Flöhe trotz Frontline und Ungezieferspray - wie vorgehen?

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    Hallo zusammen,


    ich weiß, dass das Thema Flöhe hier schon öfter aufgekommen ist, trotzdem würde ich euch gerne nochmal um Rat fragen, da ein Problem meiner Art glaube ich noch nicht besprochen wurde.


    Emma hatte vor 3 Wochen das erste Mal Flöhe mit nach Hause gebracht. Da sie keine Unterwolle besitzt (Pudelmischling) hat man sie relativ gut sehen können. Alle haben sich auf dem Kopfbereich aufgehalten und wir haben sie per Hand entfernt. Dann war ein Tag Ruhe, zwei Abende später das gleiche Problem, wieder ausschließlich am Kopf. Wir haben dann alles was mit ihr in Berührung kam so weit es ging gewaschen oder in die Kühltruhe gelegt. Wir waren beim Tierarzt, der hatte Emma dann nochmal untersucht aber nichts auffälliges gefunden und meinte, es ist nicht nötig weitere Maßnahmen zu veranlassen (sowohl in der Wohnung, als auch am Hund). Sie nahm zu diesem Zeitpunkt schon Simparcia Tabletten, in erster Linie jedoch gegen Zecken.


    Zwei Abende später: Wieder Flöhe, die auf der Nase herumkrabbelten. Am nächsten Morgen haben wir nochmal alles gewaschen, in die Kühltruhe gelegt, sind zur Apotheke und haben uns dort Frontline Spot-On gekauft, Emma in den Nacken gegeben und von Neudorff ein Ungeziefer-/Flohspray für die Wohnung versprüht. Jetzt war zwei Wochen erstmal Ruhe.


    Gestern Abend: wieder Flöhe auf dem Kopf. Diese wieder mit der Hand weggemacht. Hier muss ich dazu sagen, dass die Flöhe teilweise schon leblos gewirkt haben. Ich habe heute morgen auch einen toten Floh auf ihrem Bett gefunden. Trotzdem: Ich glaube ich drehe echt durch. Ich hatte Emma und die Liegeplätze über die Zeit hinweg immer mal wieder nach Flohkot untersucht: nichts. Ich habe Flohfallen aufgestellt (die mit Wasser, Spüli und Teelicht): nichts! Zudem kratzt sie sich auch nicht auffällig oft oder ist in irgendeiner Weise unruhig. Auch meine Familie und ich haben keine Flohbisse. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, woher sie die Flöhe haben könnte. Da die Flöhe meistens an der Nase und im Kopfbereich auftreten, könnte sie sie sich vielleicht beim Schnüffeln einfangen...aber auch hier könnte ich keine genaue Stelle nennen.


    Wie würdet ihr nun weiter vorgehen? Die Flöhe scheinen ja teilweise nach Kontakt mit dem Fell oder der Haut zu sterben. Vielleicht hatten die, die gekrabbelt sind, noch nicht lang genug Kontakt? Sollten alle sterben ist das ja kein großes Drama, ich habe nur Angst, dass sie sich doch irgendwie in der Wohnung verteilen und ihre Eier ablegen. Da wird derzeit auch kurz vor einem Umzug sind, stehen viele Sachen und Kisten herum, es ist fast unmöglich das jetzt alles zu reinigen. :(


    Vielleicht gibt es ja jemanden der einen Tipp hat oder mir sagen kann, ob ich mir nicht vielleicht doch zu viele Gedanken machen und auf die abtötende Wirkung der Flohmittel vertrauen sollte.


    Vielen lieben Dank schon mal!


    Liebe Grüße,

    Michilii

  • Bist du sicher das es Flöhe sind, und nicht irgend ein anderes Ungeziefer.

    Denn meisten halten sich Flöhe am unteren Rücken auf und weniger am Kopf.

    Ich denke dein Hund fängt sich die evtl. Flöhe beim schnüffeln irgendwo ein.


    Hast du einen Flohkamm.:???:

    Bei Flohbefall sollte man auch die häusliche Umgebung reinigen und mitbhandeln.

