Malinois Hündin übernehmen?

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    Hallo liebe Forenmitglieder,


    ich habe mich hier neu angemeldet und würde mich einfach über ein paar Meinungen und/oder Erfahrungsberichte freuen:

    Ich wünsche mir seit meiner Kindheit einen eigenen Hund, meine Eltern waren aber immer dagegen.

    Mittlerweile bin ich 36 Jahre und stehe komplett auf eigenen Beinen.

    Ich spiele seit ca. 1 Jahr ernsthaft mit dem Gedanken mir meinen Kindheitstraum zu erfüllen, habe bisher aber noch nicht aktiv nach einem Hund gesucht.

    Nun bietet sich mir wahrscheinlich die Möglichkeit eine Malinoi Hündin die als Wachhund bei meinem Arbeitgeber gedient hat zu übernehmen. Ihre „Dienstzeit“ wird im Sommer beendet. Die Hündin ist dann 6 Jahre alt und besitzt eine Schutzhundeausbildung, sowie einen Wesenstest (beides habe ich bisher nicht schriftlich gesehen).

    Die Hündin lebt bei uns auf dem Firmengelände in einem großen Zwinger und geht mit dem Sicherheitsdienst mehrmals täglich das Gelände ab. Ich besuche sie auch mehrmals täglich, werde freundlich begrüßt und darf sie kraulen, wir sind uns also nicht fremd.


    Mir stellen sich jetzt natürlich mehrere Fragen:


    1. Kann man einen solchen Hund an das „drinnen“ leben gewöhnen?
    2. Wie sieht es mit der stubenreinheit aus? Sind erwachsene Zwingerhunde schwer stubenrein zu bekommen? In ihrem Zwinger erledigt sie ihr Geschäft immer nur im Rasenbereich, auf den Asphalt macht sie nicht und in ihre Hütte sowieso nicht.
    3. Besteht bei Zwingerhunden mehr Trennungsangst bzgl des alleine Bleibens als bei anderen Hunden?

    Ich bin in der glücklichen Lage den Hund mit ins Büro nehmen zu dürfen, habe allerdings auch noch meine Eltern die 5 Straßen weiter wohnen, sowie eine Hundepension in unmittelbarer Nähe. Trotzdem gibt es Situationen in der sie auch mal zuhause bleiben müsste aber natürlich nicht ewig, wir reden von 1-3 Stunden und das nicht jeden Tag, sondern nur wenn ich mal zum Arzt oder anderen Terminen muss.


    Da ich jahrelang Pferdebesitzern war, bin ich es gewohnt bei jedem Wetter draußen zu sein und mir ist ebenfalls bewusst, dass ein Malinoi zu den Arbeitshunden zählt und beschäftigt werden möchte.

    Ich freue mich über Erfahrungsberichte

    Liebe Grüße Blissball

  • Alsoooo in Anbetracht dessen, dass Du nicht Mal die Rasse richtig schreiben kannst, würde ich davon abraten, einen Hund dieser Rasse zu kaufen. Einfach, weil Du uninformiert wirkst, was mit einem Hund DIESER Rasse auf Dich zukommen wird.

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  • Alsoooo in Anbetracht dessen, dass Du nicht Mal die Rasse richtig schreiben kannst, würde ich davon abraten, einen Hund dieser Rasse zu kaufen. Einfach, weil Du uninformiert wirkst, was mit einem Hund DIESER Rasse auf Dich zukommen wird.

    Die Antwort finde ich ja nun mal so etwas von daneben. Was hat denn die korrekte oder unkorrekte Schreibeweise einer Hunderasse mit den Fähigkeiten als Hundehalter zu tun? Dass erschließt sich mir nun überhaupt nicht.

  • Man kann die meisten Hunde daran gewöhnen, drinnen zu leben. Meine eine Hündin hat mehrere Jahre auf der Straße gelebt und sich super ans Wohnungsleben gewöhnt, Stubenreinheit war auch kein Problem.

    Das größere Problem dürfte sein, dass der Hund ein ausgebildeter Wach- und Schutzhund ist, der gelernt hat, zu wachen und zu schützen, aufzupassen und der dann erstens vermutlich weiter den Schutzhundesport haben möchte und zweitens nicht von einem Hundeanfänger führbar ist.

    Wachschutzhunde melden. Das wird diese Hündin dann auch tun, auch in der Wohnung. Ob das bei den Nachbarn dann so gut ankommt, ist die Frage.

    Auch entscheiden Malis gerne, was jetzt angebracht ist, wenn man ihnen nicht vermitteln kann, dass man dazu ganz gut selbst in der Lage ist. Es kann also passieren, dass sie fremde Menschen überflüssig findet und das auch deutlich zeigt, dass sie Passanten von dir fernhalten möchte, dich testet, ob du als Führungspersönlichkeit taugst, deine Entscheidungen in Frage stellt, wenn du nicht so souverän rüberkommst (was dir als Anfängerin garantiert mal passieren wird) und auch Fremdhunde sind nicht jedes Malis bester Freund. Das wären eher meine Bedenken, vor allem wenn du nicht weißt, wie genau sie ausgebildet wurde - da gibt es mWn im Wachschutz keinen einheitlichen Standard.


    Als Anfängerin kannst du es dir wesentlich leichter machen als einen ausgedienten (wieso eigentlich, mit sechs Jahren ist sie doch noch fit und mitten im Leben?) Mali aus dem Wachschutz zuzulegen.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Puh. Ich würd mir das sehr, sehr gut überlegen!

    Hast du einen Zwinger, in dem sie notfalls leben könnte, wenn sie sich einfach nicht ans Haus gewöhnt?

