Welpe überdreht und knurrt und schnappt bei Verbot

  • Wegen dem "Wegsperren" meinte ich, dass das Geschmackssache ist. Ich fand den Gedanken auch erst ganz furchtbar - bis ich gesehen hab, wie schnell sich meine darin einkringelt und schläft (ich betone aber auch immer, dass das Typsache ist, ich musste den Kennel gar nicht positiv aufbauen, der wurde quasi sofort dankend angenommen. Evtl verkauft ja jemand in eurer Nähe auch gerade einen über Kleinanzeigen, dann habt ihr nicht so viel Geld rausgeschmissen, wenn er nicht angenommen wird).


    Wäre es eine Option, anfangs diese paar Kilometer zur Natur mit dem Auto zu fahren und den Kleinen dort direkt laufen zu lassen? Ausschließlich Leinenspaziergänge sind halt schon sehr anstrengend.


    Alternativ würde ich zumindest eine 10-Meter-Schleppleine dranmachen, dass er zumindest ein bisschen fetzen kann.

  • Er kommt direkt aus einer Zucht im Ausland - und durfte daher bestimmungsgemäß erst mit vier Monaten einreisen.

    Was für ein Retriever ist er denn? Es gibt ja viele Retriever-Rassen.

    Ich vermute mal, dass Du von einem Labrador Retriever redest. Dann wäre es zusätzlich interessant, aus was für einer Zucht er herkommt, also Arbeits- oder Showlinie und wie er gehalten wurde, bis er ausreisen durfte. Je nachdem wurden da eben auch schon gewisse Weichen gestellt, auf die Ihr Euch jetzt einstellen müsst, um alles wieder in geordnete Bahnen zu leiten.

    Wenn Du bereits etwas Angst hast vor ihm, wäre es wohl am besten, Dir einen guten Trainer zu suchen, der Dich individuell vor Ort beraten und anleiten kann, bevor das alles noch mehr eskaliert.

  • Wegen dem "Wegsperren" meinte ich, dass das Geschmackssache ist. Ich fand den Gedanken auch erst ganz furchtbar - bis ich gesehen hab, wie schnell sich meine darin einkringelt und schläft (ich betone aber auch immer, dass das Typsache ist, ich musste den Kennel gar nicht positiv aufbauen, der wurde quasi sofort dankend angenommen. Evtl verkauft ja jemand in eurer Nähe auch gerade einen über Kleinanzeigen, dann habt ihr nicht so viel Geld rausgeschmissen, wenn er nicht angenommen wird).


    Wäre es eine Option, anfangs diese paar Kilometer zur Natur mit dem Auto zu fahren und den Kleinen dort direkt laufen zu lassen? Ausschließlich Leinenspaziergänge sind halt schon sehr anstrengend.


    Alternativ würde ich zumindest eine 10-Meter-Schleppleine dranmachen, dass er zumindest ein bisschen fetzen kann.

    Ich schaue mal nach, ob es hier sowas gibt. Wir können den Kilometer in die Natur fahren. Er findet Auto fahren scheinbar auch okay. Ich dachte, es sei einfach zu stressig. Eine Schleppleine haben wir da. Wir probieren es aus.

  • Er kommt direkt aus einer Zucht im Ausland - und durfte daher bestimmungsgemäß erst mit vier Monaten einreisen.

    Was für ein Retriever ist er denn? Es gibt ja viele Retriever-Rassen.

    Ich vermute mal, dass Du von einem Labrador Retriever redest. Dann wäre es zusätzlich interessant, aus was für einer Zucht er herkommt, also Arbeits- oder Showlinie und wie er gehalten wurde, bis er ausreisen durfte. Je nachdem wurden da eben auch schon gewisse Weichen gestellt, auf die Ihr Euch jetzt einstellen müsst, um alles wieder in geordnete Bahnen zu leiten.

    Wenn Du bereits etwas Angst hast vor ihm, wäre es wohl am besten, Dir einen guten Trainer zu suchen, der Dich individuell vor Ort beraten und anleiten kann, bevor das alles noch mehr eskaliert.

    Es ist ein Golden Retriever. Show-Linie, genau wie unser erster auch. Ich gehe davon aus, dass in der Zucht immer gehörig Lärm und Action war. Und hier solche Ruhe. Es ist eine andere Welt und sicherlich erstmal nicht einfach ist.


    Ich war gerade mit beiden Hunden in der Natur. Mit dem Auto 2 Minuten Fahrt und mit der Schleppleine auf die Wiese. Beide Hunde hatten Spaß, haben auch etwas getobt. Nach etwa 15 Minuten sind wir zurückgefahren. Ich hoffe, das ist zeitlich so in Ordnung. Jetzt schlafen beide.

  • Ergänzung: Wir versuchen, so eine Hundebox zu besorgen. Haben hier in der Nähe auch eine geeignete gefunden. Wie mache ich das dann am besten? Stelle ich sie in unser Schlafzimmer und hänge eine dunkle Decke darüber? Und was legt Ihr da rein? Das Körbchen (wir haben welche aus Stoff)? Zerpflückt er es darin nicht genauso? Oder die Decke außenrum? Wie habt Ihr Euren Hunden dieses Ding denn schmackhaft gemacht? Und wann ist ein guter Zeitpunkt, um es mal zu verschließen? Ich gehe davon aus, dass es unserem Hund nicht gefallen würde, wenn sie zu ist und er darin dann bellen würde, vielleicht auch trotz einem tollen Leckerli. Wie reagiert man in diesem Fall?


    Setzt Ihr Eure Hunde dann einfach dort rein, wenn Sie zu sehr aufdrehen? Nehmen sie das einfach so hin? Ich kann mir irgendwie schwer vorstellen, dass ein Hund diese Box mag, wenn er darin eingeschlossen wurde. Aber wie gesagt, ich habe keine Erfahrungen damit.

  • Ich hatte anfangs eine passende Schaumstoffunterlage mit Spannbetttuch drumrum drin, das hat keine Angriffsfläche zum Zerstören geboten. Wenn meine Kleine überdreht war, hab ich sie reingesetzt, Tür zu und mich mit Handy oder Buch vor die Box gesetzt, mich also mit was anderem beschäftigt. Dann hat sie noch ein paar Minuten gejammert und ist dann eingeschlafen.


    Von Mal zu Mal ist das Gejammer weniger geworden und nach ein paar Tagen musste ich mich nicht mehr dazusetzen, da war dann Box = schlafen verinnerlicht.

  • Setzt Ihr Eure Hunde dann einfach dort rein, wenn Sie zu sehr aufdrehen?

    Ich würde lieber an der Ursache arbeiten. Ein Welpe, der abdreht, weiß nicht mehr wohin mit sich, weil das ganze Hormonsystem schief hängt. Nur, weil man den dann in eine Box sperrt, ändert sich das nicht einfach so. Der Welpe hat immer noch das Problem, dass die Hormone in ihm toben und sagen, dass er körperlich aktiv sein muss um das abzubauen.

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