Die schlimmste Zeit hat begonnen

  • Heute mittag habe ich erfahren, dass mein Hund (wäre im Januar 11 Jahre geworden) nach einer op verstorben ist... er war schon tage vorher schwach aber ich habe bis zur letzten sekunde gehofft, dass ich ihn wieder in die arme schliessen kann...

    Nun sitze ich in einer komplett leeren und stillen wohnung und halte es kaum aus. manchmal bilde ich mir ein ich kann ihn manchal noch hören.. nie habe ich so einen schmerz und leere in mir gespürt..

    Wie soll ich überhaupt mein Leben ohne ihn leben? mein ganzer Tagesablauf hat sich nach meinem hund gerichtet und nun fühle ich mich so nutzlos, weiss nicht was ich mit meiner Zeit anfangen soll..

    Wenn ich von der arbeit nach hause komme und kein Hund begrüsst mich an der tür....... nur die vorstellung ist unertragbar.


    wie kann ich mir es selbst erleichtern, irgendwie in den Alltag hinein zu finden, ohne bei jedem schritt zusammen zu brechen weil einfach alles mich an meinen Hund erinnert und ich ihn unendlich vermisse.....

    es muss doch etwas geben dass ich wieder einigermassen eine Lebensfreude habe.


    wie war das bei euch?

  • Ich kann hier nicht einfach rausgehen ohne was geschrieben zu haben.


    ich kann dich so gut verstehen, aber ich kann dir auch raten, denk nicht zu viel an "irgendwann weiterleben". Eines ist sicher: du wirst weiterleben.


    Mir hat geholfen, einfach nicht so viel darüber nachzudenken was später ist, vieles im alltag muss so oder so funktionieren und die restliche zeit, nimm dir die zeit die du brauchst um das zu verarbeiten. stepp by step, tag für tag.


    Was passiert ist, ist unendlich schlimm, seinen hund so zu verlieren, ohne vorbereitung, auch wenn man ahnte, dass vielleicht etwas nicht stimmt, schrecklich. Wobei, es ist für uns leider immer zu früh, zu unvorbereitet, zu...alles einfach.


    Irgendwann kommt der Tag, an dem man wieder lächeln kann, wenn man an die gemeinsame Zeit denkt, bis dahin: halte durch!

  • Mein Beileid! Das ist eine sehr schwierige Zeit.

    Ich habe den Hund auch immer noch gehört und erwartet, dass er jeden Moment um die Ecke geflitzt kommt. Aber mit der Zeit wird es besser!
    Mir hat geholfen die Trauer als Preis zu sehen, den ich zahlen muss, weil ich so schöne Zeiten mit meinem Hund erleben durfte. Er verdient es betrauert zu werden.
    Und mir hat die Überlegung geholfen, was ich mir für Hinterbliebene wünschen würde, wenn ich sterbe. Ich würde mir wünschen dass mein Mann sofort eine tolle neue Partnerin hat - am liebsten würde ich die noch für ihn finden. Denn ich würde nicht wollen, dass er traurig ist, mich vermisst, es ihm nicht gut geht.
    Und beim Hund sehe ich das genauso.


    Hilfreich fand ich auch, mich nach einem neuen Hund umzusehen. Das war zu früh und ich wusste das auch. Aber es war eine Aktivität, eine Hinarbeiten auf die Zeit wo ich wieder raus gehen muss, jemand schwanzwedelnd an der Tür steht, wenn ich nach Hause komme.
    Das hat mir geholfen, die schlimmste Zeit als etwas zu erleben, das bald ein Ende haben wird. Es macht Hoffnung.

  • mein Beileid, und viel Kraft um den schweren Verlust zu ertragen :streichel:


    Als meine Hündin damals ging, hatte ich noch die Tochter :herzen1:

    Habe mir kurze Zeit später dann wieder einen zweiten Hund dazu geholt...

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Das dauert. Mein Trost und Antreiber waren die noch vorhandenen 2 Hunde. Hätte ich die nicht gehabt, wäre es auch schwerer gewesen.


    Man kann es nicht erzwingen. Du hast ihn gerade erst verloren. Das dauert seine Zeit und bei jedem ist es unterschiedlich wie lange es dauert.


    Mach dir kein schlechtes Gewissen.

  • Ich kann hier auch nicht raus, ohne was zu schreiben... Es tut mir sehr leid, Dein Hund war Dein Lebensinhalt und jetzt weisst Du nicht weiter. Ganz viele von uns hier haben schon einen oder mehrere Hunde verloren - es sind ja nicht nur Hunde, es sind Familienmitglieder und wenn man dazu noch alleine ist, ist es noch viel schlimmer. Deinem Süssen geht es nun wieder gut und er will bestimmt nicht, dass Du aufgibst. Ich weiss nicht, ob Du Freunde oder Familie hast, die Dich auffangen können, aber wenn Du Dich jetzt in Deinem Schmerz vergräbst, wird es nur noch schlimmer. Am Anfang ist dieser unermessliche Schmerz, die Trauer kommt erst sehr, sehr viel später... Wenn Du es gar nicht aushältst - vielleicht habt Ihr ein TH in der Nähe und Du kannst dort ein bisschen helfen, dann hättest Du eine Aufgabe und kannst die Leere ein bisschen füllen.

    Als mein Baby voriges Jahr am 7. Januar mit nur 6.5 Jahren gehen musste, hatte ich eine Woche später wieder einen Hund, der schon durch 3 Hände gegangen war. Und ich weiss, dass mein Seppi ihn geschickt hat. An meinem Schmerz und meiner Trauer hat das bis heute nichts geändert, aber ich halte es besser aus.

    Vielleicht passiert Dir ja ein Weihnachtswunder?

  • Manchmal hilft es auch , aufzuschreiben woran man sich erinnert.

    Welchen Blödsinn er gemacht hat , wieviel Ärger man hatte, weil die Erziehung doch nichtsooo einfach war

    wo er einfach nur da war und durch seine Ruhe Deinen inneren Frieden wieder hergestellt hat.


    Jeder Hund stirbt zu früh.

    Dreimal bin ich durch diese Hölle gegangen und ich werde wohl noch einmal durch Sie gehen müssen.

    Aber ohne Hund , nein zum Leben brauche ich vier Pfoten und wer weiss , sicher wartet irgendwo ein kleiner Hund auf Dich

    nicht als Ersatz ( das geht sowieso nicht, denn jeder Hund steht für sich) sondern einfach nur für Dich :streichel:

  • Mein aufrichtiges Beileid.


    Es wird sicher dauern, aber die Trauer wird der Freude mit dem Hund ein Stück deines Weges gegangen zu sein, weichen.


    Lass Trauer zu, die Seele muss sich reinigen. :streichel:

  • Mein Beileid.


    Ich habe alles von Kiro sofort weggeräumt, gespendet oder entsorgt.


    Nur sein Halsband liegt neben seinem Foto.



    Auch bei meiner Katze, 19,5 Jahre vor ihm, war das genau das, was für mich richtig war.



    Trotzdem habe ich ihn als Schatten in der Wohnung wahrgenommen. Das wird mit der Zeit weniger.

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