Aikan hat Angst?

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    Guten Tag zusammen! :)


    Ich habe mich in diesem Forum angemeldet, da ich hoffe hier Hilfe zu finden.



    Aikan ist meine bald 16 Jährige Shiba Hündin, welche bereits altersbedinkte Gesundheitsprobleme hat. Dazu gehört ein vergrößertes Herz und der graue Starr.


    Zur Zeit hat sie leider auch ein bisschen Wasser in der Lunge ;( .


    Sie wird Tierärztlich gut versorgt.



    Ansonnsten ist sie fit und ihr Verhalten weisst keine besonderheiten auf.



    Gassie gehen mag sie nicht mehr so gerne. Meisstens erledigt sie ihr Geschäft und will gleich wieder nach Hause, trozdem ist sie in der Lage (schmerzfrei) auch längere Wege zugehen.


    Wir gehen meisst so vier mal am Tag, etwa 30 Min. Mehrmals in der Woche gehen wir lange Spazieren, je nachdem wie es passt und sie drauf ist.


    Ein bis zweimal im Monat fahren wir an einen Ort wo wir noch nicht waren und gehen über mehrere Stunden die Gegend erkunden.



    Zu unserem "Rudel" gehört auch Kenzo, welcher ca. 6 Jahre alt ist und sich ihr unterordnet.



    Ich versuche Sie abwechslungsreich und gesund zu Ernähren. Z.B kommen Industrieleckerchen nicht ins Haus!



    Unser Problem ist folgendes:



    Seit ca. 3 Wochen fängt sie sehr regelmäßig Nachts an zu weinen. Da ich dachte, dass sie altersbedingt vlt desorientiert im dunkeln ist, habe ich ihr eine Nachtleuchte besorgt. (Sie schlät in ihrem Körbchen im Schlafzimmer)


    Anfangs schien dies auch Besserung zu bringen.


    Allerdings wird es jetzt immer schlimmer.


    Heute Nacht z.B. hat sie ca. alle 20 Min geweint.


    Wenn sie weint stehe ich auf, streichel sie kurz und gehe meisst erstmal ins Bad.


    In der Zeit legt sie sich oft einfach wieder ins Körbchen und beginnt zu schnarchen. 8|



    Pipimachen will sie meisstens nicht. Wenn man Nachts raus geht, will sie sofort wieder nach Hause und pinkelt nicht.


    Erst so um 3:30Uhr möchte sie ihr Geschäft machen.



    Ich weiss einfach nicht mehr was ich tun soll.


    . :(



    Hat jemand eine Idee was ich noch ausprobieren könnte?


    Könnte es sein, dass sie Demenz bekommt?


    Währen Beruhigungstabletten für die Nacht sinnvoll?



    Grüße


    Murphy

  • Hechelt sie oder sitzt sie, wenn sie fiept? Bei meiner alten Hündin waren Unruhe und Fiepen ein Zeichen dafür, dass ihr das Wasser in der Lunge Atemprobleme machte - und die wiederum machten ihr offenbar Angst.


    Kurz. Ich würde das beim Tierarzt speziell abklären lassen. Und ihr keinesfalls Beruhigungsmittel geben ,die setzen die Atemfunktion ja noch weiter runter.

  • Verstehe ich das richtig? Sie möchte nicht mehr gerne spazierengehen und ihr geht trotzdem noch täglich insgesamt 2 Stunden und an manchen Tagen noch viel mehr?

    Sie hat ein vergrößertes Herz, Wasser in der Lunge und ist steinalt. Vielleicht überlastet ihr das Tierchen einfach sehr.

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  • Liebe MurphyMint,



    mich berührt, dass ihr Aikan möglichst mit all ihren Gebrechen und 16 Jahren in den Knochen trotzdem viel Hundsein bieten wollt. Ich hab nur das Gefühl, ihr solltet in den Blick bekommen, wann es Zeit für den letzten Dienst unter Freunden ist. Wasser in der Lunge und ein Verhalten, das so eineindeutig zeigt, dass es ihr nicht mehr gut geht - oft und über Stunden - würden mir anzeigen, dass ich jetzt gefragt bin.



    Grüße

    LPaxx

  • Also erstmal finde ich das auch zu viel, was Du da beschreibst.

    "Gassigehen mag sie nicht mehr gerne - mehrmals in der Woche gehen wir lange spazieren" - das passt nicht zusammen.

    Ein- bis zweimal im Monat wird über mehrere Stunden die Gegend erkundet - ich glaube nicht, daß Du dem alten Hund damit einen Gefallen tust, sie läuft halt mit, um es Dir recht zu machen, vermutlich nicht, weil es ihr gefällt.

    Das nächtliche Weinen könnte ein erstes Anzeichen einer Demenz sein. Am besten fragst Du Deinen TA, wie er das einschätzt. Möglicherweise kann ein leichtes Beruhigungsmittel abends helfen.

    Bekommt sie Karsivan? Das könnte evtl. auch helfen.

    Ob es jetzt schon an der Zeit ist, sie gehen zu lassen, kann man m.E. so nicht sagen - aber Du mußt das grundsätzlich schon in Erwägung ziehen.

    Es hängt davon ab, wieviel Lebensqualität sie noch hat, ob die guten oder die schlechten Tage überwiegen.


    LG,Gisela

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Was mir als erstes einfällt wäre Schlafplatz ins Schlafzimmer verlegen wegen dem weinen.

    Vielleicht möchte sie nicht allein sein.


    Ja kann sein das es Demenz ist.




    Allerdings würd ich nochmal genau Herz abklären lassen und eventuell nochmal die Medis umstellen.

