Knurren verbieten? Tierschutzhund...

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    Danke für den Hinweis Oleniv, ich denke das werden wir weiterhinso machen.

    Wegen des Knurrens Bella gegenüber haben wir sie mit Hausleine auf ihrem Platz befestgt, damit sie sich nicht quer in die Mitte des Raumes legt und neimand an ihr vorbei "darf"

    Se hat den Platz trotz Hausleine gut angenommen und legt sich auch feiwillig dort hin.

    Auf dem Sofa war denke wahrscheinlich echt too much:ka:

    Aber gut, in dem safe spot werden wir dann das Knurren respektieren, was soll sie auch sonst machen, wenn es ihr unangenehm, dass Franz (Männe) ihr zu nah kommt beim Schlafen.

  • Nicht bestätigen, sondern wie Junimond schreibt, einfach ohne weitereBeachtung hinwerfen oder fallenlassen und weiter sein Ding machen.


    Mit Locken, Loben oder Ähnlichem ist die Gefahr groß, dass der Hund sich wieder bedrängt fühlt. Die muss erstmal mit viel Ruhe und Geduld sowohl lernen, dass niemand ihr was will, als auch, dass Knurren und Drohen ihr keinen Vorteil bringen.


    Habt Ihr für den Fall der Fälle einen guten Maulkorb?

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  • Nein wir haben keinen Maulkorb, aber wir bedrängen sie auch nicht weiter, sodass die nächste Stufe Schnappen, nicht von Nöten ist.

    Wenn sich das ändert, werden wir natürlich einen besorgen.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Auch wenn die Wohnung nicht groß ist und man zwangsläufig an ihrem Nest vorbeigehen muss, kann man körpersprachlich schon viel machen, um zu deeskalieren. Der Freund kann z.B. den Blick abwenden, demonstrativ einen Bogen laufen, gähnen. Das verstehen auch Hunde, die bisher nicht so viel mit menschlicher Kommunikation zu tun haben, und gerade das Bogenlaufen wird der Hündin Sicherheit geben, denn so sagt er ihr in ihrer Sprache, dass er nicht vorhat, ihr zu nah zu kommen und sie zu bedrohen.

    Schau mal im Netz nach den Beschwichtigungssignalen des Hundes, denn erstens ist es nie falsch, die erkennen zu können, wenn Hund sie zeigt, und zweitens kann Mensch sie auch nutzen, indem er sie einsetzt, um einen Hund zu beruhigen.

  • Ich bin auch ehrlich gesagt kein Fan davon, einen Hund, den ich noch nicht kenne, aufs Sofa zu lassen. Klingt jetzt irre altmodisch, ist es offensichtlich auch - hat aber nix damit zu tun, dass ich glaube, dass es dann gleich um "Weltherrschaft" geht.


    Oft ist es Hunden zuviel Nähe und manche können das schlecht zeigen. Und bei manchen stellt sich dann heraus, dass Liegeplätze zu Ressourcen gemacht werden - und den Stress um meine Couch muss ich ja nicht provozieren in den ersten Wochen des Zusammenlebens.


    Sehe ich genauso. Ich würde das Sofa die nächste Zeit erstmal nicht freigeben und auch sonst darauf achten, dass eure Hündin nicht an bewachungsstrategisch wichtigen Plätzen liegt. Erstmal ankommen lassen und das kleine Hund-Mensch-Einmaleins mit ihr leben. Reicht völlig, finde ich.


    Dass Du nicht unterbinden und scharf ahnden willst, dass sie euch anknurrt, um ihr diese Warnstufe nicht zu nehmen und künftige Kommunikationen nicht zu versemmeln, kann ich nachvollziehen. Günstig finde ich allerdings nicht, dass Du in diesen Momenten beruhigend und sanft mit ihr sprichst. In meinem Verständnis "streichelst" Du sie damit verbal und schaffst einen ungünstigen Lerneffekt. ("Erfolg")

    Am ehesten wäre bei mir in einem solchen Fall Ignorieren die Alternative zum Verbieten.

  • Ich würde auch keinesfalls in diesen Momenten beruhigend auf sie einreden und sie streicheln. Das versteht ein Hund in der Regel nicht als Beruhigung sondern als Bestätigung. Eventuell wird es auch dadurch in letzter Zeit schlimmer.

  • Ich würde auch keinesfalls in diesen Momenten beruhigend auf sie einreden und sie streicheln. Das versteht ein Hund in der Regel nicht als Beruhigung sondern als Bestätigung. Eventuell wird es auch dadurch in letzter Zeit schlimmer.

    (Hervorh v. mir)


    Das vermute ich auch.

  • Um es mal ganz platt zu sagen:


    Einem ängstlichen Hund, der in einer Ecke liegt und knurrt, wenn jemand zu nah kommt - dem würde ich signalisieren, dass es okay ist, dass sie ihre Ruhe haben will. Also beschwichtigen, sobald sie knurrt zurückweichen etc.


    Einem Hund, der mitten im Raum liegt und in sich vergrößerndem Radius Menschen verbietet, sich zu bewegen, würde ich weder beschwichtigend entgegentreten noch irgendwelche Leckerli hinwerfen. Dem würde ich deutlich einen Eck-Platz zuweisen.


    Das zu unterscheiden, ist vielleicht schwer - aber ich warne davor, nur weil "Tierschutz" "Ausland" "frisch angekommen" im Raum steht, sich darauf zu versteifen, dass der Hund aus blanker Unsicherheit und Angst vor Männern dieses Verhalten zeigt.

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