Welpen-Austausch Teil 4

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  • Danke für eure Antworten. Ich glaube es war nach meinen Gefühl nicht so viel. Ich denke er muss sich auch bewegen können und auch mal laufen. In der Wohnung macht er das nie, beziehungsweise nur ganz kurz. Die 5 Minuten Regel macht mich noch immer etwas nervös, aber ich merke eigentlich wenn es zu viel wird, dann will er von alleine nach Hause.

    Leider bekomme ich den Welpenauslauf nicht so etabliert, da mag er gar nicht drinnen sein, auch nicht 1 Minute. Sobald die Tür zu ist, wird er unruhig und winselt. Auch wenn ich direkt daneben stehe. Es wäre aber mal praktisch, dass er auch alleine zur Ruhe kommt und sich entspannt und der Fokus nicht so sehr auf ihn liegt.

    Die Wohnung ist zwar welpensicher, aber ihm fällt auch ein, mal den Kasten zu probieren oder den Stromstecker (auch wenn der jetzt abgesichert ist).

    Er geht sonst sehr gerne freiwillig rein, aber sobald die Tür zu ist, winselt er.

  • Also mit Elna gehe ich tatsächlich schon eine geraume Zeit unsere tgl. Runde (eine am Tag), die 4 - 5 km dauert. Brauchen wir halt 1,5 - 2 Stunden für. Draußen schlafen ist jetzt im Winter nicht so machbar, aber trotzdem stehen und sitzen wir viel rum während der Zeit.
    Das hat sich von selbst so ergeben. Sie wird am Sonntag 5 Monate.

  • Also mit Elna gehe ich tatsächlich schon eine geraume Zeit unsere tgl. Runde (eine am Tag), die 4 - 5 km dauert. Brauchen wir halt 1,5 - 2 Stunden für. Draußen schlafen ist jetzt im Winter nicht so machbar, aber trotzdem stehen und sitzen wir viel rum während der Zeit.
    Das hat sich von selbst so ergeben. Sie wird am Sonntag 5 Monate.

    Rumstehen tun wir auch, aber heute war er in Entdeckungslaune. Die Strecke ist max. 400 Meter hin und wieder 400 Meter zurück. Aber er schnüffelt mal da, knabbert da mal an einen Grashalm, beschnuppert den Busch.

  • Leider bekomme ich den Welpenauslauf nicht so etabliert, da mag er gar nicht drinnen sein, auch nicht 1 Minute. Sobald die Tür zu ist, wird er unruhig und winselt. Auch wenn ich direkt daneben stehe. Es wäre aber mal praktisch, dass er auch alleine zur Ruhe kommt und sich entspannt und der Fokus nicht so sehr auf ihn liegt.

    Ging uns genauso, geschlossene Türen mag Rumo auch nicht. Er akzeptiert, dass ich manchmal allein in der Küche sein will, aber andersrum geht z.B. nicht, er will nicht allein in der Küche sein. Ist ihm vielleicht zu beengt.

    Da er aber im sehr großen offenen Wohnzimmer gut alleine bleibt, hab ich da nicht viel Grund, das anders zu trainieren. Kinderbesuch geht direkt hoch ins Kinderzimmer, während Rumo von mir betreut wird, sonstiger Besuch ist bisher immer sehr hundefreundlich gewesen. Und wenn das mal nicht der Fall sein sollte, dann werden wir den Besuch auch nach oben ins "Gästeappartment" lotsen.

    Rumo entspannt in meiner Anwesenheit tatsächlich am allerbesten, wenn ich ruhig am Tisch sitzen und ihn absolut nicht beachte. Wenn ich auf dem Sofa sitze, will er lieber kuscheln und spielen. Ansonsten entspannt er am besten, wenn ich nicht da bin, also in einem anderen Zimmer oder unterwegs.

  • Meine mir kleinstmögliche Gassirunde ist ein knapper Kilometer. Und die ist er auch als Welpe gegangen. Die Alltagsrunde sind 2,5km. Das kam relativ flott.

    Ich würde auch weiter gehen, aber man muss sich eben an die Gegebenheiten anpassen. Und hier gibt es dann nur gleich viel größere Touren.

    Habe mal auf Luftbild geschaut von Auto bis Stallgebäude sind es 250 Meter und da ist er von Anfang an mehrmals hin- und hergesaust.

