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Qualzuchten IV
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Gast41354 -
1. Mai 2022 um 21:52 -
Geschlossen
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@Cindychill Die Frage müsste Dir eher eine der hier anwesenden Tiermedizinerinnen beantworten, da habe ich keine Ahnung, wie viel man da sehen kann.
Das Test, um den es hier geht, ist angelegt als eine Studie, die durchgeführt werden soll. Der Test ist auch nicht der aktuelle Test vom VDH, sondern angedacht als etwaige Optimierung dieses Tests. Das Ansinnen dabei ist, einen standardisierten Test zu entwickeln, der verlässlich gleiche Bedingungen für die teilnehmenden Hunde bietet und sich standardisiert, objektiv und ohne größere Messfehler auswerten lässt. Das ist bei einer individuellen Untersuchung nicht in der Form gegeben.
Aber er bildet halt nur den Ist-Zustand ab und das auch nur in einem begrenzten Rahmen. Als Messkriterium zur „Rasserettung“ halte ich den Test nicht für tauglich, ich wäre aber tatsächlich bei einer Reihe von Rassen eh für ein Zuchtverbot.
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26. Juli 2022 um 23:28
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Wenn dieser ominöse Fittnestest nicht mind 70-98% der Mopshunde aussortiert, dann ist er eh für die Tonne.
Der Mops ist nicht gesund, egal ob er diesen Test besteht oder nicht. Wie die TiHo und dieser Prof sich da vom VDH vorspannen lässt ist für mich unglaublich.
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Wenn dieser ominöse Fittnestest nicht mind 70-98% der Mopshunde aussortiert, dann ist er eh für die Tonne.
Der Mops ist nicht gesund, egal ob er diesen Test besteht oder nicht. Wie die TiHo und dieser Prof sich da vom VDH vorspannen lässt ist für mich unglaublich.
Der von ihm entwickelte Fitnestest hat genau das gezeigt, was du forderst. Hier ein Link zur Studie / Evaluierung seines Fitnesstests. Bei diesen Test geht es nicht darum, den Hund so weit an seine Leitungsgrenze zu führen, bis er tot umkippt. Man kann schon lange vorher erkennen, dass da etwas akut im argen ist... 70% der Hunde haben den Evaluierungstest nicht bestanden ( was einiges über die kranke Rasse Mops aussagt ). Ich glaube nicht, dass sich Prof. Dr. Nolte vor irgendwas vorspannen läßt, sondern dem VDH ( und den Möpsen ) "helfen" möchte, nur Hunde für die Zucht zuzulassen, die den Test bestanden haben. Ist halt ein Tropfen Wasser auf einen glutroten Lavaklumpen. In einem anderen Artikel hat er noch kritisch geschrieben ( finde ich gerade nicht ) ob sich so diese Brachyrassen überhaupt retten lassen, sieht er selbst als problematisch, weil es vermutlich zu wenig "gesunde" Tiere im Genpol gibt. Alternativ schlägt er die Einkreuzung anderer Rassen vor. Wenn der Test "einfach" auf andere Hunderassen mit den gleichen Problemen übertragbar ist, wäre das natürlich sehr hilfreich
Was der VDH nun daraus macht, ist dann ein völlig anderes (Feigen-)Blatt.
Ich persönlich wäre trotzdem für ein Verbot dieser Rassen. Das so ein Test überhaupt nötig ist um einigermaßen "gesunde?" Hunde aus der Masse der Kranken herauszufiltern, zeigt ja, dass da etwas komplett an die Wand gezüchtet wurde.
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Als Vergleich. Es gibt in einigen Ländern die Pflicht, ein sportärztliches Attest vor zu legen, wenn man an Wettkämpfen teilnimmt.
Ich habe so einen standardisierten Test in Italien ein paarmal gemacht. Da wird einiges untersucht und die größte Anstrengung war 5 Minuten (?) 10 Minuten (?) Treppen steigen. Nicht schnell, nicht extrem langsam.
In Spanien war ich zum selben Zweck auf einem Laufband, für mich wirklich langsam eingestellt.
Dabei wird mein Herzschlag kontrolliert, während und nach der "Belastung".
Es wird nicht versucht mich an meine Grenze zu bringen ("wie fit bin ich?"), sondern es wird geschaut, ob ich körperlich zu Belastung fähig bin.
So ähnlich klingt dieser Test für mich auch.
