bin ich zu wenig zuhause?

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    Hallo Zusammen


    ich hole mal etwas aus, dann ist hoffentlich klar was ich meine:


    Seit Ende Mai habe ich meinen Vizsla bei mir. Sie ist jetzt ziemlich genau 6 Monate alt.
    Bis Ende August habe ich noch bei meinen Eltern gewohnt wo sie dann entsprechend auch war. Gearbeitet habe ich auch die 3 Monate von "zuhause" aus, hatte mein Büro in der alten Praxis meiner Eltern die ans Wohnhaus angehängt war.

    Dort war sie auch ziemlich schnell super entspannt und hat sich auch sehr schnell an den Garten gewöhnt. nach 2..3 Wochen war sie stubenrein und wusste genau was sie im Garten zu erledigen hat.

    Ende August bin ich jetzt ausgezogen und bin auch gleichzeitig wieder normal ins Büro umgezogen. Im Büro bin ich extrem überrascht, sie hat sich von Tag 1 sofort auf ihr Kissen in die Ecke gelegt und schläft dort 4..5 Stunden durch. Ich mache es meistens so dass ich entweder so um 7 Uhr aufstehe und mit ihr von 7.15 uhr bis 7.45 Uhr laufen gehe und dann ins Büro. Oder ich stehe um 6 Uhr auf, dann nur kurz raus auf die Wiese zum Pinkel mit ihr und 6.30 Uhr ins Büro. dann gibt es so zwischne 9 und 10 Uhr die Runde, je nach dem wann sie wach wird. Mittags bin ich dann bei meinen Eltern zum essen, da gibts meistens so 15 Minuten Runde zum laufen und beim essen spielt sie meistens mit dem Dackel meiner Eltern. Abends nach der Arbeit dann wieder laufen und zuhause dann spielen, üben usw.

    Im Büro kann ich auch mal aus dem Raum gehen (zweier Büro) und 30min oder auch 1..2 Stunden in einem anderem Raum sein, sie liegt auf ihrem Kissen und pennt.

    Zuhause sieht das etwas anders aus.. hier ist sie auch total entspannt so lange ich mit auf der Couch sitze. so bald ich aufstehe werde ich verfolgt und sie kann sich nicht in Ruhe einfach mal hinlegen. Wenn ich mal kurz aus der Wohnung gehe um zb. was aus dem Auto zu holen wird sofort gebellt. Sie ist einfach ziemlich unentspannt sobald ich nicht bei ihr sitze hier.

    draussen vor dem Haus ist ziemlich viel Wiese (ist ein Mietshaus auf einem Bauernhof) wo sie eigentlich gut ihr Geschäft erledigen könnte.. das will sie sich aber nicht wirklich angewöhnen. Sie macht dort schon, aber nur wenn es wirklich dringend ist. dass heisst pinkeln alle 5..6 Stunden (sie hält schon immer sehr lange aus) und nen Haufen maximal 2 mal am Tag. meistens macht sie dass dann aunterwegs auf den Runden, so dass sie sich das nicht so recht angewöhnen will hier. Bei meinen Eltern rennt sie immernoch in den Garten und pinkelt innerhalb von 30 Sekunden, auch wenn sie erst vor 1..2 Stunden war.

    Meine Idee dazu, liegt es vielleicht daran dass ich ja den ganzen Tag unterwegs bin auf der Arbeit (teilweise auch auswärts auf Baustellen, da bleibt sie auch problemlos alleine im Auto, auch mal 2...3 Stunden und pennt entspannt) und sie gar nicht genug Zeit hat um sich an das neue zuhauase zu gewöhnen?
    habt ihr Tipps wie ich sie an das neue zuhause gewöhnen kann damit sie entspannter in der Wohnung ist und auch im "Garten"? Oder sind 3 Wochen einfach eine zu kurze Zeit?


    Danke schonmal! :smile:

  • Wenn du erst seit kurzem in dieser neuen Wohnung lebst, ist es eigentlich normal, dass deine Hündin sich mit dem Alleinebleiben dort noch schwer tut. Hunde lernen ja ortsbezogen, d.h. in einer neuen Umgebung muss das Alleinebleiben oft ganz neu aufgebaut werden. Seid ihr zusätzlich viel ausser Haus, wird deine Hündin das Büro außerdem halt zurzeit noch weniger ala "sicheren Hafen" wahrnehmen.


    Ich würde das Alleinebleiben in der neuen Wohnung schrittweise aufbauen und innerhalb der Wohnung durch häufiger mal von Raum zu Raum gehen und evtl. Türgitter etc. üben, damit sie lernt, dass sie dich dort nicht anddauernd im Auge behalten muss.

  • Sehe ich ähnlich.


