Hündin sehr aggressiv gegen anderen Hund

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    So der neue ist nun da und kommt schon mit einem Problem.
    Es geht um meine junge große Hündin Mayla.
    Sie ist nun 1,5 Jahre alt und hat im Moment ihre 2. bzw erste richtige Läufigkeit.
    Die erste Läufigkeit hatte sie vor 3 Monaten aber das war nur kurz etwa 2 Wochen und da war sie auch nicht so aggressiv.
    Aber ich fange einfach mal an.
    Vor etwa 3 Monaten hat sie Anzeichen gehabt läufig zu werden bzw. zu sein.
    Es war am Anfang so, sie hat viel sehr viel Uriniert, blutiger Ausfluss die Vulva ist angeschwollen und unser 3 jähriger Jack Russel Malouk (kastriert) war anfangs nicht mehr von ihr weg zu bringen. Hat sie versucht zu besteigen und leckte sie immer wieder. Das haben wir versucht immer zu unterbinden.
    Dann aber einfach so aus heiterem Himmel hat sie ihn angegriffen ist aber nichts passiert. In dem Moment hat er nur auf der Couch gelegen und nichts gemacht sie war daneben gelegen stand auf einmal auf stellte sich über ihn und hat ihn geleckt und dann angefallen.

    Der Tierarzt sagt uns darauf hin das es an der Läufigkeit liege und wir sollten sie sterilisieren lassen nachdem sie einmal richtig läufig war.

    So wie gesagt ihr Läufigkeit hielt nur knapp 2 Wochen dann war Ruhe und die zwei waren wieder ein Herz und eine Seele.
    Wie haben die beide seit Welpenalter die große Boxermix Dame ist wie gesagt 1,5 Jahre alt und der kleine Jack Russel 3 Jahre alt.
    Es gab noch nie Probleme mit den beiden. Sie waren immer zusammen haben miteinander gespielt geschlafen gefressen und alles geteilt.


    So nun ist sie seit letzter Woche wieder Läufig und es ist diesmal aber richtig ausgeartet. Sie hat den kleinen diesmal schlimmer erwischt als das letzte mal es musste am Hals sogar 2 mal genäht werden. Situation war ähnlich wie das letzte mal. Sie stellte sich neben ihm hin leckte und schnupperte an ihm mir ist dann aufgefallen das der kleine auf einmal seine Ohren angelegt hat und anfing zu zittern, ich wollte gerade noch was sagen aber dann ging es auch los und sie hat ihn angefallen.
    Und das ganze hört nicht auf sobald sie ihn sieht lässt sie sich nicht mal mehr beruhigen sie will sofort auf ihn los.
    Sie ist nicht zum ablenken oder zu kontrollieren. Sie sieht ihn und will in aber am liebsten an die Kehle.
    Wir haben die beide jetzt getrennt erstmal.


    Hat jemand schon mal vergleichbares erlebt und legt sich das wirklich nach der Sterilisation so wie der Tierarzt sagt.


    Was können wir tun um Stress raus zu nehmen. Oder wie sollen wir uns da richtig verhalten. Das ist eine komplett neue Situation und so noch nie da gewesen. Wie gesagt die waren jetzt über ein Jahr zusammen ohne irgendwelche Probleme und die die jetzt da sind kommen mit der Läufigkeit.


    Aber wir wissen da jetzt erstmal keinen Rat. Und der Tierarzt kann das erst machen wenn die Läufigkeit rum ist. Aber ich kann die nicht so lange getrennt halten.

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  • Ich fürchte nicht, dass sich das nach der Kastration legen wird (eine Sterilisation ist was anderes - da wird die Hündin nur unfruchtbar gemacht, aber sie wird weiterhin läufig!).

    Da ist wahrscheinlich schon weit vorher einiges schiefgelaufen.

    Vorerst würde ich wirklich strikt trennen, den Rüden evtl sogar ausquartieren und die Hündin auch mal bei einem anderen TA vorstellen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Hündin nach drei Monaten schon wieder läufig ist - das würde ja dann grob 4 (!) Läufigkeiten im Jahr bedeuten. Da stimmt irgendwas nicht.

