jagdinstinkt
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Hallo..
Ich würde gerne meinem Nachbar helfen.. Er hat einen Jack Russel mit Jagdtrieb auf Kanninchen. Wenn er eins entdeckt, ist er sofort weg und nicht mehr zurück zu holen. Hier ist überall um die Parks Straße aber er mag ihn auch nicht immer anleinen. Wie können wir das in den Griff bekommen? Vielleicht son teil das Zeugs in die Nase sprüht wenn er los rennt?!
Danke für Tips -
28. April 2007 um 11:45
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jagdinstinkt - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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...vielleicht mit Schleppleinentraining
Gib den Begriff doch einfach mal in unsere Suchfunktion ein, du solltest genug Lesestoff für die nächsten Tage finden! -
Zitat
Vielleicht son teil das Zeugs in die Nase sprüht wenn er los rennt?!
Wenn er sich das Teil vorher mal selbst an den Hals häng und testet - und es ihn nicht weiter stört, sprich da sicher nichts dagegen.
Suche einfach mal nach Anti Jagd Training - dort findest du Tips wie man dem am besten entgegenwirkt - ohne solche Schwachsinnigen Halsbänder.
Solange der Hund noch auf die Jagd geht - bleibt er an der Leine - ganz einfache Sache. Zumal ein Jäger zum Schutz des Wildbestandes den Hund erschießen dürfte, wenn dieser Wild hetzt.
Edit ...
Manchmal bin ich beim Tippen echt zu langsam

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Dein Nachbar wird um die Leine nicht drumrumkommen. Der Hund _darf_ keinen Erfolg mehr haben (hinterher rennen ist schon Erfolg).
Ansonsten: Schleppe! Und nicht immer nur in dem einen Park spazieren gehen, da ist es ja fast schon sicher (so wie es sich anhört), dass ihr auf Kaninchen trefft...viele grüße
silvia -
Zitat
Und nicht immer nur in dem einen Park spazieren gehen, da ist es ja fast schon sicher (so wie es sich anhört), dass ihr auf Kaninchen trefft...
Das wäre für Schleppleinentraining doch fast ideal!
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Hallo Caro,
also wenn der Hund hinterherrennt (hetzt), dann ist das bereits die letzte Phase des Jagens. Das Jagdverhalten fängt viel früher an, nämlich schon beim Witterung-aufnehmen bzw. Fixieren. Im Übrigen sollte Dein Nachbar bei so einem extrem jagdversessenen Hund nicht nur an der "Kaninchenjagd" arbeiten, sondern am Jagdverhalten generell, sonst schwenkt der bestimmt bald auf Eichhörnchen/Mäuse/Vögel etc. um.
In dem Moment, wo der Hund ein bewegliches Ziel auch nur fixiert, sollte bereits die Korrektur erfolgen, z.B. durch Rückrufen, wenn er seine Aufmerksamkeit dann seinem Herrchen schenkt (oder im besten Fall gleich angerannt kommt), sofort loben. Ich würde auch nicht gleich mit Kaninchen anfangen, da das ja sein "Fetisch" zu sein scheint. Beobachtet den Hund doch mal z.B. im Garten: Wenn der so einen großen Jagdtrieb hat, dann wird er mit Sicherheit auch jede Hummel gebannt mit seinem Blick verfolgen.
Problem dabei ist, dass das Jagen ein sogenannter "selbstbelohnender" Trieb ist, d.h. beim Jagen wird eine Menge Adrenalin etc. ausgeschüttet, so dass der Hund von sich aus ein Glücksgefühlt hat. Dieses gilt es ihm jetzt ordentlich zu verleiden.
Möglichkeiten gibt es dazu viele: Am einfachsten ist es natürlich, wenn er auf das Abrufen reagiert, überschwenglich bespaßt wird und gleich lernt "Aha, bei Herrchen ist es noch viel toller!".
Aber so, wie sich das anhört, ist es dafür schon zu spät. Also sollte Dein Nachbar mal testen, wie er seinem Hund den Jagdspaß am eindringlichsten "versauen" kann.
Vielleicht klappts mit einem laut scheppernden Schlüsselbund, der neben dem Hund auftrifft, vielleicht mit lautem Klatschen, einem schnellen Kniff in den Hintern oder auch erst mit einem Spritzer aus der Wasserpistole... (Schreckmethoden)
Ich weiß, das klingt jetzt etwas fies, aber das ist allemal besser, als wenn er beim Jagen auf die Straße läuft und angefahren wird.
Wichtig ist wie gesagt, dass er nicht erst reagiert, wenn der Hund schon losläuft, sondern direkt wenn er fixiert!Viel Erfolg.
LG, Sub. -
Das AJT (Anti Jagt Training) ist wohl eine der größten Herausforderung von vielen Hundebesitzer. Schleppleinentraining ist eine gute Sache nur hilft das nicht immer. Manchmal ist auch der Einsatz von negativer Bestärkung erforderlich wie z.B. (Disc´s, Master Plus, etc keine direkte körperliche Gewalt). In jedem Fall ist es wichtig vor dem hetzten einzugreifen denn das Jagen ist im Gegensatz zur Unterordnung ein Urinstinkt auch wenn nicht alle Sequenzen gezeigt werden. Positive Verstärkung einsetzten wenn dies bei dem Hund noch geht ist die beste Variante, wenn z.B. schon Jagderfolg vorhanden oder dies keine Wirkung zeigt, (wobei das AJT Zeit, Geduld und Konsequenz braucht) einen guten Hundeausbilder aufsuchen um sich zeigen zu lassen wie z.B. Disc´s richtig eingesetzt werden. Negative Verstärker gehören in keinem Fall in Hände von Laien da man hier sehr schnell, sehr viel kaputt machen kann. Dies aber immer grundsätzlich auszuschließen halte ich auch für falsch.
So jetzt könnt Ihr Steine auf mich werfen (ich sitze in einem stabilen Haus)
Gruß Oliver

