Welpe bellt für Aufmerksamkeit und fürs Gassi müssen

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    Huhu,

    unsere kleine Labrador Dame, ist seit letzter Woche bei uns. Sie ist fast 4 Monate und kann schon einiges. Sie reagiert total gelassen auf absolut jede Situation. Kommt gut zur Ruhe und Schläft ausreichend. Absolut nicht Hibbelig oder Nervös. Eher der wohl faulste Hund, den ich jemals erlebt hab :grinning_face_with_smiling_eyes: .
    Ihr Tagesablauf ist zwar diese Woche noch neu für sie, aber er wird sich Wöchentlich Wiederholen und beinhaltet genug Zeit für Schlafen, Gemütlichkeit, Spielen und auch mal was neues entdecken(Wobei das mit ihrem neuen Wochen Rhythmus abgedeckt ist und erst mal keine Erlebnis Ausflüge dazu kommen).

    Sie lernt unheimlich schnell. Kann nun schon Sitz und lässt wenn ich Schluss sage unsere Schuhe in ruhe.
    Treppensteigen musste sie noch lernen und hat gleich mit gelernt: "Nur gegen Leckerlie Bezahlung laufe ich Treppen" :face_with_rolling_eyes:

    Sie kommt aus einem Haushalt mit Hunden, Kindern und war im Haus, Garten oder Welpenzimmer. Also rund um die Uhr konnte sie nach Lust und Laune jemanden anhüpfen und Toben oder bekam feine Leckerl.

    Bei uns ist es natürlich anders. Hier muss sie sich an uns anpassen. Das heißt auch mal im Welpengitter liegen bleiben, während ich Wild mit meinem Sohn durch die Wohnung Tobe. (Solang sie ihre Schlafenszeiten hat, klappt das sogar sehr gut).

    Wenn sie allerdings nicht ihre Schlafenszeit hat und Aufmerksamkeit möchte, dann werden wir angebellt.

    Mittlerweile haben wir da aber auch schon erkannt, das es durchaus auch bedeutet, dass sie zum Lösen nach draußen möchte.
    Wirklich Stubenrein ist sie noch nicht, also wird draußen nur selten gemacht. Das scheint an der Aufregung zu liegen. Zum Lösen gehen wir immer zur gleichen Wiese, da klappt es immer öfter. Auf anderen Wiesen hat sie bisher noch nie gemacht. Heißt also, Sie Bellt, wir gehen runter. Sie macht ewig nicht, wir gehen hoch. Sie bellt wieder, wir gehen runter... Im Idealfall macht sie irgendwann draußen, manchmal aber dann doch in die Wohnung.

    Wenn ich der Meinung war, sie bellt mich an, wegen Aufmerksamkeit hab ich sie auch schon Ignoriert. Allerdings Bellt sie dann deutlich Energischer. Wenn ich ihr "Pssst" sage, dann lässt sie sich unterbrechen.

    Ortsbezogen im Badezimmer hat es schon geklappt, ihr das Bellen nach Aufmerksamkeit abzugewöhnen. Sie muss mich wegen meinem Schwerbehinderten Sohn immer begleiten. Im Badezimmer bin ich direkt neben ihr, kann schnell Psst sagen und sie ins Platz legen. Dort legt sie sich mittlerweile von selbst sofort hin und schläft dort morgens früh.
    Auch mitten in der Nacht bellte sie mich die ersten Nächte zwischendurch an und wollte spielen. Mittlerweile schläft sie Nachts ganz gut durch und steht nicht mehr mitten in der Nacht Bellend in bester Spiel Laune vor mir.

    Im Wohnzimmer ist es Problematischer. Besonders wenn mein Sohn auch grad Aufmerksamkeit haben möchte. Bisher war die einzige halbwegs funktionierende Lösung, sie an der Leine bei mir zu halten. Dann legt sie sich irgendwann hin und schläft.

    Hat jemand Tipps, um das Bellen für Aufmerksamkeit abzugewöhnen ohne es Ausversehen zu verstärken?

    Oder mache ich mir zu viele sorgen und es wird sich verwachsen, wenn sie hier merkt, dass sie nicht der Nabel der Welt ist und nicht für jedes anbellen oder anhüpfen sofort jemand mit ihr HalliGalli macht?

  • Hi,

    also es scheint ja in vielen Situationen schon besser geworden zu sein.


    Ich wäre vorsichtig mit dem Ignorieren / Unterbrechen, wenn sie eben auch bellt, wenn sie raus muss. Wir sind da bei unserem auch "reingefallen", da war es Winseln. Er winselte anfangs viel, auch für Aufmerksamkeit, und wenn man das einfach ignorierte, dann lief ein Bächlein ins Haus.


