Brauche Hilfe, Chihuahua an Junghund gewöhnen...

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    Hallo an Alle,

    meine Hunde sind Picasso, ein Mix aus Spanien der mittlerweile bald 13 wird und Mo, ein 9 jähriger Chihuahua.

    Meine Tochter und ihr Freund haben einen Junghund, etwa 6 Monate alt, kommt auch hin weil im Zahnwechsel, aus Rumänien adoptiert. Die Kleine ist wirklich toll, begreift und lernt schnell.


    Der Freund studiert im Moment durch Corona ja online und geplant ist, wenn er an 2 Tagen seine 10 Stunden arbeiten geht, dass die Kleine hierher zu uns kommt. Die erste Zeit hat meine Tochter aber Urlaub.

    Die Kleine ist in etwa so groß wie Picasso, er hat 12 Kilo und die Kleine im Moment 9.

    Picasso ist zu jedem und allen lieb und freundlich und er ist auch nicht das Problem.

    Mo ist durch und durch Chihuahua. Er mag auch nicht, wenn ein anderer Hund ungestüm ist.

    Wir probieren jetzt, wenn möglich täglich, mit Mo und Line zusammen ein kurzes Stück Gassi zu gehen, damit die sich kennenlernen. Line ist natürlich Junghundtypisch stürmisch und will mit jedem spielen. Wenn sie Mo zu Nahe kommt knurrt und geht er sie an und zeigt seine Zähne.


    Jetzt meine Frage, machen wir das richtig, dass wir erstmal so üben, damit sie sich riechen lernen?

    Das Zusammenkommen ohne Leine hatten wir an einem neutralen Ort, also z.B. einem Hundrauslauf geplant.


    Vielen Dank für eure Hilfe.

  • Das Zusammenkommen ohne Leine hatten wir an einem neutralen Ort, also z.B. einem Hundrauslauf geplant.

    Nur so für die Akten: Ihr habt vor, einen 9kg stürmischen (und wahrscheinlich altersmäßig auch noch etwas grobmotorischen und impulsiven) Junghund in den Freilauf mit einem Chihuahua zu schicken, der aus gutem Grund not amused ist?



    Mo ist durch und durch Chihuahua. Er mag auch nicht, wenn ein anderer Hund ungestüm ist.

    Und dazu hat er allen Grund, immerhin tut ihm auch ein nett gemeinter Rempler ja schnell mal richtig weh. Ist ein wenig, als wenn ihr mit einem noch so freundlichen Bären umgehen solltet - den würdet ihr auch ungern übermütig tobend haben, oder?

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  • Aus eigener Erfahrung damit hast Du eine 50:50 Chance, dass es wird. Oder für immer schwierig bleibt.


    Meine Chihuahuas sollten sich an den Collie-Jungspund von Sunti gewöhnen.

    Dexter kann Welpen und Junghunde nicht ausstehen, außer sie sind maximal so groß wie er selbst.

    Entsprechend schwer war es anfangs - wir haben lange reine Leinenspaziergänge gemacht.


    Mit Dexter wurde es nach und nach besser, inzwischen sind die beiden Freunde und blöden auch mal miteinander - allerdings ohne wirkliches Spiel, denn das wäre Dexter zuviel. Und Picard akzeptiert das und ist sehr vorsichtig.


    Mit Max (Chi) war es anders. Er möchte Picard (Collie) eigentlich immer wieder kontrollieren, obwohl der vorsichtig und rücksichtsvoll ist.

    Es ist wahrscheinlich auch Egopolieren von Max.


    Daher treffen die beiden nur selten aufeinander, denn es ist so nur anstrengend für alle Beteiligten.

    Aber erst lange Leinenspaziergänge zu machen ist schon der richtige Weg!

    Viel Erfolg :winken:

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich hatte als Mo mit 1000g Körpergewicht als Welpe zu uns kam Hanni, eine 35 Kilo schwere Schäfimixhündin hier und der Kleine war Ruckzuck Chef des Rudels:ka:

    Und, das waren ja andere Hunde.


    Der Chi mag es nicht, waren deine geschriebenen Worte. Also müßt ihr ihm das jugendliche Untier vom Hals halten.

  • Huhu

    Ich würde die Spaziergänge noch einen tick kontrollierter angehen und den junghund auf der abgewandten Seite zum chi führen, sodass es gar keine möglichkeit für ein "zu nahe kommen" gibt.


    Freilauf würde ich nicht machen. Also nicht beide. Ich würde den chi frei laufen lassen zum Kennenlernen und den junghund an der Leine lassen, sodass ihr noch die Kontrolle über ihn habt (wegen der Sicherheit des chi, der gewichtsunterschied ist ja doch gegeben und der junghund ist noch wild, das kann fix schief gehen und wenn der chi sich verteidigen muss ist das Vertrauen in den neuen Hund dann auch weg)


    Ein zusammentreffen im Haus würde ich vorerst mit einem trenngitter regeln

  • Die Sache ist die, dass ein 6 Monate alter Junghund sich selbst noch gar nicht einsortieren kann. Der hat im Vergleich zum kleinen Chi Riesenkräfte, ist sich dessen aber noch gar nicht bewusst. Das richtige Einschätzen der eigenen Körperlichkeit kommt erst mit ungefähr einem Jahr (bei manchem Labbi nie...). Und so einen Junghund, und mag er noch so lieb und freundlich sein, mit einen Chi in Freilauf zu lassen, ist meiner Meinung nach grob fahrlässig. Der Junghund hat garantiert keine böse Absichten, aber der Chi hat ihm nichts entgegenzusetzen, wenn der fröhlich auf ihn drauf hüpft.


    Lasst die beiden sich gegenseitig kennenlernen, gesittet an der Leine. Und wenn der Junghund reifer ist, kann auch über gemeinsamen Freilauf nachgedacht werden.

  • Also, es ist nicht so selten schon auch der Chi, der austeilen möchte. Daher würde ich da auch den Chi nicht (!) im Freilauf lassen mit dem Junghund!

    Vorallem wenn der vorher schon auf 180 ist...


    Bei Dexter hat tatsächlich anfangs gereicht, wenn Picard ihn nur kurz angeschaut hat. Und das war wirklich nur gucken, kein Fixieren oder sonst irgendwie provokant.

    Wenn Dexter da im Freilauf gewesen wäre, hätte er ihn versucht anzugreifen bzw zu vertreiben.


    Max täte das jetzt noch...

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