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Oliver, wieso muß ich Disc's oder das Master Plus einsetzten, wenn der Hund über eine normale Leine abgesichert werden kann?
Ich werf nicht mit Steinen nach Dir, aber ich versteh es nicht.
Wieso nicht die Zeit/Geduld etc. in Schleppleine und AJT inverstieren?
Wie gesagt, ich versteh deinen Gedankengang gerade nicht, deswegen frag ich

Ach so, noch was *g* Du hast selbst gesagt, das negative Verstärker sehr schnell, sehr viel kaputt machen können. Meinst Du denn wirklich, das dann Leute - die ihren Hund hetzen lassen und das schon seit einiger Zeit - mit diesen Teilen verantwortungsbewusst umgehen?
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Hallo Murmelhof,
das Ziel ist doch der Freilauf oder? Natürlich kann ich den Hund bis zu seinem Lebensende an einer Leine lassen (Länge ist egal) aber das AJT soll doch dazuführen das der Hund das Jagen lässt bzw. ich es im Ansatz unterbinden kann. Ich habe ja nicht geschrieben das Disc´s etc. immer notwenig sind. Es gibt ein sehr gutes Buch von Pia Gröning (Gewaltfrei) es gibt aber auch ein Buch von Günther Bloch bei dem er, ich glaube es waren ca. 40 Hunde, das Rückrufkommando aufgebaut hat. Nur sehr wenige haben dann wenn die Hunde einen Hasen gesehen haben noch reagiert. In jedem Fall ist es wichtig bei einem Hund von kleinauf darauf zu achten das er nicht selbstständig den Weg verlässt (Wiese und Wald eigenständig erkundet) und auch z.B. das Vögel jagen sofort unterbindet. Klar sieht es lustig aus wenn ein kleiner Hund einen Vogel jagt aber die Vögel können der Anfang einer großen Leidenschaft werden.
Ich wollte im übrigen nur Rüberbringen das der richtige Einsatz z.B. von Disc´s notwendig sein kann damit der Hund später mehr Freiheit geniesen kann.
Denn leider funktioniert die Nase z.B. meines Hundes besser als meine ich kann nur sehr schwer erkennen ob er nur richt oder bereits eine Spur in der Nase hat. Denn ich rieche das nicht.

Ich habe mir auch einen Jagdhund gekauft und habe das AJT Buch gelesen bevor die Probleme da waren, denn jeder Halter dieser Rassen sollte das wissen das er einen Jagdhund hat und es nur wenige Hunde gibt die das auch sollen und dürfen.
Im Übrigen ist apportieren und / oder Dummyarbeit nicht für jeden Jagdhund geeignet, meiner z.B bringt etwas so 2-10 mal, dann hat er dafür keine Lust mehr. Wobei rennen würde Sie mit mir stundenlang wenn ich die Kondition dafür hätte.
Also kurzum sich früher Gedanken machen, Aufmerksam, Geduldig, Wachsam und Konsequent sein und nicht immer alles gleich verteufeln sondern sich informieren und seine eigene Entscheidung treffen. Aber niemals z.B. Disc´s einfach mal so ausprobieren.
Viele Grüße
Oliver
PS: sorry das es lange geworden ist
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Klar ist der Freilauf das Ziel. Ich denke aber, wenn ich eben von klein an daran arbeite das ein Abruf zu 100% funktioniert und ich lerne den Hund zu lesen, brauch ich eben keine Disc's etc.!
Ich hab nen Weimi-Mix (Mama allerdings aus ner Showlinie aus dem Ausland, daher also nicht dieser super extreme Jagdtrieb). Ich hab mich auch eingedeckt mit Büchern, hab vor dem Kauf der kleinen mit Jägern/Weimi-Besitzern/meiner Trainerin geredet usw.
Klar Dummyarbeit ist nicht für jeden Hund was, aber man sollte dennoch schauen, das der Hund irgendwie den Trieb kontrolliert ausleben kann. Ist jedenfalls meine Meinung! Die kleine macht schon Dummyarbeit und nach der BH-Prüfung werden wir in die Fährtenarbeit gehen. Wenn ich sie auslaste und sie kontrolliert den Treib ausleben kann/darf, dann ist die Wahrscheinlichkeit das sie unkontrolliert jagen geht, einfach viel geringer!
Verstehst Du was ich meine?

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