst zu hoffen, dass der Hund einen Fehler macht, damit ich den korrigieren kann. Klingt gemeiner, als es ist. Man verfällt halt nicht mehr in diese Nervosität, weil man hofft, dass der Hund sich benimmt.
-
Und die 23KG zappelnden Aal... ähm Hund bekomme ich definitiv nicht auf den Arm 😉
Okay... mir ist das Problem klar und ja, wir arbeiten da wirklich hart dran... aber im Moment bin ich noch ziemlich oft einfach hilflos. Wir sind da schon auf einen guten Weg... wird auch immer besser... aber bis zum Durchbruch gehören wir wohl auch zu den blöden HH.
Wenn es der Hund gut zulässt, ist Hochheben sicher ein guter Weg. Großer Nachteil des Hochhebens ist in meinen Augen aber das Risiko, dass der Hund im Falle einer Übersprungshandlung in ziemlich ungünstige Körperteile (insbesondere ins Gesicht) schnappen könnte.
(*aus gegebenem Anlass in einem anderen Thread betone ich ab sofort an jeder beliebigen Stelle mein Geschlecht)
-
Und die 23KG zappelnden Aal... ähm Hund bekomme ich definitiv nicht auf den Arm 😉
Okay... mir ist das Problem klar und ja, wir arbeiten da wirklich hart dran... aber im Moment bin ich noch ziemlich oft einfach hilflos. Wir sind da schon auf einen guten Weg... wird auch immer besser... aber bis zum Durchbruch gehören wir wohl auch zu den blöden HH.
Wenn es der Hund gut zulässt, ist Hochheben sicher ein guter Weg. Großer Nachteil des Hochhebens ist in meinen Augen aber das Risiko, dass der Hund im Falle einer Übersprungshandlung in ziemlich ungünstige Körperteile (insbesondere ins Gesicht) schnappen könnte.
(*aus gegebenem Anlass in einem anderen Thread betone ich ab sofort an jeder beliebigen Stelle mein Geschlecht)
Gut das du in dem Zusammenhang auf das Gesicht hinweist
Ich hoffe zumindest, du meinst die Nase im Bezug auf den Übersprung
-
-
Von uns auch mal ein update.
Es klappt... besser. Noch nicht wirklich gut, aber es sind doch Fortschritte zu sehen.
Was gut ist: er kann in Summe (Anzahl Hunde) deutlich gelassener auf Hunde reagieren.
Schlecht ist, dass die restlichen jetzt weniger gut einzuordnen sind. Waren es lange Zeit nur dominante unkastrierte Rüden, reagiert er jetzt auch schonmal auf Hündinnen. Wobei es mir da eher aus Unsicherheit heraus scheint. Bei den Rüden war es ja schlicht Rüdenunverträglichkeit, wenn ihn da wer fixiert hat, dann fand er das schlicht empörend.
Bei den Hündinnen kann ich das noch nicht immer so richtig einordnen. Was er nicht so kann, sind sehr langhaarige Rassen, Briard und Co. Und mein Sennenhundmix ist Rassist, GSS oder Berner findet er durch die Reihe Mist, total egal ob Männlein oder Weiblein. Appenzeller sind okay. Fragt nicht... ich weiß es auch nicht.
Er flippt auch insgesamt nicht mehr so extrem aus. Eher so ein kurzes nach vorn gehen mit "bleib mir ja weg" Gebelle.
Aber mir geht es auch etwas wie Wonder2009 , ich bin selber gelassener geworden. Wenn es jetzt passiert, ja nu, dann Augen zu und durch. Und ich mach mir nicht mehr so den Kopf, was der Gegenüber denken könnte.
Und ich bin auch schneller geworden, wenn ich früh genug den Gegenüber sehe und weiß, das könnte knallen, dann mach ich größere Bögen, soweit es geht. Das hilft meist.
Okay, und dann kommt mal eine 100 Jahre alte Labbihündin daher, die sich hinlegt, weil sie kaum noch laufen kann, mit Hintern zu uns, und Hund flippt aus... ja da weiß ich dann auch nicht, was in seinem Kopf vorgeht. Denke das konnte er nicht richtig einsortieren, aber was weiß ich. Aber auch da, Aufstehen, Krönchen richten und weiter.
