Fast erstickt / Wesensveränderung

  • Entstehen Schwellungen und Einblutungen denn beim ersticken bzw. Keine Luft bekommen?

    Ich dachte sowas passiert eher bei Schlag und stossverletzungen?


    Wie geht es dem kleinen den heute?

  • Hallo, natürlich war mein Hund in ärztlicher Behandlung. (Shaco)

    In diesem Zustand, werde ich ihn nicht in Narkose versetzen lassen! Ich habe nun alles mögliche versucht. Habe diverse Öle, B Komplex etc. gekauft. Morgen wird hoffentlich das Karsivan geliefert. Oben kommt einfach nichts mehr an, nur minimal. Er fällt ständig hin und weiß nicht, woher ein Geräusch kommt. Vor ein paar Tagen dachte ich, prima...es wird besser. Wird es aber nicht. Manchmal glaube ich, ob es besser gewesen wäre, wenn... (kann es nicht aussprechen)

    Das ist doch kein Leben mehr für meinen Schatz. Was bringt uns jetzt ein MRT? JA, wahrscheinlich kann man feststellen, dass einige Zellen abgestorben sind. Was nützt uns das, bzw. was wird anschließend gemacht? Nichts. Was will man schon machen, außer Medikamente zu verabreichen. Also entweder versuche ich jetzt, diesen Zustand zu verbessern...oder er kommt ins MRT, wo er evtl. aus der Narkose nicht mehr aufwachen wird. Es ist schrecklich! So langsam werde ich auch böse. Ich ertrage es nicht mehr. Diesen fröhlichen Hund gibt es nicht mehr. Er kriecht mit dem Bauch auf dem Boden herum, was er vorher auch nicht gemacht hat.

  • Das klingt schlimm.


    Wart ihr denn mittlerweile ln Behandlung eines spezialisierten Neurologen?


    Ich fürchte, das siehst du genau richtig, und mit aggressivem Zuwarten kommst du hier nicht weiter. Mit Experimenten mit freiverkäuflichen Mitteln allerdings auch nicht.


    Der Hund gehört abgeklärt. Vielleicht liegt die Symptomatik gar nicht am Erstickungs- Unfall, sondern ist was ganz anderes, zB eine Infektion. Was ist mit SRMA zum Beispiel?


    Was wurde denn bisher allgemein schon abgeklärt?

    Organwerte? Zecken Krankheiten? Eingehende neurologische Untersuchung?


    Was wurde an Medikamenten herum probiert? Kortison?


    Eingeschläfert ist schnell. Bevor man das in Erwägung zieht, kann man den Hund auch in Narkose noch abklären lassen. Die ist ja mittlerweile ganz gut zu kontrollieren und wenn die Alternative der Tod ist, hat man ja eh nichts zu verlieren.


    So wie du es beschreibst kann es jedenfalls nicht bleiben, da hast du absolut Recht.

  • Ich würde ebenfalls schnellstmöglich die Diagnostik machen lassen und aufhören, mit diesem aggressiven zuwarten.

    Du sagst selbst, so ist es für den Hund nicht mehr lebenswert. Also, jetzt mal ganz makaber gesprochen, was macht es da für einen Unterschied (außer einem finanziellen |)), ob er jetzt eventuell(!!) durch die Narkose stirbt oder ob du ihn direkt einschläferst.

    Man überlege sich nur mal... Was ist, wenn das was er hat, gut und easy zu behandeln wäre und nur weil man nix unternommen hat, würde man das nie rausfinden? ICH persönlich würde das wissen wollen. Ich hab mittlerweile zu oft erlebt, dass man Pest und Cholera gleichzeitig haben kann. Da geht man ewiglang davon aus, dass das Erkrankung xy ist und wundert sich, dass die Behandlung nicht anschlägt und stellt irgendwann fest, dass man richtig in die scheiße gegriffen hat und Krankheit z auch noch mitmischt und dann ist plötzlich alles klar :ka:.

    Und ansonsten hat man wenigstens Gewissheit und kann dann im Sinne des Hundes zeitnah entscheiden.

  • Deshalb ist ein MRT auch wichtig. Du wirst dir sonst ewig Vorwürfe machen, glaube ich.


    Ohne ärztliche Hilfe wird sich das nicht bessern, sollte es möglich sein.



    Ich wünsche alles Gute für euch.

  • Ich empfinde es auch so.


    Der Vorfall und besonders der Hund tun mir wahnsinnig leid. Einfach schrecklich. Ich verstehe auch die Emotionen und die finanzielle Lage von dir, @Momi85


    Bitte fühle dich nicht zu sehr auf den Schlips getreten wenn ich jetzt ganz rational sage:


    Der Hund leidet! Punkt! Wenn du dieses Tier tatsächlich aus vollem Herzen liebst und das Beste für das Tier möchtest (nicht nur für dich), dann gibt es ab jetzt nur noch 2 Wege.


    1)

    Entweder es ist möglich das Geld aufzutreiben und durch sehr teure und sinnvolle Diagnostik abzuklären was passiert ist, was die Folgen daraus sind und ob diese dauerhaft sein werden.

    Es kann sein dass dem Tier durch diese teuren Behandlungen geholfen werden könnte oder dass am Ende es finanziell sinnvoller gewesen wäre gleich Option 2 zu wählen. Fakt ist aber auch: Danach hat man auf jeden Fall etwas mehr Gewissheit und kann wesentlich besser abschätzen ob ein Weiterleben ohne Leid möglich ist und ob weitere Behandlungen nötig sind und was z.B vielleicht dauerhafte Medikamente etc kosten würden.


    Option 2:

    Einschläfern! Und zwar sofort!


    Denn Fakt ist auch: Diese Warterei hilft dem Tier nicht! Es wird nicht einfach so besser werden. Zumindest nicht nach deiner Schilderung.Wenn der Vorfall so passiert ist wie beschrieben, dann war die Sauerstoffversorgung so drastisch eingeschränkt, dass das Tier direkt nach dem Vorfall medizinische Hilfe benötigt hätte. Und selbst dann wären es unwahrscheinlich glückliche Umstände wenn der Vorfall kaum Folgeschäden hätte. Selbst mit Op, Medikament etc. Aber ohne? Und auch wenn es dem Hund in ein paar Tagen besser gehen würde: Niemand kann dir sagen ob dein Tier dann nicht trotzdem dauerhafte Kopfschmerzen hat, erblindet usw. Auch wenn in ein paar Tagen eine Verbesserung eintreten würde hieße es nicht dass das Tier nicht mittels CT und/oder MRT abgeklärt gehört.


    Es geht einfach nicht anders wenn man dem Tier Qualen und Leid ersparen will. Also sei ehrlich zu dir selbst was du leisten kannst und willst und triff eine Entscheidung.

    Aber triff sie bitte bald.


    Alles Gute für den Hund und dich

  • Eine andere Idee... kann nicht vlt jemand anderes einen Kredit aufnehmen und du zahlst den dann ab? Also quasi an die Dritte Person und die dann an den TA?


    Das fiel mich grad noch ein als ich hier gelesen habe...

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