Sharing-Hund
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Hallo ihr lieben :)
Hättet ihr eine Idee, welche Hunderasse sich für einen "Sharing-Hund" eignen könnte?
Es geht um 2 Personen, welche überlegen sich gemeinsam einen Hund anzuschaffen, jedoch nicht im selben Haushalt leben.
Person 1 :"normaler" 8-16 Uhr Job, Wochenende, Feiertage alles frei. 53 Jahre alt, Rückenprobleme, aber macht gerne ausgiebige Spaziergänge.
Person 2: arbeitet Schichtdienst (Früh, Spät, Nacht), teilweise auch Wochenende und Feiertage, dafür aber neben Urlaub auch mal so unter der Woche frei. Jung, fit, würde den Part mit Hundeschule/Sport etc übernehmen.
Da Person 1 Rückenprobleme hat, wohl eher ein kleiner bis mittlerer Hund bis 20kg vielleicht.
Gibt es überhaupt Rassen, die gut damit zurecht kommen "geteilt" zu werden? Wenn bei Person 1 eher Ruhe, gemütlich und schmusen angesagt ist und bei Person 2 "arbeiten" (und schmusen und Ruhen natürlich auch).
Grundsätzlich würde der Hund durch die unterschiedlichen Arbeitszeiten maximal 6 Stunden allein bleiben müssen, meistens weniger, theoretisch gäbe es erstmal auch noch eine dritte Person (in Elternzeit) die in der Zeit eine Gassirunde übernehmen könnte.
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8. Juni 2020 um 08:01
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Sharing-Hund - Vor einem Moment
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Ja, das geht, wenn es einen geregelten Tagesablauf bzw. Wochenablauf für den Hund gibt und man eine Rasse wählt, die für so was offen ist.
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Ich finde Wichtig alle möglichen Streitpunkte vorher klar zu Regeln, da fällt mir ein:
Futter
Versicherungen
TA Untersuchungen
Erziehung
Gibt bestimmt noch einige mehr.
Wenn das alles kein Problem ist, sollte das machbar sein.
Ich habe so was ähnliches wie ein Dogsharing, wobei bei mir klar ist wem der Hund gehört, nicht mir.
Ich würde sowas nicht machen wollen, weil es für mich einfach zu viele Punkte gibt über die man sich nicht einig sein kann.
Soll es ein Rasse Welpe sein, Tierschutz oder egal?
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Klingt für mich jetzt erstmal durchaus machbar :) Es haben ja im Endeffekt viele Hunde da draußen mehr als eine Bezugsperson oder sind sogar in zwei Haushalten "heimisch".
Wichtig fände ich es noch, vorab alle rechtlichen und finanziellen Fragen abzuklären und zu gucken, ob die jeweiligen Vorstellungen in Sachen Erziehung und Haltung kompatibel sind.
Bei der Rasse würde ich zu einer aufgeschlossenen Rasse tendieren, um hier besser Empfehlungen geben zu können wäre noch gut zu wissen, was so an Sport etc geplant ist und wie es aussieht mit Jagdtrieb, Wachtrieb, Artgenossenverträglichkeit usw.
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Der Hund soll hauptsächlich Person 2 gehören, also auch die Kosten tragen. Person 1 soll aber eben großzügig mit eingebunden werden wegen der Schichtarbeit von Person 2. Hätte die beiden wohl andersrum vorstellen sollen

Person 1 ist die Mutter von Person 2. Wäre dann quasi die "Omi" vom Hund, nur eben viel eingebunden. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass Fütterungsart und Erziehung und solche Entscheidungen eher bei Person 2 liegen.
Die "Omi" hat übrigens 2 Katzen, die aber mit Besucherhunden bisher nie ein Problem hatten. Aber da wäre es schon gut, wenn es eine aufgeschlossene Rasse wär.
Was Jagdtrieb, Wachtrieb etc angeht und welcher Sport da gemacht werden soll weiß ich nicht Bescheid, da müsste ich nochmal nachfragen.
Fällt jemandem eine Rasse ein, die zu den Gegebenheiten passt?
Vielleicht ein Pudel?
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Wie schauts mit Konsequenz und Hundeerfahrung aus?
Ich persönlich würde für diese Konstellation (wenn auch Sport dabei sein soll) nach einem fröhlichem, sehr robustem und selbstbewusstem Hund schauen, der keine Probleme damit hat, aus beiden Welten das Beste für sich abzugreifen. Wäre bei einem der „gesellschaftsfähigeren“ Terrier.
Setzt halt Konsequenz und Abstimmung bei den Haltern voraus
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Habe nochmal ein paar Dinge nachgefragt.
Die "Omi" hat Hundeerfahrung. Hatte in ihrem Leben 3 eigene Hunde, möchte jetzt aber nicht nochmal die volle Verantwortung tragen, sondern mit der Tochter teilen. Für die Tochter wäre es der erste Hund. Generell ist den beiden wichtig, dass er gut verträglich mit Katzen und Artgenossen ist, gut damit zurechtkommt 2 Bezugspersonen zu haben und halt nicht zu groß/schwer wird, wegen der Rückenprobleme. Die Tochter sagt, sie legt sich nicht fest was Sport angeht, das macht sie dann vom Hund/der Rasse abhängig.
Sie wollen jetzt aber doch erstmal die Tierheime in der Umgebung abklappern und fragen ob die da einen Hund haben der dem nahekommt.
Vielen Dank für eure Antworten

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Ich würd da jetzt eher keine potenziell sensible Rasse wählen, also keinen Pudel, keinen Windhund, keinen Sheltie oder Collie etc..
Bei einem kleineren/mittleren Hund müsste man bedenken, dass man sich öfters zu dem runter bücken muss, ist vielleicht auch nicht gut für den Rücken. Vielleicht findet sich im Tierschutz ein größerer Erwachsener Hund der bereits Leinenführig ist.
Wenn's trotzdem klein/mittel sein soll, vielleicht Cocker Spaniel oder ein Terrier.
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