  • Wir haben denn Tierarzt ja gefragt ob das normal ist das sie nun schon wieder läufig wäre. Seine Antwort war das es bei einem jungen Hund schon mal vorkommen kann das mal eine zwischenblutung oder so passiert und bis sich das alles richtig einspielt. Und das die erste keine Läufigkeit war sondern nur eine Blutung bzw. ein Vorläufer für die Läufigkeit. Deswegen habe ich ja geschrieben das es keine richtige war.
    wobei ich das jetzt auch noch nicht sagen kann da es ja erst angefangen hat.

    Nun ja Tierarzt wechseln bzw einen anderen suchen wird nicht einfach da der nächste schon ein ganzes Stück weit ist und unserer eigentlich auch einen sehr guten Ruf hat.


    Mir kommt es halt nur komisch vor das es immer nur ist wenn sie blutet. Es gibt zwischenzeitlich keine Anzeichen für sonstige Aggressionen.
    Wir wohnen auf einem Bauernhof auswärts und sind daher sehr viel draußen mit den Hunden.
    Es kommen auch viele andere Hunde vorbei und es gab da noch nie Probleme.
    Wie gesagt sie leben nun schon seit über einem Jahr zusammen ohne Probleme und auf einmal wenn sie blutet gehts los.


    Da will ich mal nicht an andere Probleme glauben denn normal würde ich meine Hand für die beiden ins Feuer legen.

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  • Mit Vorsicht auf Eure Situation umzulegen, aber ja, meine AmStaffMix Hündin war in der Läufigkeit ein Drachen und hat da auch aus heiterem Himmel andere Hunde angefallen und 1x auch verletzt mit doch nem richtigen Loch im anderen Hund.


    Ganz einfach mit - gruppenfremden - Artgenossen war sie nie, aber in den 3 Läufigkeiten, die sie hatte, war sie unberechenbar. Bei ihr ist dieses von null auf 100 auf einen anderen Hund los gehen in der Form mit der Kastration verschwunden.

    Die hatte interessanterweise nie sowas wie eine bemerkbare Scheinschwangerschaft/Scheinmutterschaft. Nur ab erstem bemerkbarem Tag der Läufigkeit war sie 2 oder 3 Wochen auf Hau Drauf gepolt.

    Diese Aggressionsspitzen (ich hatte bei ihr immer den Eindruck, sie ist selbst davon überrascht, dass sie den Hund jetzt vermöbelt hat) waren allem Anschein nach hormonell bedingt und richteten sich gegen beide Geschlechter, gelöchert hat sie aber nur eine Hündin. Der im selben Haushalt lebende Rüde und die Hündin, mit der sie aufgewachsen war, waren kein Problem. Ins echte Beschädigungsbeißen ging sie aber nicht - oder ich hab sie rechtzeitig von anderen Hunden runter gepflückt?


    Mich macht stutzig, dass sie nach 3 Monaten schon wieder läufig ist. Da ist normal grad die Scheinträchtigkeit vorbei. Das ist kein normaler Zyklus. Auch wenn der bei Junghündinnen bestimmt auch etwas unregelmäßig sein kann, klingt das doch sehr nach einem hormonellen Problem.


    (Meine Hündin wurde zb sehr früh läufig. Und zwar mit auf den Tag genau 6 Monaten.)


    Trotzdem will ich nicht ausschließen, dass da auch andere Dinge dahinter stecken, etwa ein schon länger schwelendes Problem zwischen den Hunden.


    Aaaber... ich würd die Dame schnellstens zum Tierarzt verfrachten und das Thema schon wieder läufig besprechen und sie durchchecken lassen.


    (Und den kleinen tunlichst beschützen)

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    Die Prägehunde: Chow Chow - Schäfer, der AmStaff mit der Prise GoldenRetriever, der GalgoXPodenco, die Yorkshireterriers, der Bodeguero Andaluz, die Whippets und der PragerRattlerDackelChihuahua.

  • Oh... und ich denk, ich würd u. a. nen Ultraschall von Gebärmutter und Eierstöcken veranlassen.

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  • Verstehe ich das richtig, deine Hündin war bis zum 15. Monat nicht läufig und jetzt gleich zweimal innerhalb von zwei, drei Monaten?


