Kosten für Hund: was ist ok, was nicht?

  • Ich finde diesen Thread auch recht schwierig, weil es genau eine Person gibt, die Dir sagen kann, was er will: Dein Ex. Und es gibt genau eine Person, die beurteilen kann, ob sie das angemessen findet: Das bist Du. Ginge es nur um einen fairen Preis, ist da an sich recht schnell eine Einigkeit erzielt.


    Der Thread klingt mir nicht so, als ob es nur darum geht - auf beiden Seiten. So lange aber unterschwellige Themen sich an einem vermeintlich objektiv zu betrachtenden Thema anschließen wirds schwierig. Zu einer „besten Strategie“ kann Dir da niemand raten, da kann alles nach hinten losgehen.


    Mein Rat wäre also durchatmen, Dir einen Preis überlegen, den Du als fair erachtest, einen Kaufvertrag für seinen Anteil am Hund aufsetzen - da gibts Muster - und ihm das schicken.


    S9bald er darauf reagiert, weißt Du, woran Du bist.

  • Wie schon gesagt wurde: Hund auf keinen Fall mehr rausgeben! Sonst kriegst du ihn unter Umständen nicht mehr wieder oder nur wenn Forderungen erfüllen werden. Und dagegen angehen kann richtig dauern...


    Frag ihn, wie viel er für den Hund haben will, bestehe auf maximal die Hälfte der Kaufsumme, setze einen ganz einfachen Vertrag auf und dann lass ihn das Sonntag unterschreiben und gib ihm das Geld direkt. Quittiere ihm den Betrag auch auf jeden Fall.


    Der Rest läuft ja eh schon auf dich. Falls der Hund Papiere hat oder sonstige Dokumente, soll er die bei der Übergabe aushändigen, sonst sieht er das Geld nicht.


    Ich persönlich kenne die Situation leider, hatte ähnliches beim ersten Hund. Da war der Hund auch das Bindeglied, um an einem kleben zu bleiben. Um den Hund gibt es in keiner Sekunde.

    Ich kann da aus eigener Erfahrung nur raten, jetzt schnell noch alles klären und dann Kontakt abbrechen sonst geht das ewig so weiter und wird immer hässlicher. Zum Glück ist der Hund da rechtlich wie eine Sache gehandhabt und das wars dann.

  • Hallo Zusammen, ich habe ein kleines Update: gestern Abend kam kurz nach der üblichen Übergabezeit der Anruf. Wo sein Hund sei.



    Edit by Mod - sehr private und persönliche Textpassage entfernt.

    Forentauglich übersetzt: Es ist eskaliert. Edit by Mod - Ende


    Jetzt überlege ich, wie ich weiter verfahren kann.


    PS: Da der Faden nicht rein sachlich bleiben kann, aufgrund der Beschreibung der Situationen, wo gehört er eventuell besser hin?

  • Ich denke, dass das kein Fall für das Forum hier, sondern für einen Anwalt ist, drum passt das mMn in gar kein Unterforum. Wie die rechtliche Lage aus Sicht der User aussieht, wurde dir ja schon geschrieben und der Hinweis, dass seine Nachricht „Der Hund gehört dir.“ keinen Rechtsbestand hat, ebenfalls. Helfen können wird dir aber nur ein Anwalt und an den würde ich mich in dieser Situation zügig wenden. Ich kann mir vorstellen, dass die Situation sehr belastend ist und wünsche dir alles Gute!

  • Das ist ein Fall für die Polizei, nicht fürs Forum!

  • So bitter das klingt - rein rechtlich dürfte es schwer bis unmöglich sein, den Hund alleine zugesprochen zu bekommen:ka: Ihr steht beide im Kaufvertrag, ihr teilt beide die Kosten, ihr habt euch beide um den Hund gekümmert. Zumal ihr euch ja nicht scheiden lasst sondern nur trennt...


    Sehr schade, dass es so eskaliert ist, denn der beste Rat bei dieser Sachlage ist, sich im Guten zu einigen.

  • Ich denk auch das sollte rechtlich geklärt werden.

    Einer von euch wird dann wahrscheinlich den Hund bekommen und der andere dass halbe Geld.

    Wer von euch den Hund bekommt muss ein Gericht entscheiden.

    Aus deiner Erzählung ergibt sich mir als Rechtlicher leihe keine klare Sachlage zu wem der Hund ziehen darf.

    Wenn du den ganzen gerichtlichen Firlefanz vermeiden willst wehre es das einfachste wenn er den Hund bekommt und du das Geld nimmst.

    Ich weiß du wirst jetzt sagen du liebst den Hund usw... aber das gleich gillt sicher für deinen exfreund auch.

    Einer von euch wird die A-Karte zihen und nur das Geld bekommen, für den Hund ist es sicher besser wenn die Sache schnell geklärt ist und er nicht noch weitere Episoden wie Die gerade von dir beschriebene erleben muss.

    Da ihr euch in dem Punkt beide nicht erwachsen benehmen könnt, ( du ruft den Hund obwohl er sie gerade fästhällt, er reißt sie dir vorher aus der Hand , ich würde sagen beide nicht mit Rum bekleckert) sollte schnellstmöglich eine Lösung gefunden werden...

  • Die erste anwaltliche Beratung hatte ich. Hier hat eindeutig eine Nötigung stattgefunden und ich soll mir jetzt vorbehalten, dagegen Strafanzeige zu stellen.

    Warum ich meinen Hund rufe, wenn er ihn festhält? Soll ich zusehen, wie er mit ihr einfach abhaut? Er hatte sie nicht am Halsband gehalten und hat mich weg geschubst, sobald ich an sie ran wollte. Aber ich stehe doch nicht einfach da, wenn jemand mit meinem Hund abhauen will und zuvor mir gegenüber noch gedroht hat und handgreiflich geworden ist.

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