Kennt jemand „exotische“ Wolfhunde in Real Life?

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    Als Wolfhundfan bin ich stets neugierig, wie die verschiedenen Typen und Rassen so drauf sind. Sarloos und TWH sind nun recht bekannt, der AWH ist keine klassische Rasse, aber alle drei Sorten sind mir nicht neu.


    Aber der Marxdorfer - noch keine Rasse und von vielen kritisch gesehen (ich frage mich da auch warum sie ausgerechnet den SWH als Grundstock nehmen und nicht den TWH und warum man überhaupt eine weitere Rasse braucht dann wenn es den Sarloos doch schon gibt…) - sowie Lycanis und Co, die sind mir persönlich noch nie begegnet. Ich kenne schlicht und einfach niemanden, der so einem auch nur begegnet ist.


    Aber ich bin furchtbar neugierig. Deswegen wollte ich fragen, wer von euch so einen Vertreter der neuen Marken/Rassen in spe etc. mal getroffen oder kennengelernt hat, und wie da die Unterschiede zum TWH, SWH und AWH sind. Von dem was ich bisher online mitbekommen habe, sind die typischen Probleme und Vorteile dieselben wie mit den etablierten Wolfhundrassen, aber ich würde soooo gern mehr darüber erfahren.


    (Und nein, ich habe nicht vor, mir einen davon zu holen, wenn es irgendwann wieder ein Wolfhund wird dann vermutlich TWH oder TWH-Mix, sie sind nun mal meine Lieblinge 🤣)

  • Mein Trainer hat einen Marxdorfer

    Zu den Unterschieden kann ich dir leider nix sagen, weil ich keine anderen Wolfhunde persönlich kenne :smile:

  • Mein Trainer hat einen Marxdorfer

    Zu den Unterschieden kann ich dir leider nix sagen, weil ich keine anderen Wolfhunde persönlich kenne :smile:

    Wie ist der Marxdorfer denn so drauf? Ich meine jetzt nicht im Vergleich zu anderen WH sondern allgemein? Magst du ein bisschen was über ihn erzählen? Nur wenn du magst natürlich 😊

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  • Finde die optisch schwer auseinander zu halten. Grundsätzlich hab ich schon mehrmals Wolfshunde/-Mischlinge getroffen, und die waren jedesmal nur mit sehr fester Hand zu halten.

    Überwiegend (sehr) scheu und meidig auf andere Leute und Hunde, die zwei Ausnahmen waren ein relativ "normaler" und einer der andere Hunde fressen wollte.


    Einer wohnt in unserer Siedlung. Die gehen maximal um den Block hier, was offensichtlich anstrengend ist. Ansonsten fahren sie mit dem Auto raus.

    Die Hündin wirkt irgendwie immer gestresst und unruhig.


    Was nun Charakter vom Hund ist und was eher Haltungs- und Umgangssache... :ka:

  • In echt hab ich bisher nur TWH erlebt, insgesamt vier. Ich finde die ja wunderschön, hab aber einen Heiden Respekt vor denen. Wir haben ein Dreiergespann im Ort mit mehreren Vorfällen, zuletzt sind die über den Zaun und haben einen Hund auf der anderen Straßenseite gerissen. Die Halter sind mäh, aber trotzdem hab ich vor der Rasse an sich Respekt. Andere, auch Neuere kenne ich nicht.


    In der Familie hatten „wir“ (mich gab es da noch nicht) mal zwei Hybride aus Karelischen Bärenhund x Wolf geschenkt bekommen. Ich weiß nicht, ob das damals gängige Praxis war, jedenfalls wurde die läufige Hündin im Wald (Finnland) über Nacht angebunden. Auf dem Wurf (die optisch sehr an TWH kamen) ist nur einer alt geworden, der bei meinen Großeltern gelebt hat. Die beiden anderen wurden erschossen. Bei allen Dreien gab es Vorfälle. Nummer 1 hat zwei HSH und Schafe gerissen, bei Nummer 2 gab es einen Beißvorfall mit Kindern in der Familie. Nummer 3, bei meinen Großeltern, hat einen „ungebetenen“ Besuchs-Weimeraner auf dem Hof gerissen. Innerhalb von Sekunden, Kampf würde ich das so aus den Erzählungen her nicht nennen. Ansonsten hat mein Opa gesagt, dass der Hybride sehr viel „fühliger“ war als andere Hofhunde. Wenn der angeschlagen hat, war irgendwas bei den Tieren z.B. Kolik oder Geburt. Aber gut, das ist schon eine sehr spezielle Verpaarung und ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob es F1 Nachkommen überhaupt noch legal gibt. Und damit ist das sicherlich auch am eigentlichem Thema vorbei 🙈

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Mein Trainer hat einen Marxdorfer

    Zu den Unterschieden kann ich dir leider nix sagen, weil ich keine anderen Wolfhunde persönlich kenne :smile:

    Wie ist der Marxdorfer denn so drauf? Ich meine jetzt nicht im Vergleich zu anderen WH sondern allgemein? Magst du ein bisschen was über ihn erzählen? Nur wenn du magst natürlich 😊

    Mein Trainer ist eher in der Gebrauchshunde Ecke unterwegs (früher Malis & Rottweiler)

    Zur Zeit hat er einen Mali, den Marxdorfer (Rüde) und einen Mali-RR-Mix ( alles Übernahmen, bis vor kurzem hatte er noch einen 2ten Mali, der leider im Alter verstorben ist)


    Erstmal merkt man eigentlich keinen großen Unterschied zwischen den Hunden, alle stehen super im Gehorsam, freundlich zu Mensch und Hund und ziemlich gechillt (die Hunde sind oft beim Training dabei und liegen irgendwo frei im Schatten, werden aber auch oft zu Trainingszwecken hinzu geholt)


    Auf den zweiten Blick merkt man aber dass der WH irgendwie eigenständiger ist, der merkt ziemlich schnell ob er anständig geführt wird oder nicht und würde dann einfach sein eigenes Ding machen.

    Auch ist er distanzierter als die anderen, also nicht dass er unfreundlich oder ängstlich ist, hm… einfach so als ob er weiß das er der größte und tollste ist und er mit dem „Gesindel“ nix zu tun haben will xD

    Wenn man ihn lassen würde, würde er aber auch ins mobben von anderen Hunden verfallen


    Ansonsten arbeitet er gerne mit, macht zughundesport etc.

  • Ein paar Dörfer weiter gab es vor Jahren mal einen - angeblichen! - Husky-Wolfhundmix, ebenso angeblich mit sehr hohem Wolfsanteil. Damals nicht nachprüfbar, der Hund war jedenfalls hinter oder vor keinem Zaun zu halten und hat bei seinen Aus- und Einbrüchen in dieser Waldsiedlung alles weggeräumt. Kaninchen/Meerschweinchen im Käfig, dessen Draht er wegriß, Geflügel, Katzen, zwei kleine Hunde, einfach alles. Zu Menschen war er sehr nett. Leinenspaziergänge wurden ziemlich schnell aufgegeben ,weil der Hund angeblich in keiner Weise halt- oder regulierbar war. Nach ein paar Monaten enormen Ärgers wurde er denn auch "abgeschafft", keine Ahnung wie und wohin.


    Sicher hätte das alles auch ein reinrassiger Husky geschafft, aber dieser Rüde wurde immer ausdrücklich als Beinahe-Wolfsmischling präsentiert, und die Halter waren sehr stolz drauf, dass er so "ursprünglich" war. Allerdings nicht lange. Ausgesehen hat er wie ein schlankerer, kurzhaarigerer grauer großer Spitz, nicht wie ein Wolf.

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