    Was heißt 'mit ins Büro'? Ihr Job war bisher wachen, das wird sie auch weiterhin tun (zumindest bis sie was anderes gelernt hat). Und das kommt in einem Büro eher nicht so gut an.

    Sie wird mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Thema mit Artgenossen haben. Und mit fremden Menschen. Da erledigt sich die Idee mit der Hundepension von alleine (die meisten haben eh so ein Problem mit Malis :hust: ). Außer dort sind Zwinger.

    Ja, sie kann sich ans Haus gewöhnen und auch lernen sich nur draussen zu lösen. Oder auch nicht. Da gibts keine pauschale Aussage.

    Wenn du zur Miete wohnst: Dir ist klar dass es sehr, sehr viele Menschen weniger gut finden, wenn ein Hund öfter anschlägt? Das könnte zum Problem werden.


    Das du es gewöhnt bist bei jedem Wetter draussen zu sein ist schön. Wird bei einem Malinois aber nicht reichen. Auch nicht mit 6 Jahren. Da muß dann schon mehr gemacht werden.

    Ich hab hier 2 6-jährige und einen fast 9-jährigen. Die sind von dem was sie noch leisten und fordern vieles, aber keine Rentner.

    Wenn sie ne Schutzdienstausbildung hat (nicht Schutzhund, ausser sie ist Diensthund einer Behörde. Dann hätte sie aber mehr zu tun, als nur zu wachen), wann hat sie die gemacht? Also wann/wie oft wurde mit ihr trainiert?


    Wieso wird sie mit 6 Jahren abgegeben?



    Ich bin da immer der Buh-Mann und werde auch hier jetzt sein:
    Ich sehe keinen Mali bei einem Anfänger (Ausnahmen gibts, die sind aber anderes als hier beschrieben). Auch/erst recht keinen ehem. Wachhund!


    Und die Rasse schreibt sich Malinois ;) Ich änder mal den Titel..

  • Mag jemand mal den Thread mit dem Mali verlinken, der eigentlich beim “Vorführen“ so toll hörte, sich aber dann vom unerfahrenen TE nicht händeln lies/nicht zur Ruhe kam?

  • Meine Autokorrektur hat das „s“ tatsächlich jedesmal geschluckt, ich weiß durchaus wie man diese rasse korrekt schreibt.

    Ich wirke vielleicht uninteressiert, bin es aber gewiss nicht.

    Und mir ist auch klar, dass ein solcher Hund eine andere Beschäftigung benötigt als der Labrador meiner Schwester.

    Bei mir in der Firma werden Wachhunde in einem bestimmten Turnus „ausgetauscht“ und dann eben vermittelt.

    Die Vorgängerin der jetzigen Hündin lebt einige Ortschaften weiter mit Familienanschluss.


    Ich bin mir nicht sicher ob die jetzige Hündin wirklich ausgebildet wurde (daher erwähnte ich, dass ich keine Unterlagen gesehen habe).

    Jeder kann sie streicheln, sie zeigt keinerlei Aggressionen, möchte einfach nur gestreichelt werden.


    Wie gesagt, ich möchte mich VORHER informieren.

    Mit ins Büro nehmen bedeutet, dass ich seit 15 Jahren ein Einzelbüro habe und dort eben einen Hund mitnehmen dürfte. Kundenverkehr gibt es bei uns generell nicht.

    Für einen Zwinger hätte ich zuhause keine Möglichkeit. Ich wohne im Eigentum, benötige also keine Erlaubnis von einem Vermieter. Nachbarn sind allerdings vorhanden

  • Grundsätzlich kann man Hunde die an sich sehr menschenbezogen (das ist ja nicht unbedingt bei jedem so) sind meistens gut an das Leben drinnen gewöhnen. Wenn der Hund zwingersauber ist, ist er idR auch recht schnell stubenrein und wenn er im Zwinger die Klappe hält und da kein Theater macht, bleiben sie normal auch gut alleine. So viel dazu.


    Aber:

    Du bist Anfänger und der Hund hat bisher wohl einige Verhaltensweisen gezeigt, die du nicht mehr weiter tolerieren wirst können. Ganz abgesehen vom generellen rassentypischen Verhalten. Wenn der Hund bisher gewacht hat und es erwünscht war, dass er selbstständig Krach macht, wirst du damit wohl keine Freude in einer Wohnung haben. Wenn sie das Firmengelände nicht wirklich verlassen hat und da einzeln war, kann es auch gut sein, dass sie im zivilen Leben Probleme mit andern Hunden und Menschen hat. Auch die Option Bürohund kann sich schnell erledigt haben, wenn sie das bisher erwünschte Verhalten auch zeigt wenn dein Kollege nur mal eben schnell was von dir braucht.

    Ausserdem würde ich mich fragen warum sie mit 6 Jahren verkauft wird. Ist sie gesund? zeigt sie Verhaltensauffälligkeiten? Ein 6jähriger Mali ist kein alter Hund.


    Generell bin ich nicht der Meinung das ein Malinois ein Hund für einen Anfänger ist, auch wenn das mittlerweile von einigen gerne suggeriert wird. Da sprechen aktuell 752 Hunde auf Malinois in Not (innerhalb eines guten Jahres, wenn ich das richtig im Kopf habe) und viele persönliche Erfahrungen eine andere Sprache. Erst recht kein ausgedienter, 6 jähriger Wachhund.

  • Und ich war für die Hündin bis vor kurzem übrigens auch noch völlig fremd. Sie hat schon von weitem mit dem Schwanz gewedelt und als ich näher kam hat sie gefiept. Dann hab ich sie gestreichelt... und gestreichelt...und gestreichelt

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