Junghund beißt

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    Seit paar Tagen beißt meine fast 5 Monate alte Hündin wenn sie bisschen aufgedreht ist.

    Gestern immer wieder in meine waden und Füße, so dass ich mich nicht mal richtig bewegen konnte. Aua rufen oder sonst was nützt nichts.

    Jetzt grade ist sie zu mir auf die Couch gesprungen und hat mir in die Arme gebissen, da habe ich ihr maul zu gehalten und gewartet das sie ruhiger wird. Sobald ich los gelassen habe hat sie wieder zugebissen. Bin eifnach aufgestanden und wollte in die Küche da hat sie wieder in die Beine gebissen.. Ich weiß nicht was ich machen soll. Ignorieren bringt auch nichts, sobald ich wieder in Raum komme fängt sie wieder an

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  • Ist per Ferndiagnose natürlich sehr schwierig zu beurteilen, aber ist sie vielleicht sehr überreizt? Habt Ihr die letzten Tage viel Programm gehabt? Schläft sie ausreichend und hat genug Ruhepausen?


    Ich würde das Tagesprogramm mal unter die Lupe nehmen und schauen, ob da zuviel Action ist und es die nächsten Tage mal ganz ruhig angehen.


    Wird es nicht besser, bitte unbedingt einen Trainer kontaktieren.


    Einen Abbruch kennt sie?

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  • Zeigst Du ihr, dass das weh tut? Trainer sagen, man soll wie ein Hund, dem das weh tut, laut kreischen, dann lassen die Hunde sofort ab. Hast Du das probiert? Nicht anfassen, nur kreischen.

    Das Dreierrudel Bondi. Teddy und Louis - und Ali, Gusti und mein Sternchen Seppi im RBL

  • Hallo, überreizt denke ich eher nicht.

    Sie ist schon viel ruhiger als in den ersten 2 Wochen. Ich mache keine langen Spaziergänge mit ihr, verbringe dafür viel Zeit im Garten mit ihr. Sie schläft auch echt viel und wenn sie dazu neigt zu beißen oder aufzudrehen gebe ich ihr entweder ein kaustick oder ein Spielzeug.

    Aber manchmal hat sie da keine Lust drauf und beißt mir in die Wade oder in die Hände.


    Eigentlich hört sie auf "aus" und "Nein" aber in diesen Momenten bringt das leider nur selten was..

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Zeigst Du ihr, dass das weh tut? Trainer sagen, man soll wie ein Hund, dem das weh tut, laut kreischen, dann lassen die Hunde sofort ab. Hast Du das probiert? Nicht anfassen, nur kreischen.

    Das mit dem aua bringt leider gar nichts bei ihr. Habe das Gefühl, dass sie das als Spiel sieht wenn ich aua rufe. Ich versuche dann halt aus dem Raum zu gehen oder setze mich auf den Esstisch, dann beobachtet sie mich und meistens wartet sie bis ich runter komme und macht weiter

  • Wenn der Junghund ansonsten ein ausgeglichenes Programm hat und nicht generell über- oder unterfordert ist, wäre einfach mein Abbruch in der Situation direkter. Man hat mich nicht zu beißen, möchte ich nicht. Da probiere ich dann nicht, den Hund zum 10x zu ignorieren, 'aua' zu rufen oder ihm ständig was anderes in die Gosch zu schieben, sondern mache klar, dass ich das nicht möchte. Bei den einen reicht weniger, bei anderen muss man deutlicher werden.

  • Ignorieren finde ich bei so etwas die schlechteste Wahl. Aus der Situation heraus würde ich laut aua rufen und mein Bein wegziehen, oder den Hund damit unsanft wegschieben.
    was bei vielen Hunden allerdings dazu führt, dass sie noch "wilder" auf das Bein los gehen.

    Entweder du versuchst den Hund mit einem Spielzeug umzulenken, oder du setzt ihr eine klare Grenze. Wie ChatSauvagee schon schrieb, genügt bei dem einem eine verbale Ansage, der andere braucht dazu einen Schubser. Ich hab meinen Zwerg damals ne Ansage verpasst und in seine Box verfrachtet. Danach hab ich meine Beine zur beißfreien Zone erklärt und in 4 Tagen war das Thema durch.

    Simone mit Akuma & Akira

  • Ja, hier ist es auch um den 5. Monat herum einmal eskaliert und es gab einen harten Abbruch, danach war das Thema durch. Aber ich finde es immer schwierig das übers Internet zu raten, weil keiner den Hund kennt.


    Ich wusste bei meiner Hündin, dass die das abkann, aber wenn man einen sensiblen Hund hat oder einen aus dem Tierschutz mit unklarer Vorgeschichte, kann das auch nach hinten losgehen. Dosierung und timing sind entscheidend und deshalb ist es immer besser, wenn man jemanden vor Ort hat. (wenn sich das Thema nicht erledigt und nur eine Phase war bzw. sogar schlimmer wird)

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