Einzelstunden beim Hundetrainer bei Aggressionen gegen Artgenossen, Erfahrungen?

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    Hallo,

    um es kurz zu fassen: Mein Hund ist bei Hundebegegnungen eine total Katastrophe. Ich würde daher gerne einen Hundetrainer aufsuchen. Nun wollte ich mal fragen wie da eure Erfahrungen sind?


    Ich möchte nicht unbedingt, dass jemand zu mir nach hause kommt und kann mir auch keine 20 Einzelstunden leisten.


    Ich hatte schon bei einen Hundetrainer angerufen, aber der machte schon am Telefon keinen überzeugenden Eindruck, sodass ich ungern die 100 Euro für das Erstgespräch ausgeben wollte.


    Wer war mit so einem Problem schon mal beim Hundetrainer und wie viele Einzelstunden waren bei euch nötig?


    LG

  • Ich würde bei sowas auf jeden Fall auf dein Gefühl vertrauen. Wir waren bei 5 verschiedenen Trainern, die alle nicht so wirklich helfen konnten und da hat das Gefühl von Anfang an nicht so gepasst.

    Vllt möchtest du grob schreiben wo du her kommst, eventuell kann jemand eine Empfehlung aussprechen?

  • Mit Empfehlungen ist das so eine Sache. Die meisten Hundehalter aus meiner Gegend empfehlen mir eine bestimmte Hundeschule. Da ist die Trainerin aber höchstens Ende 20. Hat man in dem Alter wirklich schon so viel Erfahrung?


    Wie lange warst du denn bei den 5 verschiedenen Trainern? Immer nur eine Stunde?

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  • Mit Empfehlungen ist das so eine Sache. Die meisten Hundehalter aus meiner Gegend empfehlen mir eine bestimmte Hundeschule. Da ist die Trainerin aber höchstens Ende 20. Hat man in dem Alter wirklich schon so viel Erfahrung?


    Wie lange warst du denn bei den 5 verschiedenen Trainern? Immer nur eine Stunde?

    In der ersten Hundeschule hatten wir 10 Gruppenstunden und ca 5 Einzelstunden. In der anderen waren 4 verschiedene Trainer(haben alle nochmal etwas unterschiedlich gearbeitet)Dort hatten wir auch jeweils 10 Gruppenstunden(wechselnde Trainer)und 3 Einzelstunden.

    Ich denke auch in jungem Alter, kann sie bestimmt eine gute Hundetrainerin sein. Aber ich dachte eigentlich auch eher an Empfehlungen aus dem dogforum.

  • Bei dem Problem ist es wichtig jemanden zu finden, der die Beweggründe deines Hundes einschätzen kann. Unsicherheit, Frust, Geprolle,... Kann viele Ursachen haben. Meine Trainerin ist auch jung aber hat dafür ein Auge und konnte mir meinen Hund nach 5min erklären und nach 5 Gruppenstunden war das Thema erledigt. Ich finde Einzelstunden nicht verkehrt aber oft ist es mit Gruppenstunden auch echt gut. Vor allem weil man mit Gleichgesinnten in einem Boot sitzt und sich nicht schämen braucht, wenn man eine keifende Bestie an der Leine hält und es mit Fassung nehmen muss.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hier hat es auch erst bei der dritten Trainerin gepasst.

    Bei ersten hatte ich eine Gruppenstunde, beim zweiten ich glaube vier Einzelstunden. Hat nicht wirklich geholfen.

    Bei der dritten Trainerin hatte ich zwei oder drei Einzelstunden, dann wusste ich den weiteren Weg und habe alleine (erfolgreich) weitertrainiert.

    Ich denke auch, man sollte da aufs Bauchgefühl hören. Trainer eins und zwei waren mir wärmstens empfohlen worden und ich bin deswegen beim Zweiten länger geblieben, obwohl ich schon dachte, dass es nicht passt.

    Alter wäre für mich jetzt kein Kriterium, spielt ja keine Rolle, wenn sie gute Arbeit macht.

    Ausschließlich Gruppenstunden zu nehmen finde ich vor allem dann weniger hilfreich, wenn sie immer am gleichen Ort und/oder immer mit den gleichen Hunden stattfinden. Die Wahrscheinlichkeit wäre mir zu hoch, dass der Hund dann nur an diesem Ort/nur mit diesen Hunden nett ist.

  • Kommt natürlich auf die Hundeschule an. Bei unseren beiden Hundeschulen wurden die Orte gewechselt bei den Gruppenstunden, sowie auch bei den Einzelstunden. In der zweiten Hundeschule haben auch die Hunde durchgewechselt. Das hat unseren aber noch mehr irritiert. Ist vllt auch Typsache, wie man am besten ein Fuß in die Tür bekommt.

  • Ich würde definitiv einen Trainer nach Hause kommen lassen und mit dem in Deiner Umgebung spazieren gehen und das Verhalten des Hundes bewerten lassen.


    Gruppenstunden sind dafür mMn nicht geeignet. Meine Hündin hat auch ordentlich gepöbelt, aber NIE in der Hundeschule oder im Verein. Und auch nicht, wenn wir woanders waren, weil das pöbeln bei ihr territorial motiviert war. Hätte mir also genau gar nix gebracht irgendwo anders zu trainieren.


    Außerdem lernen Hunde ortsbezogen, nur weil es auf einem social walk in Hintertupfingen dann klappt, heißt das noch lange nicht, dass es vor der eigenen Haustür/der eigenen Umgebung funktioniert.


    Insofern würde ich einen Einzeltermin buchen und das mal anschauen lassen. Üben und trainieren musst Du sowieso selbst, der Trainer kommt dann nur in gewissen Abständen um die Entwicklung zu beurteilen. Ich denke nicht, dass man dafür unendlich viele Stunden braucht, wenn man fleißig ist und einen gescheiten Trainingsplan an der Hand hat.


    Viel Erfolg. :smile:

  • Ja, am Ende kommts natürlich immer auf den individuellen Hund an.

    Ich kann nur sagen, dass bei beiden meiner Hunde bei bekannten Hunden eine Gewöhnung eintritt und ich deswegen ziemlich sicher bin, dass nur mit Gruppenunterricht das Problem im Alltag nicht gelöst wäre. Außerdem war/ist es an fremden Orten immer weniger problematisch.

    Mir ist es deswegen immer lieber, Trainer kommen in die Alltagssituation, in der ich das Problem sonst auch habe (ohne Hundegruppe, bekannte Spazierwege etc).

    Und ich habe auch das Gefühl, dass die individuelle Einschätzung und Anleitung für den Alltag in Gruppenstunden meistens weniger gut ist. Was an sich auch Sinn ergibt, weil der Trainer sich nicht die ganze Zeit auf ein Team konzentrieren kann.

    Das ist halt meine Erfahrung, am Ende muss das aber sicher auch jeder für sich testen, was ihm/seinem Hund hilft.

  • Wenn du hier deine PLZ verrätst dann können dir sicher Teainer empfohlen werden die sich mit Aggression auskennen. Damit sparst du dir sicher einige Enttäuschungen.

    Wegen dem Finanziellen. Du hast ja nicht wöchentlich Einzelstunden. Sondern übst ja Wochen oder Monate was ihr besprochen habt. Es ist ja doch ein sehr langer Prozess bis man bei dem Thema Erfolge erreicht.

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