jagdinstinkt
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§§Das Bundesverwaltungsgericht Leipzig hat laut Pressemitteilung vom 23.02.2006 entschieden, dass der Einsatz von Elektroreizgeräten, die erhebliche Leiden oder Schmerzen verursachen können, bei der Hundeausbildung nach geltendem Tierschutzrecht verboten ist.§§
Wenn das so ist, warum bieten die Händler immernoch diese Geräte an???§§Viele Kynologen lehnen diese Methode in der Hand von Amateuren ab, da nicht sichergestellt werden kann, dass der Hund Strafe und Ursache miteinander verbinden kann. Beim Hund müssen Ursache (das Fehlverhalten) und Wirkung (Strafe) unmittelbar aufeinander folgen, schon zwei Sekunden werden als zu lange angesehen. Allerdings gibt es auch einige Befürworter des Teletaktgerätes, u. a. die amerikanische Tierschutzorganisation Humane Society, die den Ferntrainer ausdrücklich für Hunde mit starkem Jagdverhalten empfiehlt, da diese Tiere sonst kein freier Auslauf gewährt werden kann.§§
Das widerspricht sich alles doch ziemlich, oder?? -
1. Mai 2007 um 21:38
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jagdinstinkt - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Theoretisch könnte das Kaninchen den Hund krankenhausreif prügeln und der würde trotzdem beim nächsten mal wieder hinterhergehen!
Beim Jagen haben wir es mit einem Reiz-Reaktions-Schema zu tun, dieses gilt es aufzulösen.
Der Hund braucht ein Alternativverhalten!Was ich empfehlen kann ist das Buch Antijagdtraining von Pia Gröning.

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Zitat
§§Das Bundesverwaltungsgericht Leipzig hat laut Pressemitteilung vom 23.02.2006 entschieden, dass der Einsatz von Elektroreizgeräten, die erhebliche Leiden oder Schmerzen verursachen können, bei der Hundeausbildung nach geltendem Tierschutzrecht verboten ist.§§
Wenn das so ist, warum bieten die Händler immernoch diese Geräte an???Weil der Handel erlaubt ist, nur die Anwendung nicht :kopfwand:
Die Händler erzählen ihren Kunden natürlich nichts von dem Verbot
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Bibidogs die Anwendung ist verboten. Der Verkauf und Besitz dieser Teile nicht. Ganz einfach!
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Zitat
Wenn das so ist, warum bieten die Händler immernoch diese Geräte an???Weil es immer noch Deppen gibt - die diesen Sch** für die Einzige Möglichkeit halten und den Mist kaufen.
Leider sind wir nicht in Utopia wo alles so läuft wie man gerne hätte.
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Weil der Handel erlaubt ist, nur die Anwendung nicht :kopfwand:
Die Händler erzählen ihren Kunden natürlich nichts von dem Verbot[/quote]
Mag sein, aber ich habe auch eine Seite gefunden, wo es als Info drin stand.
Wie dem auch sei, das von mir erzählte war lange vor dem Erlass des Gesetzes und auch, wenn ich das Gerät nicht gut heißen will, aber in den beiden Fällen hat es das bewirkt, was es sollte!!
Damit will ich das Thema Teletakt auch beenden!!! -
Erst gackern und dann den *** einziehen ... :kopfwand:
Es ist grundsätzlich falsch einen Hund mit jeglicher Form von Gewalt zu erziehen. Ich könnte dir Brief und Siegel dafür geben das die Hunde in deinem Beispiel auch ohne diesen Schwachsinn von Gewalt hätten erzogen werden können. Das brauch vielleicht mehr Zeit, macht aber wesentlich mehr Sinn.
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Wenn Du meinst, dann ist das ja gut, da das nicht meine Hunde waren, kann ich nur sagen, es ging nicht anders, laut Besitzer und Trainer!!