Thema fixieren, macht er auch gern, da hab ich auch noch nicht den richtigen Knopf gefunden, wie ich das unterbinde. Bisher geht das nur körpersprachlich, indem ich ihn schlicht umlenke. Da ich selber weiß, wie provozierend das ist und wie mein eigener Hund da bei anderen drauf reagiert, bin ich da aber sehr konsequent, das geht für mich gar nicht.
Oh und gut ist: wir wohnen eher ländlich, die Hundedichte ist hier nicht so extrem, wie in der Stadt. Dadurch knallt es so richtig eigentlich nur recht selten. Einfach, weil man den Erzfeinden und co. seltener begegnet
-
Ginger fixiert auch schon mal. Besonders gerne dann, wenn der andere Hund anfängt zu fixieren. Dann zieht sich der Terrier natürlich die metaphorische Lederjacke an und krempelt sich die Ärmel hoch (ich komm mir dann immer vor wie bei ,,Rauchende Colts"). Gerade auf dem Spaziergang hatten wir so eine Begegnung. Fixierender, pöbelnder Labrador und Ginger meint einen auf Matt Dillon machen zu müssen. Das hab ich dann auch abgebrochen, ich weiß ja, wie ätzend das ist, wenn man (in dem Fall das Gegenüber) einen großen (schweren) Hund an der Leine hat, der sich aufführt wie ein Berserker.
Aber wenn z.B., der alte Yorkie aus der Straße sich hinlegt und Ginger (oder Sphinx) anpöbelt, lass ich das meistens laufen. Da Ginger den Hund eh nicht für voll nimmt, Sphinx ihn gar nicht als Hund erkennt (,,Was ist das kleine Ding da, was da auf dem Weg liegt?") und das alte Ehepaar ihren 3 kg- Yorkie in jeder Situation halten kann, ohne umgerissen zu werden.
-
Es hat sich heute eine Frage bei mir ergeben bzgl. Belohnung und Timing nach dem "ausflippen", bei dem ich mir unsicher bin. Wie würdet ihr das machen oder wie macht ihr das:
Angenommen Yoshi ist ausgerastet. Fremder Hund ist vorbei gelaufen. Eventuell auch schon nicht mehr im Blickfeld. Yoshi ist noch aufgeregt aber reagiert auf das "Sitz" und schafft es auch mich anzuschauen.
Belohne ich das mit Leckerlie (weil er ja gehorcht) oder könnte er das falsch verknüpfen weil er noch aufgeregt ist?
Ich bin da unsicher ob er das dann als Belohnung für seinen Gemütszustand und das Ausflippen verstehen könnte. Er ist eben noch merklich unter (negativer) Anspannung. Andererseits ist es ja positiv das er hört und ansprechbar ist...
Würdet ihr in dem Moment belohnen oder nicht?
-
Es hat sich heute eine Frage bei mir ergeben bzgl. Belohnung und Timing nach dem "ausflippen", bei dem ich mir unsicher bin. Wie würdet ihr das machen oder wie macht ihr das:
Angenommen Yoshi ist ausgerastet. Fremder Hund ist vorbei gelaufen. Eventuell auch schon nicht mehr im Blickfeld. Yoshi ist noch aufgeregt aber reagiert auf das "Sitz" und schafft es auch mich anzuschauen.
Belohne ich das mit Leckerlie (weil er ja gehorcht) oder könnte er das falsch verknüpfen weil er noch aufgeregt ist?
Ich bin da unsicher ob er das dann als Belohnung für seinen Gemütszustand und das Ausflippen verstehen könnte. Er ist eben noch merklich unter (negativer) Anspannung. Andererseits ist es ja positiv das er hört und ansprechbar ist...
Würdet ihr in dem Moment belohnen oder nicht?
Ich umschiffe das tatsächlich.
Also solange der Hund noch aufgeregt ist, gibt es einfach kein Kommando. Ich möchte halt durchaus, dass der Hund selbst runter fährt. Meist braucht es hier aber auch nur wenige Schritte am Hund vorbei. Dann wird sich geschüttelt und man ist wieder "klar in der Birne". Ich hätte definitiv angst vor einer Fehlverknüpfung. Ich hab aber auch eine Meisterin der Verhaltensketten hier sitzen... Darum muss das bitte nicht allgemeingültig sein. -
Ich mache es genauso wie @Newbie2024 . Ich warte einfach drauf, dass sie sich selbst reguliert und dann geht’s einfach weiter
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!