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Es wird nicht versucht mich an meine Grenze zu bringen ("wie fit bin ich?"), sondern es wird geschaut, ob ich körperlich zu Belastung fähig bin.
So ähnlich klingt dieser Test für mich auch.
Im Hinblick auf ganze Hunderassen finde ich das irgendwie extrem traurig.
Testen, ob ein Hund überhaupt zu körperlicher Belastung fähig ist. Wow.
Und so ein Aufwand. Unbedingt standardisiert, vergleichbar, etc.
Versteht mich nicht falsch, ich bin nicht gegen Tests!
Aber ich bin da wohl einfach zu rustikal veranlagt.
Ab aufs Fahrrad, x KM fahren und wer es nicht schaffe, der schafft es halt nicht und ist raus aus der Zucht.
Und wenn dem einen Hund 23 Grad zu warm waren und er hätte es bei 18 geschafft, dann gehört der trotzdem nicht in die Zucht, weil genau das doch der Anfang vom Ende ist.
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Und so ein Aufwand. Unbedingt standardisiert, vergleichbar, etc
Ein Datenerhebung ohne standardisierte Rahmenbedingung ist wissenschaftlich nicht auswertbar.
Damit wäre der Nutzen irgendwo bei Null.
Vielleicht sollte der Test nicht Fitnesstest, sondern Belastbarkeitstest heißen. Der Name ist echt irreführend.
Und wenn dem einen Hund 23 Grad zu warm waren und er hätte es bei 18 geschafft, dann gehört der trotzdem nicht in die Zucht
Bei 23 Grad lasse ich meinen Husky nicht am Rad laufen. Im Vdsv ist für Rad bei 22 Grad Schluß, bei 23 Grad darf kein Wettkampf durchgeführt werden.
Bei meinen beiden liegt ein ganz großer Unterschied zB auch darin, daß Goofy sich im Zweifel zurück nimmt, Yara nicht. Die arbeitet also härter und bekommt (zusätzlich) dadurch ein viel größeres Problem mit höheren Temperaturen.
Ein vergleichender Fitnesstest bei den beiden hätte bei Temperaturen über 20 Grad keine Aussagekraft, außer "Goofy ist cooler als Yara". Und das weiß ich auch so.

Plus, wenn Yara bei 10 Grad läuft gilt sie als fit, wenn sie bei 23 Grad läuft müßte man sie aussortieren. Also schaue ich doch nach Idealbedingungen für sie bei so einem Test, wodurch die Ergebnisse nicht wirklich belastbar sind, da nicht vergleichbar.
Da finde ich Laborbedingungen schon irgendwo sinnvoll.
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Man braucht keine Studien, wissenschaftliche Datenerhebungen oder gar Laborbedingungen um normale Hunde zu züchten.
Da reicht gesunder Menschenverstand.
Hier ist Radfahren bei 23 Grad kein Thema. Aber wir haben halt auch Flachland und viel Wind.
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Und bevor das jemand falsch versteht:
Es geht bei diesen Tests ja offensichtlich nicht um Malis, Border oder DD.
Sondern um Möpse, Bulldoggen und andere extrem Brachyzephale Hunde.
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Man braucht keine Studien, wissenschaftliche Datenerhebungen oder gar Laborbedingungen um normale Hunde zu züchten.
Da reicht gesunder Menschenverstand.Ich glaub langsam nicht mehr, dass es diesen "gesunden Menschenverstand" überhaupt gibt
Wenn das so wäre, müsste man diese ganze Diskussion ja gar nicht führen (und viele andere auch nicht).Solange es aber Züchter und Rasseliebhaber gibt, die alle Einschränkungen ihrer Hunde versuchen, zu relativieren, kommt man um standardisierte Testverfahren nicht herum. Damit eben am Ende keiner sagen kann, er hatte ja nur Pech, weil er unter Bedingung X und nicht Y starten musste. Genauso, dass offensichtlich haargenau in Zahlen definiert werden muss, ab welcher Schnauzenlänge ein Hund als QZ einzustufen ist, damit sich dann auch keiner mehr damit heraus reden kann, dass die Schnauze von schräg unten betrachtet doch gar nicht so kurz aussieht.
Traurig, dass sowas nötig ist, aber anders bekommt man wahrscheinlich gar keinen Fuß in die Tür

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Dieser Test wird an anderen Rassen erprobt. Ich find den Test zwar auch laecherlich, verstehe aber wieso man da erstmal gleiche Bedingungen fuer alle schaffen will/muss..
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