  • Wir haben die 5 Minuten Regel weder bei Alva noch bei Ilse jetzt beachtet.
    Alva ist von Anfang an unsere "kleine" Hausrunde mit gegangen. Das sind 1,5km und je nach Schnüffelintensität dauert die 25 - 35 Minuten.
    Bei Ilse haben wir viel mehr darauf geachtet, wie schnell sie drüber war. Die ersten Wochen sind wir fast gar nicht Gassi gegangen, weil sie durch die Dauerinteraktion mit Alva schon genug zu tun hatte. Außerdem hatte sie wirklich große Mühe mit den Eindrücken gleich hier vor der Haustür.
    Da gingen tatsächlich erst mal nur so 10 - 15 Minuten. Dagegen raus gefahren in die Felder waren 30 Minuten und länger frei rennend kein Problem.
    Mich besorgt ja bei dieser ominösen Regel mehr, dass die Welpis gar keine freie Bewegung kennen lernen. Muskulatur und Koordination müssen doch auch trainiert werden. Muskulatur wird gebraucht, um die Gelenke zu halten und zu stabilisieren.
    Oder auch dieses "bloß keine Treppen laufen". Das ist gar nicht mal so trivial, das muss ein Hund erst mal lernen. Und wenn sie dann ihre 35kg+ haben, wird das ein Abenteuer.
    Hatte ich bei Alva: die vier Stufen vor der Haustür waren nie ein Problem. Andere Treppen die sie gehen darf, haben wir hier im Haus nicht. Aber ich dachte ja, sie kann das. Also auch nie geübt.
    Dann kam der Tag, wo sie mit ins Büro musste. Hoch kein Thema - als ich dann zur Mittagspause Gassi gehen wollte, traute sie sich ums verrecken nicht mehr runter. Ein Kollege hat mir dann den long Wajong mit ihren 35kg runter getragen und auf dem Rückweg haben wir mal fix einen Schnellkurs im Treppen steigen gemacht.
    Ich finde ja, die Dosis macht das Gift. Nicht blind drauf los poltern lassen, aber auch nicht zu sehr in Watte packen. :smiling_face_with_hearts:

  • Vorwärtslaufen ist Training. Da sollte man die Zeit schon ein wenig im Auge haben, weil es da eben auch für den Kopf schnell zu viel werden kann. Da übe ich ja mit dem Zwerg mir zu folgen, auf dem Weg zu bleiben, nicht nachzhängen nicht zu weit vorzulaufen etc ...

    Was ich mit Welpen mittlerweile gerne machen: Daddeln gehen. Also irgendwohin, wo Umgebung ist, die vor sich hinspielen gut erlaubt - an einen Bach, auf eine abgelegene Wiese, Lichtung im Wald, irgendwie so was und dort den Zwerg machen lassen und mich hinsetzen oder an einen Baum lehnen und zuschauen. Wenn Du den Welpen nicht über Weiterlaufen "zwingst" sich zu bewegen, wird er sich müde spielen bzw. erkunden. Dabei bewegt er sich ja nicht monoton vorwärts, sondern hat viele Wechsel drin und schult dadurch seinen Bewegungsapparat.

    (Das deckt sich übrigens auch mit dem was Dr. Prof. Martin S. Fischer empfiehlt. Freie Bewegung bis der Welpe müde wird, aber nicht in Form von "Vorwärtstreiben".)

  • Wenn ich mich bewege und weiter gehe ist es ja irgendwie vorwärtstreiben. Ich werde mehr auf Pausen und einfach rumsitzen achten.

    Aber danke für eure Antworten. In der Theorie ist vieles klar, aber wenn man dann in der Situation ist, kommen die Zweifel.

    Stiegen haben wir auch schon ausprobiert und er mag es gerne auf Gegenständen steigen, wie zum Beispiel Steine.

    An der Leine gehen machen wir ganz selten und kurz, einfach bis zur nächsten größeren Wiese, das sind ein paar Schritte. Und da gibt es mit Schleppleine weiter. Wenn die Hundewiese frei ist, lass ich ihn dort ganz frei.

  • Also, wenn ich die Entwicklung meines Hundetierchens mit einem Menschewnkind vergleiche, so ist sie grad in den Fremdelphase. Alle doof außer Mami und keinesfalls darf man sich weiter als 1 m von ihr entfernen. Außer draußen (quasi im Kindergarten), da ist man schon groß und kann das ALLES ganz alleine!

    Ach ja und mitten im Zahnen ist sie, der nächste Reißzahn ist locker und man ist nörgerlich. :rolling_on_the_floor_laughing::smiling_face_with_hearts:

  • Bei Rumo hab ich die Schneidezähne ja gar nicht gemerkt, aber jetzt sind schon einige Backenzähne und die Fangzähne draußen, da merkte man schon, dass es weh tat und er nicht wusste wohin mit sich. Er hat aber auch nichts angenommen, was ich ihm kühlendes angeboten habe.

    Ich glaube, wir sollten bald durch sein, alle 4 Fangzähne sind ausgefallen, momentan sabbert er ganz schön und ihm fällt viel aus dem Maul, weil keine Zähne es festhalten können 😅

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