    Ich würde da untersuchen lassen, ob da hormonell etwas im Argen liegt, vozugsweise bei einem anderen TA der nicht gleich mit dem Skalpell denkt. Ja, der Zyklus bei jungen Hündinnen ist unregelmäßig, aber das könnte auch auf andere Probleme hindeuten.

    Ja, es kann sein, dass sie in der Läufigkeit einfach zur Furie wird, gibt es. Es kann aber auch genau so gut sein, dass da ein gesundheitliches Grundproblem vorliegt im hormonellen Bereich (zB Schilddrüsenfehlfunktion), das sich mit einer Kastration nicht beheben lässt und das im vorfeld abgeklärt gehört.

    LG Raphaela


    The problem is not the problem, the problem is your attitude about the problem - Cpt. Jack Sparrow

    She was not looking for a knight, she was looking for a sword. - atticus

  • Eine Theorie noch, die keinesfalls richtig sein muss. Vorstellbar wäre, dass der Rüde als Kastrat geruchlich zu sehr im "Konkurrenzspektrum Hündin" unterwegs ist und sie, mit überschießender mieser Läufigkeitslaune quasi "die andere Hündin weg beißt.


    Nur was es letztlich auch wirklich ist, ihr werdet wohl nicht umhin kommen, die beiden mindestens bis zum Ende der Läufigkeit zu trennen. Den Rüden bei Freunden unterbringen o. ä.


    So wär mir das mindestens momentan zu gefährlich für den kleinen Mann.

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  • Das mit dem selbstüberrascht kenne ich auch das Gefühl hatte ich auch. Das war damals beim ersten Mal so.
    Sie hat damals nach dem ersten Mal ihn versucht zu beruhigen kam mir vor und sich zu entschuldigen. Sie ist ganz vorsichtig mit gesenktem Kopf zu ihm hin Und hat ihm die schnauzte geleckt und sich dann neben ihn hingelegt als wie wenn nichts gewesen wäre. Der kleine aber auch damals er lag dann auch neben ihr, hat dann das Ohr exzessiv ausgeleckt (warum auch immer) und hat sich wie immer an ihr dran gekuschelt.
    Ich hatte das Gefühl das der kleine ihre Entschuldigung angenommen hat. Und dachte das wird es gewesen sein.
    Die ganze Zeit über war auch nichts mehr. Im Gegenteil wenn mal der eine oder der andere weg ist warten sie aufeinander bis der andere wieder da ist, zum Beispiel Tierarzt oder mit dem Traktor unterwegs da bekomme ich leider nur einen Hund rein. Auch wenn die beiden spielen ist die große immer sehr vorsichtig, der kleine ist ab und zu schonmal sehr hart zu ihr finde ich, er hängt sich da schon mal gerne in ihre Lefzen rein oder beißt ihr in die Beine, aber ich denke mal nicht so das es ihr stört. Und da ist noch nie was passiert.

    Ich werde am Dienstag nochmal mit ihr zum Tierarzt gehen und wenn er wieder das selbe sagt und nichts groß macht werde ich eine längere Fahrt auf mich nehmen und sie mal wo anderes checken lassen. Das ist das mindestens was ich tun kann für die beiden.
    möchte sie eigentlich nicht trennen da sie immer gut harmoniert haben. Und das sind nicht meine ersten Hunde. Wobei aber mein erstes Weibchen aber sie hat mit so gut gefallen das mir das egal war.

  • den Rüden evtl sogar ausquartieren

    Von meinem Bauchgefühl her, würde ich niemals das Opfer ausquartieren..... dann hat die Hündin doch geschafft, was sie anstrebt

    Seelenhunde hat man sie genannt, jene Hunde die uns gefunden haben, weil sie für uns geboren sind. Die uns ohne Worte verstehen. Die ein untrennbarer Teil von uns sind, die Liebe, die Wärme und der Anker. Sie sind wie ein Schatten, wie die Luft zum atmen.

    Wo sie sind ist Zuhause.


    Danke, dass du da bist Moro

    und für immer ein Stück von meinem Herzen sind Ralle, Jean & Anka

  • Ja das trennen bekomme ich auf unserem Hof hin. Sie könnten sich zwar sehen aber wären weit genug weg aber ohne irgendwo eingesperrt zu sein oder angebunden. Die sollen frei laufen können.

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