    Irgendwann kann man die Anlässe ggf. am Ton des Bellens aber evtl. auseinanderhalten, und dann würde ich es in der Tat unterbinden, wenn Ihr sicher seid, dass es ihr echt nur um Aufmerksamkeit geht.


    Eine Möglichkeit wäre vielleicht auch, erst einmal für ein paar Sekunden gar nicht zu reagieren, in der Zeit zu überlegen, ob sie ggf. raus muss und sie dann entweder ruhig rausbringen, oder - wenn sie wirklich gerade erst gemacht hat und es eben eher Aufmerksamkeit ist, dann weiter ignorieren oder eben "Pssst", wenn das besser hilft.


    Unsere beiden Hund sind nicht sooo sensibel und unser Kleiner ist auch schon älter als Eure und länger bei uns. Da gibt es auch mal ein "Hey!", wenn er z.B. aus Trotz bellt. Kommt selten vor, eigentlich gar nicht mehr, seit wir eben nicht in seinem Sinne drauf eingehen.


    Aber unterm Strich klingt doch alles gut. Sie ist ein junger Hund, dem es noch schwer fällt, bei Action (mit Deinem Sohn) ruhig zu bleiben. Das kann man m.M.n. auch noch nicht unbedingt verlangen in dem Alter und nach so kurzer Zeit bei Euch.


    Und beim Bellen sollte man auch unbedingt nachdenken, was die Gründe sind und ggf. die bearbeiten, und nicht einfach nur daran arbeiten, dass der Hund nicht mehr bellt.

    Unser Kleiner hat ganz am Anfang z.B. aus Angst gebellt, da muss man dann eher schauen, wie man diese Situationen meistert, als zu versuchen, das Bellen abzustellen.

  • Das mit dem Bellen hatten wir auch gehabt. Ihm ging es aber schlicht um Aufmerksamkeit, ich finde es wie schon genannt wichtig zu unterscheiden worum es dem Hund geht. Das Aufmerksamkeitsbellen haben wir hier konsequent ignoriert. Vor allem in der Phase war ich teilweise non-stop mit Oropax in der Wohnung unterwegs. Aber auch hier muss man wieder unterscheiden, da Bellen durchaus auch selbstbelohnend sein kann. War hier nicht der Fall, jeder Versuch das Bellen zu unterbrechen war ein Strich auf seiner Liste, auch "negative" Aufmerksamkeit hat er gerne in Kauf genommen.

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  • Als sie den ersten Tag bei uns war und so da hockte und uns dann einfach anbellte, war mein erster Gedanke "Wow. Ist die so gemütlich, dass sie uns anwufft, damit wir zu ihr hin gehen und nicht sie ihren hintern hin zu uns Bewegen muss?" :see_no_evil_monkey: .
    Mittlerweile kenne ich sie ja schon etwas und glaube, das genau dieser erste Gedanke tatsächlich auch ein wenig stimmte :rolling_on_the_floor_laughing: .

    Ignorieren ist schwierig, da wir eine Mietswohnung haben. Wobei ich auch immer mehr warte, bis ich unterbreche. Will den Tag nicht vor dem Abend Loben, aber glaube sie merkt schon langsam, dass ihr Wuffen nicht willkommen ist und jankt jetzt mehr statt sofort ihr kräftiges Stimmchen einzusetzen.
    Und ich glaube sie kommt etwas in unseren Tagesrhythmus mehr mit rein. Ein wenig glaube ich nämlich auch, dass es "Langeweile" ist. Allerdings ist unser Wochenrhythmus gerade für so einen kleinen Hund nicht ohne. Aber das kann sie ja noch nicht Wissen, dass sie ihre Energien draußen genug los wird :smiling_face: .

    Wir haben letzte Nacht mal als Regel eingeführt, dass sie nicht mehr auf die Couch oder das Bett darf. Dadurch scheint es "klarer" zu sein, wenn mein Sohn darauf herum Hüpft und Hampelt, dass es kein gemeinsames Spiel mit unserer Tiny ist. Und sie kann sich dadurch Freier in der Wohnung Bewegen, weil ich sie weniger bei mir anleinen brauche bzw. das Welpengitter nicht mehr zu machen muss.
    Es war dadurch eine wahnsinnig anstrengende Nacht... Aber dafür nutzt sie ihr Hundekissen im Welpengitter heute schon viel selbstständiger ohne das ich sie hinbringen muss, als Ruhezone und brauch auch das Gitter dann nicht zu machen :hugging_face: .

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