    Ich habe mich vor 2 1/2 Jahren von meiner Frau getrennt und bin in eine neue Wohnung gezogen. Den Hund teilen wir uns weiterhin, so dass er die Hälfte der Woche bei mir ist. Mein Hund war zu dem Zeitpunkt etwas über 3 Jahre alt. Obwohl er mir damals recht entspannt vorkam und in der alten Umgebung ca. 8 Stunden alleine gelassen wurde/wird und damit kein Problem hat, habe ich ihn in der neuen Umgebung die ersten Tage nicht alleine gelassen und dann das Alleine-sein peu a peu geübt. Bei ihm ging alles recht schnell (wenige Tage), bei einem Junghund wird/kann das mehr Übung erfordern.


    Wichtig ist dabei, auf Deine Gefühle und Dein Verhalten zu achten. Sich schuldig zu fühlen, mit Spannung im Hinterkopf die Tür zu schließen, sich noch einmal umdrehen und ihn anschauen (gaaaaanz schlecht), sich vom Hund wie von einem Kind verabschieden und ihn "vorausschauend" trösten etc. ist alles nicht förderlich, im Gegenteil.

    Ruhig aufstehen, ruhig weggehen, ruhig Tür zu machen etc. - eine Hundemama verabschiedet sich auch nicht von ihren Welpen. Und wenn Du nach 5 sec zurückkehrst und Dein Wautzi in der Zeit still war, würde ich ihn RUHIG loben, keine Aufregung in die Rückkehr bringen. Ich finde, der Hund sollte die Verabschiedung, wie auch die Rückkehr mit Ruhe und Entspannung verknüpfen.

    Und dann das ganze wiederholen und ausdehnen. Altbekanntes Schema. Grundsätzlich kann er es ja, wie Du beschreibst, er muss es "nur" auch mit dem neuen Ort verknüpfen.

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  • Danke für eure Einschätzungen :smile: dann bin ich einfach etwas zu ungeduldig :pfeif:die letzten Tage wurde es auch zuhause immer besser, sie springt zb. nicht sofort auf wenn ich aufstehe und in einen anderen Raum gehe oder fiepst weniger wenn ich im Bad bin.

    Im Büro ist sie wahrscheinlich einfach überdurchschnittlich entspannt, so dass mir das normale Verhalten zuhause mehr auffällt. im Büro liegt sie seit Tag 1 einfach auf ihrem Kissen und pennt. auch wenn ich aus dem Raum gehe und auch mal länger (10min - 1..2 Stunden) woanders bin, sie schläft einfach weiter. Dass das auch anders hätte sein können war mir klar und ich drauf vorbereitet. Sie ist aber offensichtlich Büroschläfer :D

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Wahrscheinlich ist Deine gedankliche Haltung im Büro auch anders. Oder sendest Du Deinem Hund dort Signale, mit ihm spielen zu wollen, Dich intensiver mit ihm zu beschäftigen etc.?! Wahrscheinlich nicht. Du bist dort, um zu arbeiten, bist darauf konzentriert. Das merkt Dein Hund.

    Zu Hause ist das anders und auch das merkt Dein Hund.

  • Ich kann mir vorstellen, dass zwei Dinge zusammen kommen: Wohnung ist neu. Und Hund ist abends fit.


    Meine verschläft/döst den ganzen Tag im Home Office und ist dann ab 16/17 Uhr aktiv und knödelt hier durch die Bude. Ist ja auch logisch, irgendwann muss sie ja wach sein. ;)


    Ich kanns jetzt nicht richtig rauslesen: was macht ihr denn nach Feierabend?

  • Ich kann mir vorstellen, dass zwei Dinge zusammen kommen: Wohnung ist neu. Und Hund ist abends fit.


    Meine verschläft/döst den ganzen Tag im Home Office und ist dann ab 16/17 Uhr aktiv und knödelt hier durch die Bude. Ist ja auch logisch, irgendwann muss sie ja wach sein. ;)


    Ich kanns jetzt nicht richtig rauslesen: was macht ihr denn nach Feierabend?

    Jo, das ist sicher so. Ist aber ja auch super, tagsüber soll sie ja faulenzen damit ich arbeiten kann :lol:


    Nach der Arbeits gibts dann jeweils einen Spaziergang. So 30 Minuten, wenn es mehr wird merkt man ihr noch an, dass sie überdreht. Entweder im Wald wo niemand unterwegs ist und dann Freilauf oder im Moment eher in einem Wald wo mehr los ist. Da soll sie sich dran gewöhnen dass nicht jeder Mensch oder Hund der kommt begrüsst werden muss (klappt auch so langsam) und dann natürlich an ner langen Leine.

    Wenn es nach dem Spaziergang nach hause geht wird da noch gespielt und bisschen Übungen gemacht , aber nicht alles auf einmal sondern mit Pausen dazwischen.

    Wenn ich abends noch unterwegs bin kommt sie mit und kann meistens dabei sein und wenn nicht dann kann sie mittlerweile problemlos im Auto bleiben

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