Hund draußen plötzlich ängstlich

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    Willi reagiert seit heute Nachmittag seltsam beim Gassi gehen.


    Morgens waren wir noch ganz normal spazieren, alles wie immer. Als wir dann am Nachmittag raus sind, hat er nach einigen Metern hektisch am Boden geschnüffelt und dann plötzlich die Rute eingezogen, ständig um sich geschaut und ist nur noch geduckt weiter gelaufen.

    Sind dann nur eine kleine Runde hier im Wohngebiet gelaufen, aber er blieb ängstlich und hektisch. Auch in der Wohnung hat noch einige Zeit zum Fenster und zur Tür geschaut und war recht unruhig.


    Ich war dann 5 Stunden arbeiten, hab aber extra die Kamera laufen lassen und nach einiger Zeit hat er ganz entspannt und tief im Bett geschlafen.


    Als ich nach Hause kam war er wieder ganz normal und hat sich gefreut als ich die Leine vom Haken genommen hab, aber kaum aus der Haustür das gleiche Spiel: Rute eingezogen, hektisches Schnüffeln, geduckter Gang und sehr schreckhaft.

    Den Weg direkt am Haus vorbei und die Straße entlang wollte er garnicht laufen, auf der anderen Straßenseite war es besser.


    Ich kann mich nicht erinnern dass er sich die letzen Tag vor dem Haus erschreckt oder weh getan hätte, oder sonst etwas außergewöhnliche passiert oder verändert worden wäre, was dieses überängstliche Verhalten erklären würde.


    Schmerzen hat er auch nirgends, hier in der Wohnung ist er nach 10 Minuten wieder ganz normal und entspannt, bewegt sich auch normal.


    Hat jemand schon mal Ähnliches erlebt? Vor was könnte Willi plötzlich solche Angst haben und wie reagiere ich jetzt am Besten?

    Einfach Augen zu und durch und ganz entspannt diesen Weg mit ihm entlang laufen?

    Liebe Grüße
    von
    Katrin & Paul

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Ich habe das ähnlich bei unserer Hündin immer wieder mal. Sie will dann plötzlich einen gewohnten Weg nicht mehr gehen, nachdem sie zuvor irgendwas "in der Nase" hatte. Sie sichert und schnüffelt dann auch extrem nach allen Richtungen, geht sehr geduckt und hektisch usw.


    Ich vermute, dass da nachts irgendein Wildtier gelaufen ist (hier wandern Füchse und Dachse und natürlich Marder oft nachts gemütlich durch die Siedlung und die Gärten). Und manchmal geht sie dann abends auch nicht mehr in den Garten zum Pipi machen, da will sie dann in den Vorgarten, war aber nachts was im Vorgarten und auf dem Weg, dann möchte sie da nicht gerne gehen.


    Meist gibt sich das nach 1-2 Tagen wieder, bis zum nächsten Mal. Ich gehe dann mit ihr - sowie es möglich ist - einfach einen anderen Weg und überlasse es ihr, wann sie den "gewohnten Weg" wieder gehen kann/möchte.

    Ob das richtig ist, weiß ich nicht, aber ich vertraue ihr da nach 3 Vorfällen, in dem ihre Nase und ihre Weigerung einen bestimmten Weg zu gehen, sich im Nachhinein als absolut gut und richtig herausgestellt hat.

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    Liebe Grüße

    Ingrid mit

    Franzi, Hündin aus dem Tierschutz, geb. Mitte 2013, seit August 2019 bei uns, Bodeguero-Mix

  • Hat ein Nachbar einen neuen Marderschreck aufgestellt?

    "I've learned to trust my instincts and commit fully to my choices, that there are no "bad" decisions and that even wrong decisions aren't fatal." (Gillian Anderson)


    Der Spinner und sein Azubi

    Immer im Herzen dabei: Benny, Senta und Assunta und die vielen Tierheimseelen

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  • Heute morgen wieder das gleiche: Sobald wir aus der Haustür raus sind zieht er die Rute ein und wird sehr ängstlich. Sind dann trotzdem die Straße entlang und ins Auto eingestiegen und in den Wald gefahren. Da war alles völlig normal, Willi war entspannt wie immer.


    Es scheint also nur die Straße direkt vor dem Haus zu betreffen. Sobald wir im Haus sind ist alles wieder ok.


    Füchse und Marder schleichen hier öfter mal nachts ums Haus. Die „kennt“ Willi aber. Wenn er einen sieht oder ich einen weghuschen seh ist er an der Stelle schon aufgeregt und schnüffelt wie wild, aber ängstlich ist er nicht, eher will er den Eindringling verjagen oder hinterher rennen.


    Gestern morgen war alles noch ok, das ganze hat erst am Nachmittag angefangen. Deshalb denke ich nicht das Dachse, Wildschweine oder andere größere Wildtiere hier im Stadtgebiet unterwegs waren.


    Angst vor Knallgeräuschen hat er auch nicht, wir laufen öfter an einem Schießstand vorbei und da reagiert er überhaupt nicht auf die Schüsse.


    Aber dass ein Nachbar so einen Marderschreck an seinem Auto hat könne natürlich sein. Willi schaut nämlich auch an den parkenden Autos hoch und will da einen Bogen drum machen.

    Die Autos auf dem Parkplatz im Wald heute haben ihn aber nicht interessiert.

    Reagieren Hunde denn so stark auf diesen Marderschreck?


    Willi ist ca 6 Jahre alt.


    Sehr seltsam, werde heute Mittag mal testen wie er sich verhält wenn wir zu Fuß weiter weg von unserer Straße laufen.

    Liebe Grüße
    von
    Katrin & Paul

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