    Das Wasser in der Lunnge führt auch oft zu nächtlichen Beschwerden/Unruhe.



    Auch würde ich euer Gassi -Pensum dem Alter und der Erkrankung anpassen.

  • Ich kann mir vorstellen, dass der Hund in der Nacht bei längerem Ruhen "Schmerzen" hat.

    Ich finde das Pensum der Bewegung viel zu viel.

    Sie zeigt dir doch anscheinend deutlich, dass sie nicht mehr so oft/weit Gassi gehen will und sie muss trotzdem so viel laufen wie meine 4-jährige topfitte Hündin.

    Grüße aus Niederbayern von mir und Dackelmädchen Sina.

    Im Herzen:

    DSH Dorli, Eyka, Falko und Una

    Dackel Benny und Tamy

  • Danke für die vielen Antworten!


    @Shako Sie hat ein Körbchen im Schlafzimmer, mit Blick aufs Bett.


    Ihr Körbchen ist extra für alte Hunde, aus Viskose.


    Also zum "gehen lassen" empfinde ich sie noch zu fit und die guten Sachen überwiegen zum Glück noch.

    Sie frisst und trinkt normal, spielt noch und fordert ab und zu ihre Sreicheleinheiten.

    Ihre Herzmedikamente werden derzeit angepasst. Sie bekommt derzeit nur Vetmedin und die Wassermedikamente.

    Montag haben wir wieder einen TA Termin, da werde ich die Situation auch nochmal besprechen.


    Das Problem mit dem Gassi gehen ist, dass Sie komplett durchdreht wenn ich nur mit Kenzo gehe.

    Selbst wenn mein Lebensgefährte bei ihr bleibt. Dann weint sie richtig laut und versucht hinterher zu kommen^^

    Wenn wir von der Standartroute abweichen, legt sie sich ordentlich ins Geschirr und beharrt auf ihre Routine -,-* Darum fahren wir auch weg um auch andere Umgebungen und Reize zu bieten.


    Nachts hächelt sie nicht. Sie hächelt nur wenn sie raus möchte, dann setzt sie sich in Sichtweite hin und starrt mich an, bis es los geht:)

    Sie ist nicht wirklich der Character der etwas tut um mir zu gefallen^^


    Ich werde mal probieren die Runden zu verkürzen.


    Werde dann Dienstag mal berichten was der TA gesagt hat...


    Grüße

  • Das Problem mit dem Gassi gehen ist, dass Sie komplett durchdreht wenn ich nur mit Kenzo gehe.

    Selbst wenn mein Lebensgefährte bei ihr bleibt. Dann weint sie richtig laut und versucht hinterher zu kommen^^

    Ich finde auch, dass dieses Pensum viel zu viel ist für die alte Dame. Ihr Kopf WILL noch, aber der Körper macht nicht mehr mit. :no:


    Vielleicht solltet Ihr ausprobieren, ob Du besser mit ihr eine kurze Strecke gehst, während zur selben Zeit Dein Partner mit Kenzo eine lange Runde macht (oder auch umgekehrt, je nachdem, an wem sie mehr hängt). Es ist ja eine begrenzte Zeit, in der ihr so einen Aufwand betreiben müsst, der vielleicht nicht so schön ist für Euch. Aber Ihr tut es der alten Lady zuliebe!

    Dann wäre einfach Kenzo noch nicht daheim, wenn Du mit ihr nach der kurzen Runde wieder heimkommst.

    Die andere Alternative wäre, dass Ihr einen Buggy kauft für sie und sie dann halt eine gewisse Strecke im Buggy mitfahren lässt, falls sie das akzeptiert. Das könntet Ihr ja langsam auftrainieren im Wohnzimmer, damit sie den Buggy positiv verknüpft.


    Das ist eben ein Problem mit alten Hunden, die uuuuunbedingt noch dabei sein wollen wie in jungen Jahren. Da müsst eben Ihr die Grenzen ziehen und Alternativen finden. Es besteht sonst die Gefahr, die sie plötzlich beim Gassigehen zusammenbricht, weil ihr Herz das nicht mehr schafft oder die Lunge vollläuft mit Wasser.


    Das Problem mit beginnender Demenz solltest Du beim TA natürlich auch noch ansprechen.
    Alles Gute und hoffentlich noch eine schöne Zeit mit ihr.

    Smilla, KH Chihuahua, geb. ca. 2009, seit Weihnachten 2017 bei mir

    Bongo, LH Chihuahua, geb. 18.4.2011, am 12.5.2020 eingezogen


    Und im Herzen... Morelka, KH Chihuahua, geb. ca. 2006, gest. 19.6.2018

    Vicky, "katalanisches Windspiel", geb. ca. 2010, gest. 17.4.2020

  • Wenn sie unbedingt mit will, würde ich mal überlegen einen Wagen zu organisieren. Gibt ja so spezielle Dinger für Hunde, aber viele nutzen auch einfach einen Kinderwagen oder so. Kann man ja ein bisschen umbauen (und kriegt man auch einfach in gebraucht).

    Shibas sind zum Glück ja nicht so sonderlich groß, die kann man sehr gut so mitnehmen.

    Dann kann sie laufen wenn sie wirklich mag und die meiste restliche Zeit einfach im Wagen sitzen und dabei sein ohne sich anstrengen zu müssen.


    Sonst würde ich in Gottes Namen die Spaziergänge runterschrauben oder es mal eine Weile so probieren und schauen ob sie sich nach ein paar Minuten nicht beruhigt.

    Sie so lange durch die Pampa zu schleifen wäre für mich auf jeden Fall die letzte Option. Da hätte ich zu viel Sorgen ihr wirklich Schaden zuzufügen.

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