Junger Welpe beißt in Nacken von ängstlichen Hund

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    Moin zusammen,


    Ich brauch mal eine zweit- und Drittmeinung von erfahrenen Hundebesitzern...


    Wir haben eine 12 Wochen alte Labradorwelpin Kira, die nun seit 3 Wochen bei uns lebt.


    Bisher läuft alles bilderbuchmäßig, natürlich hier und da die normalen Herausforderungen, wie das knabbern, bzw Beißen, usw - aber das ist ja normal...


    Nun haben wir heute ein Thema gehabt, was mich etwas verunsichert hat:


    Meine Schwiegereltern sind heute zu uns gekommen und übernachten hier für ein paar Tage. Sie haben ihre Hündin Lucy mitgebracht, eine 8-jährige Bolonka Zwetna Weibchen.


    Die beiden haben sich vor ca einer Woche bereits kennen gelernt, was sehr nüchtern war. Unsere Kira möchte gerne spielen, versucht sie immer wieder zu animieren, indem sie sich vor sie auf Lauerstellung stellt und anbellt, aber von Lucy kommt einfach nur ein Knurren und Ablehnung..


    Das hat Kira dann irgendwann akzeptiert und alles war die ganze Zeit gut...


    Heute war es am Anfang genau so, und es fühlte sich an wie immer.


    Nach einigen Stunden wurde es auf einmal sehr hektisch... Unsere Kira wurde unruhig, sprang dann Lucy an, packte sie am Nacken und wirbelte etwas, Lucy fing an zu quieken und Kira hörte nicht auf, sondern wurde gefühlt nur wilder. Erst ein eingreifen von uns brachte Unterbindung.


    Das passierte zweimal in unabhängigen Situationen, es war zu dem Zeitpunkt nichts los, es gab kein Fressen, es wurde nicht gespielt oder sonst was.


    Das Ende des Liedes ist, dass Lucy nun verängstigt ist,und sich versteckt.


    Woran kann das liegen und gibt es Tipps, was man die kommenden Tage noch machen kann, damit das Zusammenleben einigermaßen erträglich bleibt?.


    Zu Kira kann ich sonst noch sagen, dass sie eigentlich ein sehr lebensfrohe, wenn auch tolpatschiger Welpe ist, der bisher mit jedem Hund, den man so trifft, direkt spielen will...


    Ich habe mir vorher einiges durchgelesen und glaube, dass Kira einfach nur so spielen will, Lucy jedoch das überhaupt nicht kennt, eh sehr ängstlich ist (sie quiekt oft schon, obwohl man sie nicht mal angefasst hat), und daher schon quiekt, ohne dass es weh tut, und dadurch auch sehr verängstigt ist...


    Aber was kann man machen, um aus den beiden "Freunde" zu machen?


    Danke für euer Feedback


    Sven

  • Ich würde dem Welpen vermitteln, dass er die Grenze der älteren Hündin zu akzeptieren hat. Notfalls mit Unterstützung durch ein Geschirr und eine Hausleine. Und der älteren Hündin würde ich vermitteln, dass ich sie davor schütze bedrängt zu werden.


    Nachtrag: Freunde werden die beiden jedenfalls nicht wenn der Welpe lernt, dass er der stärkere ist und die Signale von kleineren Hunden übergangen werden können. Bei meiner eigenen Hündin muss ich in dem Bereich ebenfalls viel anleiten und unterstützen.

  • Unbedingt den Welpen davon abhalten der älteren Hündin so dermaßen auf die Nerven zu gehen.


    Es gibt nun einmal Erwachsene Hunde, die mit einem Welpen nichts anzufangen wissen und da bei der Kombi bei euch die Größenverhältnisse auch immer ungleicher werden, schützt die ältere Hündin unbedingt und setzt dem Welpen Grenzen

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  • Unbedingt den Welpen davon abhalten der älteren Hündin so dermaßen auf die Nerven zu gehen.


    Es gibt nun einmal Erwachsene Hunde, die mit einem Welpen nichts anzufangen wissen und da bei der Kombi bei euch die Größenverhältnisse auch immer ungleicher werden, schützt die ältere Hündin unbedingt und setzt dem Welpen Grenzen

    Unbedingt!

    Eure Kira ist ein ganz normaler, lebenslustiger und ungestümer Labbiwelpe, in dessen Universum so ängstliche kleine Hunde bisher nicht vorgekommen sind - sie kennt gegenüber andern Hunden nur Regeln, die diese selber durchsetzen (ganz logisch für einen Welpen). Nun ist aber die Hündin eurer Schwiegereltern dazu nicht instande, und der Welpe kennt folglich keine Grenzen mehr. Da müsst ihr nun einspringen und das schon lange bevor es ausartet regeln, denn die Bolonka Hündin kann das nicht. Trennt die Hunde, lasst Kira nicht nerven. Habt ihr einen Laufstall oder sowas ähnliches? Dann könnte einer der Hunde da rein und ihr müsst nicht ständig hinter Kira her sein.


    Freunde werden das wohl nie, aber wenn Kira lernt, dass die Bolonka kein Spielkamerad ist sondern in Ruhe gelassen werden möchte, kann das bei Besuchen gut nebeneinander gehen.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Wow.. Vielen Dank für die schnellen Feedbacks und die guten Tipps. Ich werde eure Erfahrungen morgen früh am Frühstückstisch mit allen teilen, um allen das gleiche Verständnis zu vermitteln und überlegen dann die bestmögliche Lösung zusammen. Trennung ist klar, Hausleine oder Laufgitter haben wir aktuell nicht, kann man aber kurzfristig besorgen, das ist kein Problem.


    Viele Grüße


    Sven

  • Großer ungestümer Welpe und kleiner, zarter Althund ist eine ganz schlechte Kombi. Jedenfalls, was Spielen betrifft. Der Labradorwelpe war in dem von dir geschilderten Vorfall schon dabei, die Bolonkahündin als Beutespielzeug zu benutzen. Das quiekte ja so schön...



    Haltet sie auseinander, wie andere schon schrieben. Hausleine habt ihr bestimmt - ein Stück dicke Schnur reicht! Oder die normale Leine.

    Toleranz und ein friedliches, angstfreies Nebeneinander ist, was die beiden lernen sollen. Die Bolonkahündin muß sich jederzeit sicher fühlen dürfen.


    Dagmar & Cara

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