Mehr kann und will ich dazu nicht sagen und mit Sch...... einziehen hat das nichts zu tun, die Diskussion ist mir einfach zu einseitig, da immer nur auf der einen Sache rumgepocht wird!!!! -
ZitatAlles anzeigen
Hallo Caro,
also wenn der Hund hinterherrennt (hetzt), dann ist das bereits die letzte Phase des Jagens. Das Jagdverhalten fängt viel früher an, nämlich schon beim Witterung-aufnehmen bzw. Fixieren. Im Übrigen sollte Dein Nachbar bei so einem extrem jagdversessenen Hund nicht nur an der "Kaninchenjagd" arbeiten, sondern am Jagdverhalten generell, sonst schwenkt der bestimmt bald auf Eichhörnchen/Mäuse/Vögel etc. um.
In dem Moment, wo der Hund ein bewegliches Ziel auch nur fixiert, sollte bereits die Korrektur erfolgen, z.B. durch Rückrufen, wenn er seine Aufmerksamkeit dann seinem Herrchen schenkt (oder im besten Fall gleich angerannt kommt), sofort loben. Ich würde auch nicht gleich mit Kaninchen anfangen, da das ja sein "Fetisch" zu sein scheint. Beobachtet den Hund doch mal z.B. im Garten: Wenn der so einen großen Jagdtrieb hat, dann wird er mit Sicherheit auch jede Hummel gebannt mit seinem Blick verfolgen.
Problem dabei ist, dass das Jagen ein sogenannter "selbstbelohnender" Trieb ist, d.h. beim Jagen wird eine Menge Adrenalin etc. ausgeschüttet, so dass der Hund von sich aus ein Glücksgefühlt hat. Dieses gilt es ihm jetzt ordentlich zu verleiden.
Möglichkeiten gibt es dazu viele: Am einfachsten ist es natürlich, wenn er auf das Abrufen reagiert, überschwenglich bespaßt wird und gleich lernt "Aha, bei Herrchen ist es noch viel toller!".
Aber so, wie sich das anhört, ist es dafür schon zu spät. Also sollte Dein Nachbar mal testen, wie er seinem Hund den Jagdspaß am eindringlichsten "versauen" kann.
Vielleicht klappts mit einem laut scheppernden Schlüsselbund, der neben dem Hund auftrifft, vielleicht mit lautem Klatschen, einem schnellen Kniff in den Hintern oder auch erst mit einem Spritzer aus der Wasserpistole... (Schreckmethoden)
Ich weiß, das klingt jetzt etwas fies, aber das ist allemal besser, als wenn er beim Jagen auf die Straße läuft und angefahren wird.
Wichtig ist wie gesagt, dass er nicht erst reagiert, wenn der Hund schon losläuft, sondern direkt wenn er fixiert!Viel Erfolg.
LG, Sub.Mit solchen Methoden wäre ich vorsichtig, ich arbeite mom auch am Jagdtrieb, aber mit nem laut scheppernden Schlüsselbund oder man kann auch Discscheiben nehmen, können multikausale Traumata ausgelöst werden, d. h. der Hund verbindet das vielleicht gar nicht mit dem Jagen ansich sondern mit mehreren anderen Dingen die sich gerade in der Umgebung abspielen, z. B. Jogger, spielende Kinder, Radfahrer, Spaziergänger usw. genauso sieht es da auch mit der Spritzpistole oder ähnlichem aus. Sprühhalsbänder sind eh nichts, da diese Angstreize auslösen, die genetisch fixiert sind, ein Hund dreht sich ja nicht umsonst vor dem hinlegen, das hat seinen Grund, es könnten ja Feinde z. B. Schlangen im Gras sein, somit löst das zischen des Sprühhalsbandes, welches wir vielleicht gar nicht wahrnehmen, eine beängstigende Wirkung. Ich war jetzt bei einer AJT-Spezialistin und sie sagte, erst einmal gar nicht mehr von der Leine nur noch mit Schleppe und Clicker-Training das ganze ca. 3 mal täglich a 15 Min. immer wenn der Hund sich auf mich konzentriert = clicken und natürlich direkt nen Leckerchen hinterher. Da ich das ganze gefühlte 3 Jahre mache, es aber erst in der Realität 1 Mon. ist, hat es zwar schon kleinere Erfolgsmomente gegeben, aber ganz klappt es natürlich auch noch nicht und auf Anfrage sagte die AJT-Spezialistin, das es seine Zeit braucht, bis sich der Clicker beim Hund richtig tief verinnerlicht hat.
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