Dummy-Training mit Havaneser

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    Aloha!


    Ich wurde von einigen Benutzern dieses Forums darauf aufmerksam gemacht, dass ich doch mit meinem Havaneser Dummy-Training machen könnte. Irgendwie zweifle ich noch ein ganz kleinen wenig daran, aber es scheint möglich zu sein. Jetzt frage ich mich natürlich, wie ich damit anfange. Gibt es in der Nähe von Böblingen vielleicht eine Gruppe, wo ich das machen könnte? Wäre es in einer Gruppe sinnvoller als alleine? Welcher Dummy eignet sich dafür? Aktuell hat er so einen ganz flachen Futter-Dummy, den er aber schlecht aufheben kann. Glaubt ihr, dass mein Havaneser darauf Lust hat? Er ist 11 Monate alt, naja am Mittwoch wird er ein Jahr alt, und ist grundsätzlich schon motiviert. Wie baut man das Training auf?

  • Hallo,


    ich kann Dir folgendes Buch empfehlen:



    Dummyfieber: Das ultimative Dummytrainingsbuch für Jederhund (Preis: 24,90 €) (Affiliate-Link)


    Es ist sehr kleinteilig aufgebaut und ich als absoluter Anfänger komme damit sehr gut zurecht – es beginnt damit, wie man dem Hund beibringt, einen Dummy zu halten und erklärt natürlich auch, was man an Utensilien braucht.

    Mir geht es allerdings darum, mich mit meiner Hündin in einer Art zu beschäftigen, die ihr Spaß macht und sie fordert; mir es geht nicht darum, ihr die Dummyarbeit in ,letzter Perfektion‘ beizubringen. Dazu ist ein Kurs bei einem Trainer vermutlich geeigneter, das ist aber nicht mein Ding.


    Schönen Sonntag.

  • Kann er denn schon Apportieren allgemein?


    Falls nein: Ich habe damit angefangen, den Dummy überhaupt erstmal interessant zu machen (Futterdummy füllen und einfach erstmal ne Woche draus füttern ab und zu). Momentan werfe ich den Futterdummy (circa 20 Centimeter weit) und clicke jedes Aufnehmen und natürlich in meine Richtung tragen). So lernt man dann erstmal, dass er den Dummy zu Dir bringt, das ist ja die Grundlage für jedes Dummytraining.

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  • Aloha!


    Ich wurde von einigen Benutzern dieses Forums darauf aufmerksam gemacht, dass ich doch mit meinem Havaneser Dummy-Training machen könnte. Irgendwie zweifle ich noch ein ganz kleinen wenig daran, aber es scheint möglich zu sein.

    Natürlich ist es möglich, solange dein Hund (und du) Spaß daran habt. Mit meinem Dackel arbeite ich auch mit Dummy, er hat allerdings am meisten Spaß am Wasser-Apport. Das muss an Land Natürlich erstmal antrainiert werden


    Gibt es in der Nähe von Böblingen vielleicht eine Gruppe, wo ich das machen könnte? Wäre es in einer Gruppe sinnvoller als alleine?

    schau mal bei Hundeschulen in deinem Umkreis, manche bieten da Dummykurse an


    Ob es in der Gruppe sinnvoller ist? Naja, es ist natürlich einfacher, wenn du da jemanden an der Hand hast, der dir die Grundlagen etc zeigen kann. Ob das in Gruppen oder einzeln passiert, hängt auch ein bisschen davon ab, wie die HuSchu ist


    Welcher Dummy eignet sich dafür? Aktuell hat er so einen ganz flachen Futter-Dummy, den er aber schlecht aufheben kann. Glaubt ihr, dass mein Havaneser darauf Lust hat? Er ist 11 Monate alt, naja am Mittwoch wird er ein Jahr alt, und ist grundsätzlich schon motiviert. Wie baut man das Training auf?

    nimm für den Anfang etwas, was der Hund gut ins maul nehmen kann. Hier haben wir mit einem Stofftier angefangen, was an den Schlüsselbund kommt. Je sicherer er wurde, wurde die Größe gesteigert

    Yvonne und Lennox (05.11.2017 KH/RH Dackel)

    Seine Scheinheiligkeit bittet zu Hofe
    Und immer ein Teil von meinem Leben

    Ringo III - 1999 bis 2005 (RH Dackel); Ringo II - vor 1987 bis 1998 (RH Dackel); Gismo - 2005 - 2016 (Malteser); und alle Pflegis und Sitterhunde die ich begleiten durfte

  • Ich glaube, ich werde heute mal mit einer Schleppleine, Geschirr und einem Stofftier anfangen. Langfristig wird es dann wahrscheinlich eine Hundeschule werden. Es macht auch mehr Spaß, wenn man jemanden hat, der einen korrigiert und andere Anfänger neben mir verzweifeln. 😊

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hi,


    wenn du "richtige" Dummyarbeit machen willst, würde ich das nur unter Anleitung machen.