    LG Anette

    (Mohikaner und Inventar)

    Für immer in meinem Herzen

    Diego * 2004 - † 21.Juni 2018

    Bonnie * 1986 - † April 1999

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  • Ich gehe gegen Flöhe mit Kieselgur vor. Der Hund wird hintenrum eingepudert.

  • Sind die Flöhe bräunlich und eher träge... also leicht abzusammeln? Dann handelt es sich höchstwahrscheinlich um Igelflöhe, die können sich auf dem Hund nicht vermehren. Es gibt dann also irgendwo eine Quelle, wo er sich die Viecher immer wieder einfängt.

    Bei dunklen Flöhen handelt es sich meist um Katzenflöhe, da kommt dann leider immer wieder Nachwuchs nach. Ich hab vor Jahren sehr gute Erfahrungen mit Program gemacht, quasi die Antibabypille für Flöhe.

    Für die Körbchen nehme ich den Bio-Insect-Shocker.

    Am schlimmsten finde ich persönlich Hühnerflöhe, aber wenn ihr die hättet, wäret ihr wohl auch völlig zerbissen.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Schnüffelt der Hund beim Gassi evtl. immer irgendwo, wo ihm dann die Flöhe auf den Kopf springen können?

    Vllt. sitzt irgendwo ein Igel unterm Busch oder einer Hecke?

    Grüße aus Niederbayern von mir und Dackelmädchen Sina.

    Im Herzen:

    DSH Dorli, Eyka, Falko und Una

    Dackel Benny und Tamy

  • Über 90% der Flöhe sitzen in der Umgebung...... du must die Wohnung flohfrei kriegen

    Seelenhunde hat man sie genannt, jene Hunde die uns gefunden haben, weil sie für uns geboren sind. Die uns ohne Worte verstehen. Die ein untrennbarer Teil von uns sind, die Liebe, die Wärme und der Anker. Sie sind wie ein Schatten, wie die Luft zum atmen.

    Wo sie sind ist Zuhause.


    Danke, dass du da bist Moro

    und für immer ein Stück von meinem Herzen sind Ralle, Jean & Anka

  • Vielen lieben Dank für eure Antworten! :-)


    Ja, ich bin mir ziemlich sicher, dass es Flöhe sind. Habe seit unserer „Säuberungsaktion“ gestern Abend bis jetzt keine mehr gefunden. Auf dem Rücken hatte sie tatsächlich keine.

    Die Wohnung hatte ich ja bereits behandelt mit dem Neudorff Flohspray, das ja auch bis zu 6 Monate wirken soll. Ob eine weitere Chemiekeule ratsam, bzw. nötig ist?

    Emma kratzt sich auch nicht wirklich mehr als sonst und wie gesagt, Kot kann ich auch nicht finden. Aber alleine die Tatsache, dass wie auch schon geschrieben, nur 10% der Flöhe im Normalfall am Hund selbst sind verunsichert mich, wie ich hier weiter vorgehen sollte :( Mehr als Frontline und Simparcia würde ich dem Hund jetzt auch nicht unbedingt zuführen...

  • Wie gesagt, Kieselgur hilft. Wenn die Kohldampf bekommen, gehen sie früher oder später ja wieder auf den Hund.

  • Überlege derzeit mal lieber, wo ihr draußen gassi geht und wo die Quelle der Flöhe sein könnte. Für mich hört sich das auch nach Igel als Flohtaxi an.

    Ich hatte vor vielen Jahren aus das Problem, dass der damalige Hund nach dem Spaziergang auf einmal Flöhe hatte und dies wiederholt. Bis ich dahinter kam, dass der Weg zum Haus an einem Schuppen vorbei ging, wo wohl ein Igel wohnte und Hund sich da jedes Mal aufs Neue Flöhe eingefangen hat.

    Nachdem ich diesen Weg dann nicht mehr gegangen bin, war auch der Spuke mit den Flöhen schnell Geschichte

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