    Also mit Gruppe, Trainer - minimum mit einem gutem Buch (verlinkt wurde ja schon was)

    Da würde ich jetzt auch gar nicht alleine irgendwie rumexperiemntieren - wenn ihr jetzt aus Unwissenheit etwas falsch aufbaut, kann euch das im späteren Training sehr einschränken! Oder du gehst es so falsch an, dass der Hund gar keine Lust auf Dummy hat - dann weißt du nicht ob es am Hund liegt oder am schlechten Aufbau ;)


    Wenn du es für euch zum Spass - also "Just for Fun - irgendwie bekommen wir das schon hin - und wenns keinen Spass macht dann ist es so ..."

    machen magst, dann leg alleine los und schau was euch gefällt und wie es läuft =)


    Kann der Hund denn schon irgendwelche Grundlagen, die in die Richtung "Dummy-Suche" gehen?
    Also kann er ein zuverlässiges "Aus" oder "Gib her" oder so. Kannst du ihn auf die Suche schicken und er weiß was dann zu tun ist?


    Ich glaube, ich werde heute mal mit einer Schleppleine, Geschirr und einem Stofftier anfangen.

    Wie ist denn da dein Plan? Wie willst du vorgehen? =)


    Einfach mal draußen loslegen mit einem Stofftier - da würden wir total scheitern. Basics werden erst Zuhause ein bisschen geübt.

    Außerdem wäre es meinem Hund heute so warm, dass er kaum Motivation für irgendwas hat - schon gar nicht auf was neues lernen in spannender Umgebung ;)
    Daher fängt man eigentlich Zuhause sehr kleinschrittig an.


    Ideen:

    - immer positiv und spassig arbeiten! Hund genau beobachten und am besten aufhören wenn es noch spass macht.

    - Futterbelohnung direkt aus dem Dummy ist gut - man muss aber meist zunächst mal üben, dass der Hund mit dem Futterbeutel NICHT abhaut. (Eine Schleppleine sollte nur zur Absicherung sein - nicht dazu da sein um den Hund ran zu ziehen oder so)

    - Der Gegenstand sollte sich für den Hund eignen (Größe und Beschaffenheit) und am besten schon mit "Dummyarbeit" verknüpft werden. Der Dummy ist was tolles spasßiges und nichts was ständig zur freien Verfügung rum liegt (wie z.B. ein bekanntes Stofftier) - mit etwas neuen weckt man schnell das Interesse des Hundes.


    Mein Hund mag apportieren nicht besonders. 2-3 mal schaffen wir und dann ist die Luft bei ihm raus.

    Aber bei einem Echt-Fell-Dummy "geht Arek richtig ab" - den findet er super interessant und hat Lust. Jedoch mussten wir da lange üben, dass er den abgibt.

    Sein Interesse bestand nicht darin den Fell-Dummy zu mir zu bringen und dafür Käse zu bekommen. Sein interesse war vielmehr, das Teil zu finden und richtig schön zu zeruppen (Aber ich habs vermutlich falsch aufgebaut - war ja auch nur just for Fun)


    Bei Dummys hat mir das Sortiment von FireDog gefallen.

    Ob die gut sind weiß ich nicht - gibt aber versch. Größen und Gewichte, Überzieher, Felldummys usw.


    Empfehlen würde ich dir etwas zu nehmen, was gut sichtbar für dich ist.

    ich habe shcon zwei braune Dummy-Taschen im Wald "verloren" ...

  • Hallo,


    prinzipiell kann man mit jedem Hund Dummytraining machen. Havaneser sind doch auch aufgeweckte, agile Hunde. Wieso sollten sie das nicht können und daran Spaß haben? Es ist alles ein Frage des richtigen Aufbaus.


    Wenn du Anfänger bist, empfehle ich dir tatsächlich eine Trainingsgruppe. Denn dann geht es nicht nur um die Ausbildung des Hundes sondern um deine Ausbildung. Denn du musst ja wissen, wie du den Hund ausbilden sollst.


    Die "Retrieverschule" von Norma Zvolsky kann ich dir auf jeden Fall empfehlen. Da wird der Aufbau sehr kleinschrittig beschrieben. Es beginnt mit dem "Voran" auf die Futterschüssel.


    Dummyarbeit ist sehr komplex und vielschichtig. Ich denke, bis dein Hund alles beherrscht, werden sicher zwei bis drei Jahre vergehen.


    Viel Spaß auf jeden Fall.

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